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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Sud Suh

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dem Helme wachsend, und behaupten, von denen v. S. im Wol-gast'schen abzustammen. Inzwischen erhielt Jakob Sigmund S.,Senior und Probst zu Sternberg, am 23. März 1714 vonKaiser Karl VI. Adelserneuerung mit dem angegebenen Wappen.sHaudschriftl. Nachr. v. dem Knesebeck. Grote, hanuöv. Wppb.U. 10. Tyroff, Württemberg. Wppb. IV.s Aus derselben Familieerhielten die Brüder Joachim August Beruhard, Viktor Peter undGottfried August S. am 12. Dez. 1792 ein NeichSadclsdiplom.fR. T. A. N.) Angeblich soll cS ein Adelserncruugsdiplom sein.sHaudschriftl. Nachr.) Im Jahre 1853 wurde dieses Diplom vonMecklenburg anerkannt sA. A. Zeit. v. 1853) und Karl Hein-rich Joh. S., Kammerpächter, als Nachkomme des Viktor v. S.für adlich erklärt. sKneschke, Wappen IV. v. Ledebur II. 503.III. 348. v. Hefner, Mecklenburg. Adel S. 20. T. 18; hanuöv. AdelS. 28. T. 32; Württemberg. Adel S. 18. T. 24; Erg. Bd. S. 40.s

Sudeck-Wstc^iwski, ein in Preußen begütertes Geschlecht.Wappen: Trzyradla. sv. Ledebur II. 503.)

1 Süden. Der Oberst Georg v. S. wurde im I. 1819 inden Freihcrrnstand erhoben. Er war aus Arolsen im Waldeck'-schen gebürtig, von bürgerlicher Abkunft und im Anfange seinerkriegsdienstlichen Laufbahn geadelt worden. Gestorben ohne Nach-kommen. sM. v. M., Erg. 106. v. H.s

f Siidmnaiin, eine Patriziatfamilie ans Dortmund undKöln, abgestorben in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.sFahne I. 426. v. Ledebur II. 503.s

-s Andersen, Sürsen, ein altes, mit dem Erbschenkenamt imKalcnberg'schen beliehen gewesenes Geschlecht, welches wenigstensschon im I. 1614 in männlicher Linie erloschen ist.

sGrupen, Orig. Hanov. 61. v. Meding I. n. 350. Lüdcrsen'sSammlung. v. H.s

Sudomirz, s. Nzepitzky. »

Sutthausen. Die Brüder S., Arnold Adolf, Lieutenant, FranzHeinrich August, ehemaliger dän. Rittmeister, Johann GottfriedFriedrich, Kriegs - und Domäncnrath bei der altmärk. Kammer-Deputation u. Besizer des Rittergutes Goy, Karl Dietrich Wil-helm, Kriegsrath und Besizer des Rittergutes Steiphauseu,Heinrich Dietrich, Lieutenant im wolfersdorf'schen Infanterie-Regiment, August Gottfried Adolf, Besizer der adlichen GüterHeidthof und Schomp erneil, erhielten am 28. Jan. 1778ein prenß. Adelscrncuerungs - n. Bestätigungsdiplom, sv. Steinen,westfäl. Gesch. II. 875. v. Zedlitz.) Sie hießen früher Dol-berg. sv. Ledebur II. 504.)

Zück, österreichisch. Jakob v. S. war 1835 k. k. Oberst,-s Südburg. Johannes de Sudborg (auch Sudeborch),miles, testis in walkeuricder Briefen 1269, 1272.sllrk.Buch für Nieders. II. 263. 273.sJüdenhorst, s. Zwiedinek v. S.

ch Sühriug, ein in der Uckermark um 1631 bekanntes Ge-schlecht. sv. Ledebur II. 504. III. 349.)

Jülsdarff, kommen in Mecklenburg unter dem nicht begü-terten Adel vor. Der Hauptmann H. Fr. Franz Sülsdorfwurde am 14. Jan. 1823 geadelt,sv. Hefner, Mecklenburg. Adel S. 20. T. 18; Erg.Bd. S. 33.sch Zilien, ein ritterliches, im 13. Jahrh. erschienenes und1416 ausgestorbenes lüneburg. Patrizier-Geschlecht.

sBüttner's Stamm- u. Geschl.Register der L. a. P. Zzz. Lüdcrsen'sSammlung. v. H.s

Sknhucbcr v. Ehrcnfcts. Der Salzversilberer Ferdinand JgnazS. zu Ig lau wurde im I. 1710 mit dem Beinamen v. E. inden böhm. Adelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 466. v. H.s

Kimme, de. Kristof Kaspar de S. wurde am 24. Dezember1700 in den Ritterstand erhoben, sv. H.)

ch Simsen, Sürsen, Sudersen, ein adliches, 1614 erloschenesGeschlecht, welches Vasall des Bischofs von Minden war unddas Erbschenkenamt zu Kalenberg besaß.sSicbmachcr I. 185. v. Ledebur II. 504.sSürsen, s. Sudersen.

Süscnbcrg, s. Baselli v. S.

Snsscnhciili. Diese Ritter besaßen im 15. Jahrh. die gleich-namige Herrschaft. sSchmutz IV. 154. v. H.)

Süsslnd. Am 18- Febr. 1821 crtheilte der König von Bayerndem Wechselappellationsgerichtsassessor, Bankier und StubenmeisterJoh. Gottlicb S- zu Augsburg den Adelstand mit dem Frei-herrntitel. sReggs. Blatt v. 1821. Nr-9. v. Hefner, württ. AdelS. 12. T. 15; daher. Adel S. 59. T. 63; Erg.Bd. S. 20. Bayer.Wappcnb. X. 7. Kneschke, Wappen IV.s

Süß Ii. liheinhauscn. Der Oberlieut. Friedrich S. wurde imJahre 1315 mit dem Beinamen v. R. geadelt.sM. v. M., Erg. 466. v. H.sSüßenbrunn, s. Dupaix.

Iüßmilch. Moriz Hörnig, angeblich aus dem breSlanerPatriziergeschlecht dieses Namens, wurde von seinem Oheim, demBergwcrksinspektor Otto S. zu Chemnitz in Ungarn, um 1600adoptirt. Seine Urenkel, die Gebrüder Friedrich Alexander undKristian Gottlob S., genannt Hörnig, in sächs. Kriegsdiensten,

Kurden 1776 geadelt. sR.T.A.R. v. Ledebur II. 505. III. 349.v. Hefner, sachs. Adel S. 49. T. 57. - Sächs. Wppb. IV. 33.s

f Suetcrodc, Suetrode, ein nieder sächs. Geschlecht, dessenStammschloß gleichen NamenS nach Absterben des Geschlechts andessen Lehnhcrren, die Herren v. Plesse, heimgcfallen ist. Manfindet zuerst Arnold v. S., welcher im I. 949 verstorben ist, auf-gezeichnet. sMeicr's plcss. Nrspr. 258. 343. - Zedier XU. 1752. -v. H.s

-f Sühel v. Mcrgcntheim, ein erloschenes fräuk. Geschlecht, dasseine Hohenlohe zu Lehn gehende Güter an der Tauber hatteund meistens zu Ba Ibach unweit Mergentheim wohnte. ImJahre 1543 kommt Kaspar S. v. M. als Domherr zu Würz-

burg vor. sBiedermann, Odenwald Tab. 418. Salver 395.v. Hattstciu, II. Suppl. 6871. Zedier XUI. 168. SiebmacherII. 74. n. 6. v. Meding II. n. 870. v. H.s

1 Sümcrk, Süverke, sollen aus Westfalen stammen undv. Viffhusen, genannt Süverke, geheißen haben; sie wendetensich nach Tilsit und sind erloschen,sv. Ledebur II. 505, ohne Wappen-Angabc. s

Juglnm, österr. - italienisch. Franz v. S. war 1835Deputirter bei der Provinzialkongregation zu Treviso.

f Suhin, Szuhm, Zuhmen, Zsaum, Zsuhm oder Zaum.Diese sehr alte adliche Familie, die sich später nach Dänemark,Schweden, Polen u. Holland ausbreitete, gehört ursprüng-lich der Insel und dem Fürstenthume Rügen an. Dieses Ge-schlecht ist im 17. Jahrh. erloschen. Micrälius erwähnt ihrer zu-erst im I. 1314, sie soll aber schon seit dem 9. Jahrh. bekanntsein. Auch in Dänemark fand sich der Name Suhm und derKönig erkannte die Abstammung desselben von den rügen'schenan. König Kristian von Dänemark vermehrte im I. 1683 ihr