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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
Entstehung
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Sturz Suck

Sturz. Dcr GutSbesizer auf Unterlcitcrsbach, JohannHeinrich Kristian S., wurde 1846 in den daher. Adelstand er-hoben. so. Hcfncr, batzer. Adel S. <18. T. <45.f

Stuscr, Nikolaus, kais. Kammerdiener, erhielt 1623 ein Adels-Diplom. fN. T- A. R.!

! Stuttcnlioru, eine sächsische, in Lithauen begüterte,rinn erloschene Familie.

sv. Ledebur II. 502, ohne Wappen-Angabe.)

Stnttcrheiui, Stntternheim, s. Stotternheim.

Stwolin v. Goldciijiciu, Zwolle n. Goldstcin, Swvlskh, einschlesischeS frhrl. Geschlecht, daö von den beiden in Mährengelegenen Gütern Zwoln und Gold stein den Namen hat.Matthäus S. war im Jahre 1305 bei König Wenzel in großemAnsehen, nnd Joh. Thomas S. v. G. wurde im I. 1570 unterdie böhm. Freiherren aufgenommen.

fLueci, schles. Merkwürd. <732. Sinap I. 965. It. 465. Balbinimisc. Boh. Dcc. 2. L. 1. Zedier XI,. <458. v. H.f

Stwotinskif, eine schles. Familie, die ihren Ursprung ausPolen hat, und schon im I. 1430 in Schlesien bekannt gewesenist. Ihr Wappen ist mit dem der Danewitz völlig einerlei.

sv. Ledebur tl. 502. ^ v. H. Sinap l. 965. II. <050. Lucä,schles. Merkwürdig!. <859. Zedier XI. <458. v. Mcding I. n. >62.

v. Zedlitz.!

Ztwrtnik. Der Generalfeldwachtmeister Augustin v. S. wurdeim I. 1814 in den Freihcrrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. <06.

Taschcnb. dcr frhrl. Hänser ans <848 n. <854. lieber die Herkunftdcr Familie ist darin nichts bemerkt. v. H.s

Stistlcr v. Löwcnwcrth, österreichisch. Anton S. v. L. stand4857 als Unterlieutcnant im 24. k. k. Inf. Regiment.

Stympcl. Der Hauptmann Johann S. wurde im I. 1793geadelt. sM. v. M., Erg. 465. - v. H.s

4 Stynwocki, eine in Westpreußen begüterte FamilieWappen: Pomian. sv. Ledebur II 503.s

Styp, S.-Nckowski, ein pommer'scheS, noch um 1336 inMüthe gestandenes Geschlecht. S. Rckowski.sv. Ledebur II. 503. III. 348, ohne Wappen - Angäbest

StlMXNii, ein in Pommern 1695 bedienstet gewesenes Ge-schlecht. sv. Ledebur II. 508. III. 343, ohne W.-Ang.sStyrum, s. Limpurg-S.

Ztytkn, s- Stietencron.

Ztyhing, ein Geschlecht aus der Mark Brandenburg.sDienemann ö Nachr. <68. <80. 255. 289. 333. 357. SiebmachcrIII. <41. n. 4. v. H. v. Ledebur II. 503st

Sungci v. Dogachcvo, etwa dalmatisch. Ferdinand S. v. B.stand 1857 als Hauptmann im 47. k. k. österr. Jnf.Reg.

Suordi. Der Jntendenzrath Karl Ludwig v. S. zu Trieftund dessen geistlicher Bruder Julius Philipp wurden im I. 1774in den Grafenstand erhoben. Sie stammen anS dem Berga-me fischen, standen seit dem Anfange des 16. Jahrhunderts imgörzer Patriziat u. erlangten im I. 1592 das krainer Jnkolat.sv. Hefner, krainer Adel S. <9. T. <3. - M. v. M. 30. v. H.sJuboto v. llitopck. Der österr. Obersten! Schupunic (?) R.wurde im I. 1768 geadelt. sM. v. M., Erg. 465. v. H .s

Suchanck ». Suchonkops. Der österr. Major Wilh. VincenzS. wurde im I. 1320 mit obigem Beinamen geadelt.sM. v. M., Erg. 465. - v. H.sSuche, s. Rabenhaupt.

Juchccomnati. Wappenbeschrcibung bei v. Ledebur II. 503.

Suchheim, s- Suckcrt.

Juchodolctz, ein in Preußen ansässiges Geschlecht. Wappen:Slepowron. sv. Ledebur II. 503.s

1. Juchodolsiu, in Posen angesessen. Wappen dcr posen'-schen Familie ist nicht angegeben, sv. Ledebur II. 503.s Vergl.Suchodolöki 2.

2. Suchodolski, eine alte schles. Familie, die aus Polenstammt. Sie nannte sich nach ihrem Stammsiz zuweilen auch S.v. WaliSl awitz, zuweilen auch Waltersdorff. Adalbertv. S. wurde im I. 1800 in den Grafenstand erhoben. Wappen:Pobog sv. Ledebur II 503s; nach v. Hcfner, galiz. Adel S. 28.T. 32, Wappen S'lcpowron.

sSiuap II. <050. Gauhe II. <130. M. v. M., Erg. 32.v, Hst

Suchorski, in West Preußen 1820 gesessen. Wappen:Jastrzembicc. sv. Ledebur II. 503.jj

Suchorzewski, in Posen 1836 w- angesessen. W.: Zaremba.sv. Ledebur II. 503.s

-s Suchostrzycki v. Czcgcnbcrg, s. Czegenberg.

Suchten, ein pommer'scheS, noch blühendes Geschlecht,sv. Ledebur II. 503. II! 348.s

Suchy v. Weijsenseld. Der Rittmeister des Beschäldepartements,Wenzel S., wurde im I. 1804 mit dem Beinamen v. W. geadelt.sM. v. M. 27! - v. H.s

Jucko», Jakob Eduard, Hofrath des Herzogs Alexander vonWürttemberg in Baircuth, wurde 1853 von Bayern geadelt.sA. A. Zeit. v. <853. v. Hefncr, baver. Adel S. <I9.s Angeblich solldie Familie ans Rußland stammen. Im nördl. Deutschland kommtder Name S. ohne Adelsprädikat öfters vor.

Zuckert v. Suchheim. Dcr Obersten! Samuel S. wurde imJahre 1782 mit obigem Beinamen geadelt.sM. v. M. , Erg. 465. - v. H.s

Suckow, Succow, Sukowcn. Dieses Namens kommen zweiganz verschiedene, beziehungsweise drei Familien vor, und zwar:

1. ch Die V .Suckow in Hinterpommcrn; sie besaßen 1665die Güter Schlötcnitz, Schellin und Groß-Kussow, undführten im r. Felde drei 2. 1 bl. Rauten, auf dem Helmeinen g. Blumentopf, aus welchem Blumen hervorwachsen. Ausdiesem Geschlechte soll dcr kais. Gencralfcldzeugmcister Jakob Hein-rich v. S. entsprossen sein, welcher um die Mitte des 18. Jahr-hunderts in den Freihcrrnstand erhoben wurde und Kitzerowbesaß. Die Familie soll um 1766 erloschen sein.

sBagmihl, pomm. Wppb. IV. 82.)

2. Die v. Suckow im Wolga st'schen; sie erscheinen 1417,besaßen Plestelin und Gametzow, und führen einen durcheinen schräglinks gelegten r. Balken gethciltcn Schild, dessen obereHälfte silbern, die untere blau; in der oberen silbernen zwei rechtsgewandte, aus dem r. Schrägbalken hcrvorwachsendc Bärenköpfemit gold. Halsbändern; auf dem gekrönten Helm ein eben solcherKopf. Die Familie soll auch früher in Mecklenburg begütert ge-wesen sein. Joachim v. S. befand sich mit dem Herzog vonPommern 1530 zu Augsburg.

fGauhe l. <838. Siebmachcr V. <58. Micrälius 533. Bagmihl,Pommer'scheS Wappenbuch IV. 80. Zedier XI. <7<S.f

3- Die v. Suckow in Mecklenburg-Schwerin, Hannoverund Württemberg; sie führen im s. Schilde einen an einemBaum aufsteigenden Bären in natürlicher Farbe, und lezteren auf