Steins
Itcinsdorf, eine alte adliche, nun frhrl. Familie, die sich beiden böhm. Unruhen ans Böhmen in das Voigtland, auchhernach nach Schlesien wendete; sie kommt noch in Böhmenim I- 1520 vor. (Seiferts Ahnentafel der v. Watzdorf. — SinapII. 1032. — Gauhe I. 1795. — Zedier XXXIX. 1732. — SiebmacherI. 164. n. 10. — v. Lang 558. — v. Hefner, bayer. Adel S. 117.Taf. 144- — v. Ledebur II. 481. — v. H.)
Stcinthnt, f. Juvanschitsch.
st Steiuwag, ein abgestorbenes schwäb. adliches Geschlecht,welches auf dem gleichnamigen Schlosse unter CHomburg amKocher wohnte. Der Schild zeigte in S. einen bl. schräg fließen-den Fluß.
(Crusius, schwäb. Chronik I. 801. — Sicbmachcr V. 2SZ.s
Ztcinmald, Jeremias, Tobias, KaSpar und Johann, Brüder,erhielten 1623 ein Adelsdiplom. sR. T. A. R.)
Itcinwnndcr v- Stcinfttd. Die Brüder Anton und BartholomäusS., Kammerkirurgen, wurden im I. 1764 mit „Edler von" ge-adelt. sM. v. M. 269. — v. H.)
st Itcinwnrt oder Itcinmuelt. Wurstisen führt S. 38 einenWernherr v. S., Edelknecht, und Elsbet und Adelheid, seineSchwestern, sub 1347 als Besizcr der Burg Kilchberg (Basel)auf, gibt auch den Schild er stgillo, welcher einen Schrägbalken,darunter zwei andere in entgegengesezter Richtung zeigt.
Itcinwchr, eines der ältesten pommcr'schen Geschlechter, dassich in die vor- und Hinterpommer'sehe Linie theilte, beidehaben aber verschiedene Wappen. Es kommt zuerst im I. 1321 vor.(Micrälius, Antiq. Pommer. VI. 378. - Zedier XXXIX. 1735 u. f.
— Gauhe I. 1795. — Siebmachcr I. 158. n. 4. — v. Zedlitz. —v. Ledebur II. 481. III. 347.) Es sind zwei verschiedene Familien:1. Mit dem Bein; 2. mit dem Steigbügel, sv. H.)
Stcih. Der innerösterr. Hofkammerrath Johann Andreasv. S. wurde im I. 1709 in den Ritterstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 211. — v. H.s
Steider». Im Jahre 1856 lebte zu Recklingshausen inWestfalen ein Rechtsanwalt v. S. Wappen?
sv. Ledebur II. 481.s
1. Stelle v. Stcllcnstcthc. Das Geschlecht stammt aus Bre-men, woselbst es schon im I. 1200 seßhaft war. Zur Zeit derReformation wendete es sich nach Haiuburg, woselbst Johannv. S. im Jahre 1633 die Reichsritterwürde mit dem Beinamenv. Stellen? leihe (von dem Bestzthume im Lande Kedingen)durch Kaiser Leopold erhielt. (Siebmacher, Supplcm. V. 19. 20. —N. T. A. R. — Mußhard 510 u. f. — v. Meding III. n. 805 u. f. —Lüderscn's Samml. — v. H.)
2. st Itcltc zum Itcltcrbroolt, vormalige mächtige brcmen'scheDienstmänuer, die auch von ihrem Erbsize S. v. dem Brockegenannt worden, aber im 16. Jahrh. ausgestorben sind.
(Mußhard 508. — v. Meding III. n. 807. — Lüdersen'« Samml.
- v. H.s
Stelling, Karl Anton, wurde im I. 1800 in den Adelstanderhoben. sR. T. A. R.)
st Stellmacher v. Ncichencron, ein in der Mark Branden-burg zu Trcbatsch 1701 seßhaftes Geschlecht, das erloschen ist.(v. Ledebur II. 481.) Wappen?
1. Stcllwag v. Canon. Der AppellationSrath Johann S. inMähren wurde im I. 1794 mit v. E. geadelt.
(M. v. M., Erg. 459. — v. H .sStammbuch des Adels in Deutschland. tV.
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2. Stcllwag n. Carian. Der Obcramtmann zu Eulcnburg,Alois S., wurde 1828 mit v. C. in den österr. Adelstand er-hoben. sM. S.) Den Kindern des verstorbenen KreishauptmannsI. S. v. C. wurde 1856 der österr. Nitterstand ertheilt.(A. A. Zeit, von 1356. j
Ztcther o. Stclhcnberg, ein schles. Geschlecht, auf Ober-bielau. sv. Ledebur II. 481.)
Stclzcr, OberlandgerichtSpräsident zu Halberstadt, wurdeam 15. Okt. 1840 niit Beschränkung in den prenß. Adelstanderhoben, sv. Zedlitz. — Diplom. Jahrb. für den preuß. Staat. 1841.Abth. 2. S. 119. - v. Ledebur II. 481.)
Stetzhommcr. Der galiz. Landrcchtssekretär Paul S. wurdeim I. 1787 in den galiz. Adelstand erhoben. Der kais. österr.Unterstaatssekretär der Justiz, Ferdinand v. S., wurde im Jahre1849 Freiherr. (Frhrl. Taschenb. v. 1861. — v. Hefner, galiz. AdelS. 28. T. 30. — M. v. M., Erg. 459. — v. H.s
Stclstg v. Ztel)cnsctd. Der Unterlieut. Josef S. wurde imJahre 1819 mit obigem Beinamen geadelt.
(M. v. M., Erg. 459. — v. H.)
Stelzt >>. Chrcnnicrth. Der Fortisikationsbau - und Käsern -Verwalter Mathias Heinrich S. in Tirol wurde im Jahre 1770mit v. E. geadelt. sM. v. M. 269. — v. H.)
Steina»». In Stargard lebte 1854 ein Staatsanwaltv. S. Wappen? sv. Ledebur II. 481.)
Stempel, ein osnabrück'sches Geschlecht.
(I. E. Neimbt's gcnealog. Tabelle der Herren v. Stempel, wie solcheaus dem Osnabrück'schen herstammen u. wie sich diese Familie in Kur-und Liefland, auch in Litthaucn in verschiedenen Branchen u. Häusernausgebreitet hat, aus zuverlässigen Nachrichten in Urkunden. 1771. Fol.
- Sicbmacher I. 188. n. 15. — v. Zedlitz. — v- Firks, Ursprung desAdels in den Ostsecprov. 143. — v. Ledebur II. 481. III. 347. — v. H.)
Ztempftr, Marx, wurde 1659 geadelt. sR. T- A. R.)
Ztcmpkowski, auf Lipnicki in Westpreußen, 1780. W. ?sv. Ledebur II. 482.)
Stcnliier. Johann Nikolaus und Stefan Franz v. S. ausLöwen in den Niederlanden erlangten 1746 die R. Freiherrnwürde.(R. T. A. R. - Geneal. Staatshdb. v. 1748. S. 327.)
Ztcnlmck, Steinbock, schwed. Grafen seit 26. März 1651.(Wppb. der durchl. Welt IV. 567. — v. Ledebur III. 347.)
st Stendal, ein ausgestorbenes Mecklenburg, u. märk. Ge-schlecht, dessen im I. 1481 zulezt als noch lebend gedacht wurde.
sv. Meding III. n. 808. — Grundmann, Vers, einer nckermärk. Adels-Historie. — v. H.s
Stcndcck, auf Modrow im Bütow'schen, 1784. W. ?(v. Ledebur II. 482.j
Stensort, s. Steinfort.
Stenge, Johann Ludwig, und seine Brüder, wurden am30. Juli 1707 als Adliche präsentirt. sv. H.)
1. Stengel, ein aus dem Hohenzollern'schen abstammendesGeschlecht, aus dem der kurpfälz. geh. Rath w. Franz JosefS. im I. 1740 das Adelsdiplom und der geh. Rath :c. JohannGeorg v. S. zu Mannheim am 18. Jan. 1788 das Freiherrn-Diplom erhielten. Die Familie befindet sich im bayer. u. bad.Staatsdienste, sv. Hefner, bayer. Adel S. 58. T. 62. S. 117. T. 144.)Wappen: In R. ein Löwe; als Freiherren noch dazu in S. zweischw. Rauten, sv. Ledebur II. 482. n. II des Art. ^ Siebmacher,IV. 174. n. 3; Suppl. II. 26. — Cast, Adelsb. v. Baden. — Frhrl.Taschenb. v. 1859. — Kneschke, Wappen II. — v. Lang 244 u. 559.
- v. H.s
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