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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Sten — Step

2. Stengel (v. Walbciifcts), führen in Schw. einen g. Schräg-rechtsbalkcn. Die Gebrüder Joh. Ludwig, Leopold Ferdinand undGeorg Siegfried S. wurden 1702 in den böhm. rittcrmäßigenAdelstand erhoben. Die Familie ist in Schlesien angesessen,sv. Ledebur II. 482. n. I des Art.s

Stcnglin, ein ursprünglich angsburg. Patrizicrgeschlecht, des-sen Familicnnachrichtcn bis ans das Jahr 1480 gehen und dessenStammvater Ulrich heißt. Unter seiner Desccndenz sind mehrerezum Thcil sehr verdiente Männer. Kaiser Maximilian erhob dasGeschlecht im I. 1518 in de» Adelstand und legte ihm ein Wap-pen bei, das wahrscheinlich dasselbe ist, was Siebmacher, V. Zus. 47.n. 10, unter den kcmpt. Patriziergeschlechtern gegeben hat. EinZweig dieser Familie zog in das nördliche Deutschland. Einerdaraus, vermuthlich derselbe Philipp Heinrich, k. dän. Kammer-Herr und Großkrcuz des Danebrogordens, welcher die VoigteiPlüschow im Mccklenburg'schen kaufte, wurde 1759 von KaiserFranz I. in den Reichsfreiherrnstand erhoben; die Familie scheintjezt vorzüglich im Mecklenburg-Schwerin'schcn seßhaft zu sein.Ein Jakob S. erlangte 1544 im Feldlager bei St. Dcsier inLothringen einen Wappenbrief.

sTaschenb. der frhrl. Häuser für 1848 n. s. — Mecklenburg. Wppb.XllVIII. I8l>. — v. Ledebur II- 482. — v. Hefuer, sächs. Adel S. >6.T. 15; Mecklenburg. Adel S. 19. T. 18: prcuß. Adel S. tili. T. 85. —M. v. M., Erg. 104. - R. T. A. R. von 1759. — Frhrl. Taschenb.von 1859. — Kneschke, Wappen I. — v. H.s

Stengowski, auf Borin im Kreise Pleß in Schlesien.Adam v. S. kommt 1720 daselbst vor. Wappen?sv. Ledebur II. 483.s

si Sunstedt, ein längst ausgestorbenes brem. Geschlecht.sMußhard 519. — v. Mediug I. n. 835. — Lüderscn'ö Sammlung.

— v. H.s

IteiiSMiski, auf Szczewno in Westprcußen, 1830. W.:Kozasina. sv. Ledebur II. 482 .sStcntzet, ein schles. Geschlecht,sv. Ledebur II. 482. — Siebmacher V. 71.s

1. Stcnhsch, eine meißnische Familie, die um das I. 1663ihr Stammgut dieses Namens in Meißen hatte, auch im StifteWürzen begütert war. Bernhard v. S. auf Tschorna war1519 Stiftshauptmann zu Würzen. sSchöttgcn 's Hist. der Stifts-Stadt Würzen 197. 484. 773. — Gauhe I. 1796. - Zedier XXXIX.S. 1843. — v. Ledebur II. 482.s Wappen: In Gr. eine r. Rose,an welche sich oben ein gestürzter, unten ein aufgerichteter rotherSparren anschließt. sSiebmacher I. 165: Stontsch. — v. H.s

2. Stcnhsch, auch Ssczaniccki n. Kleutsch, eine schles. Familie,die ihr gleichnamiges Stammgut im schwibus'scheu Kreise umdas Jahr 1501 besaßen. sLucä, schles. Chronik. — Gauhe I. 1726.

— Sinap I. 930. II. 1033. — Sicbm. II. 47. n. 15. — Zedier XXXIX.S. 1843. — v. Meding II. n. 861. — v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 482.sWappen: Osorya, jedoch das Viertel eines g. RadeS in Blau,sv. H. — v. Hefner, galiz. Adel S. 28. T. 31.s

Stenzenberg, ein meißn. Geschlecht, ans dem Einer im Jahre1280 sein Gut Oberbobritsch dem großen Hospital von Frei-bcrg vermacht hat. sKnauth, prodr. Misn. 579. — v. H.s

Stcophasius, Doktor, in Berlin, vormals in Warschau,Kvnsistorial - und Schulrath, wurde von Kaiser Alexander vonRußland um 1820 geadelt, d. h. er erwarb durch seine Rathö-Stelle den erblichen Adel in Rußland.

Stepancck v. Tamm». Der Dechant auf dem Wischehrad zu

Prag, Thomas S., wurde im I. 1748 mit v. T. in den böh-mischen Ritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 211. — v. H.s

Stephans v. Ncmcs-Dvd. Der Oberstlieutenant S. wurde imJahre 1795 mit v. N.-D. in den Freiherrustand erhoben.

sM. v. M., Erg. 104. - v. H.s

1. Stephan v. Trancnfcls. Der Reichshos- u. KabiuetskanzlistJosef Franz S. und sein Bruder Franz Wenzel, Appcllationsrathin Böhmen, wurden im I. 1766 mit v. C. in den Ncichsadel-stand und Lezterer im I. 1767 in den östcrr. Adclstand erhoben.Josef Fr. Stephan v. Kronenfels erlangte als geh. Kabinets-Sekrctär und wirkt. Hofrath 1792 den Reichöritterstand.

sM v. M., Erg. 166. 460. — v. H.s

2. Stephan v. Grauenburg. Der kais. österr. Licnt. KrisiianS. wurde 1823 mit v. G- geadelt. sE.S.s

3. Stephan ». Lnbwigsbarff. Der Advokat Peter Philipp S.zu Schlesien wurde im I. 1703 mit v. L. in den böhmischenAdclstand erhoben. sM. v. M., Erg. 459. — v. Ledebur II. 483. —v. H.s

4. Stephan n. Schmelhdors. Dieser wurde am 24. Jan. 1697in den böhm. Adelstand erhoben.

sv. Ledebur II. 483. — v. H.s

5. Stephan v. Stanawih. Heinrich S., Salzgrubcninhaber zuStamwig in Schlesien, wurde 1679 mit obigem Beinamengeadelt. sR. T. A. N.s

6. Stephan v. Trovcrs. Der kaiserliche HofkriegskanzlcischreiberEberhard S. erlangte um 1600 den Adelstand mit obigem Bei-namen. sR. T. A. N.s

Itcphanacs n. Stephansburg. Der Hauptmann Simon S.wurde im I. 1818 mit obigem Beinamen geadelt.

>M. v. M., Erg. 459. - v. H.s

1. Stephans. Dem geh. Rath und Lehnssekretär Daniel S.ist der von K. Leopold im I. 1697 ertheilte Adelstand von KönigFriedrich I. von Preußen sub dato Cölln an der Spree am8. Sept. 1701 bestätigt worden.

sPreuh. Wppb. IV. 68. — v. Ledebur II. 483. - v. H.s

2. Stephans v. Cronhaus. Michael S. zu Hocken au in Liegnitzwurde am 1. Mai 1729 mit v. C. in den böhm. Ritterstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 21 l. — v. Ledebur II. 483. — v. H. — Kneschke,Wappen Il.s

Stcphanides v. Trsstcnski, vielleicht dalmatisch. TiberiusS. v. T. war 1835' RcchnungSofsizial bei der Bergwesens-Hof-Buchhaltung.

Stephaning, s. Münster.

st Stcphanning, Land- u. Burggrafen zu Regensburg, diesich auch Grafen v. Nietenburg, Lengfeld, Calmünz undRohr schrieben, von denen Ruprecht oder Robert, einer von den32 Söhnen Babo's II. Grafen von Abensberg gewesen sein soll,und der von K. Heinrich II. Rieten bürg und Rohr geschenktbekam. Nach ihrem in: 12. Jahrh. erfolgten Aussterben sielen ihreBcstzungcn an Bayern, sv. Falkenstein, nordg. Altertl). II. 368 u. f.— Zedier XXXIX. 1868. — v. H.s Wappen: Gespalten; vornzwei aus einem Moos aufsteigende Moosrohre, hinten ein halberr. Adler.

Stephansburg, s. Stephanacz.

Stcphany, Josef, Lieutenant, erhielt am 9. Aug. 1798 einpreuß. Adclsdiplom. Dorsi, allgem. Wappb. I. 27, sagt, daß