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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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24 Steinh -

1. h Steinhcim, ein altes schwäb. Geschlecht, das schon imJahre 1255 im Württemberg. O.A. Heidenheim bis 1447 inUrkunden vorkommt, wahrscheinlich aber längst ausgestorben ist.fGauhe II. 1114.) Dietrich v. Steinheimb wurde am 2V. Sept.1670 in den Frcihcrrnstand erhoben. Es ist jedoch sehr zweifel-haft, ob dieser Dietrich v. S. zu dem schwäb. Geschlcchte gehörthat. fv. H.)

2. -j Itcintzcim. Ein anderes schwäb. Geschlecht kommt imO.A. Marbach von 1105—1235 vor; der Leztc hieß Albrechtv. S. (Griesinger 1317.)

1. Stcinhcrr, Johann Rudolf, kaiserl. Auditor der windischenKranitz, wurde 1659 geadelt.

sv. Hefner, Hess. Adel S. 27. — R. T. A. R.s

2. Stcinhcrr v. Hohenstein. Der Oberamtmann Innozenz S.zu Falkenstein wurde im I. 1786 mit v. H. geadelt.

sM. v. M., Erg. 459. — v. H.j

Steinhof. s. Drephann.

Ztcinhoscr n. Fclscnstcin. Der Rittmeister Johann S. wurdeim I. 1783 mit v. F. geadelt. sM. v. M., Erg. 459. - v. H.s

Stcinhoss. Joh. Wilh. S. wurde am 5. Sept. 1691 in denböhm. Nitterstand erhoben, fv. H.)

-f Stcinhüllien, alte schwäb. Ritter, welche von 1255—1496in Urkunden vorkommen. Ihre Burg lag hoch auf der rauhenAlp im fürstlich fürsteuberg. Obervogteiamt, bei Truchtelfingen.sGriesingcr 1318.1

Itcininger (Karl), v., österr. Generalmajor und Brigadier,wurde 1851 in den Ritter- und 1360 in den Freiherrnstand er-hoben. fA. A. Zeit. v. 1851 u. 1860.)

Stcinihcr. Der Oberamtmann Joh. S. zu Wolfsberg inKärnthen wurde im I. 1303 geadelt.sM. v. M., Erg. 459. - v. H.j

Stcinius, slavvnisch. Anton v. S. war 1835 Briefräuche-rungskontrollor zu Scmlin. Nikolaus v. S. stand 1857 alsUnterlieutenant im 4. k. k. Inf. Regiment.

h Steinknllcnfcls, eine theils freiherrliche, thcils adliche Familieam Rhein u. in Thüringen, die von den Freiherren v. Steinihren Ursprung hat. Ihr Stammschloß Kallenfels ist imRh eingau gelegen und hat Ulrich v. Stein um daö I. 1261zuerst seinen alten Namen S. in Steinkallenfels verwandelt.Die v. Hunoltstein haben den Namen v. Steinkallenfelsdem ihrigen beigefügt. Siehe Stein v. Nassau.

sv. Humbracht 91. 92. — Mclissantes n. 43. — Gauhe I. 1794. —Zedier XXXIX. 1692. — Siebmacher, IV. Supplem. 25. n. 9. —v. Hattstein III. 511—18. - v. H.)

1. Stcinkcllcr, alter pommer'scher Adel, der noch zu Anfangdeö 18. Jahrhunderts im bart'schen Distrikt Wipkcnhagen be-gütert ist. fSiebmacher V. 158. — Bagmihl II. Taf. Ul.f Diev. Langcn-S. haben das langen'sche mit dem steinkeller'-schen Wappen verbunden, sv. Ledebur II. 480. III. 346. — Kncschkc,Wappen II. — v. H.)

2. Stcinkcllcr, sch lesisch er, von obigem verschiedener Adel,welcher im I. 1311 schon der schles. Ritterschaft einverleibt wurde.sSinap I. 930. — Gauhe I. 1794. — Zedier XXXlX. 1692.)Dieses sch les. Geschlecht ist vor dem 17. Jahrhundert erloschen,sv. Ledebur II. 480. — v. H. — v. Zedlitz.)

— Steins

Slcinkcllncr v. Kelicrsteiii. Joh. Josef S. wurde im I. 1751mit „Edler v. K." in den Nitterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 211. - v. H .s

Stcinlürchc. Von ihrem Nittcrsize Stcinkirche an der lau-sitzer Grenze nannten sich die v. Uechtritz mit Weglassung ihresGeschlechtSnamcns also und sind solche in der schles. Geschichte be-kannt geworden. sSinap 1. 930. — Zedier XXXIX. 1693. — GauheI. 1795. — v. H.)

-f Steinkulc, ein abgestorbenes westfäl. Geschlecht, das noch1611 blühte. Der gleichnamige Stammstz liegt bei der StadtBochum in der Grafschaft Mark,sv. Ledebur II. 480. — v. Steinen, westfäl. Gesch. UXVII. 7.)

Ztcinlcin, s. Stainlein.

Stcinling, zu Weickcnried, eine oberpfälzische sehr alteFamilie, welche im I. 1197 auf dem 12. Turnier zu Nürnberggewesen. (Hartmann's Sammlung. — Sicbmacher l. 97. n. 4.)N. Frhr. v. S- war um 1830—1846 großhcrzogl. Hess. General-Lieutenant und KricgSmiuister. Auch befand sich Einer dieses Ge-schlechts als Ritter beim deutschen Orden aufgenommen.

sv. Hefncr, baper. Adel S. 58. Taf. 61; Hess. Adel S. 27. Taf. 30. —v. H. — Frhrl. Taschenb. für 1859.)

Itcinlöwcn, f. Porcziczeinsky.

Steinum»». Ludwig S. wurde vou dem General Mannsteinim Feldzuge gegen die Türken als türk. Knabe in den Schuz ge-nommen, eigentlich vou ihm mit einer Türkin erzeugt, in derkristlichen Religion erzogen, späterhin Offizier im preuß. Heere,und als Stabskapitän unter dem Namen v. S. am 3. November1776 in den Adclstand erhoben. In Schlesien seßhaft,sv. Ledebur II. 480. — v. H. — v. Zedlitz.)

Steinnmslcr v. Stcinwold. Der kaiserl. österr. StabsfeldarztDr. M- S. erlangte 1847 den rittermäßigcn Adelstand. fM. S.f

Steinmetz, ein eichsfeld'sches Geschlecht, aus welchem HannsWendel Nikolaus S., kurmaiuz. Hofrath, im I. 1623, undder kurmainz. Kammerrath Friedrich S. im I. 1630 in denAdelstand erhoben und dessen Adel im I. 1750 erneuert wurde.(Theodor v. Steinmetz, Ursprung zc. des Römers Ußlar w., hat eineStammtafel von diesem Geschlechte. — Wolf's Urkundcnbuch n. 12. —R. T. A. R .s Der Oberstlieutenant vom Gcniekorps w. , Niklas S.,wurde im I. 1763 in den Frcihcrrnstand erhoben. sM. v. M. 87.

— v. Hefner, Hess. Adel S. 27. T. 30. — v. Zedlitz. — v. d. Knesebeck.

— v. Ledebur II. 480. III. 346. — v. H.) Das eichSfclder unddas österr. Geschlecht v. S. scheinen wegen Verschiedenheit derWappen verschieden zu sein. Das eichsfeldcr Geschlecht hat eingespalten Schild, hinten r., vorn eine auf gr. Boden wachsendeBlume. Die Freiherren v. S. in Oesterreich haben ein quergetheiltes Schild, oben in B. ein gehender Löwe, unten in R.zwischen zwei g. Schräglinksbalken ein Schwert, in der Mitte einSchildchen mit Adler.

Iteinmüllcr v. Ueichcnlicrg. Gregori S., Hüttenverwaltcr inSt. Joachims thal, erhielt 1612 ein Wappen mit Lehn undKrön nebst der Erlaubniß, sich v. R. zu schreiben. fR. T. A- R-f

Stcinpnher v. Stcincgg. Joh. Baptist S., kais. Obcrstlieutenant,wurde 1671 mit obigem Beinamen geadelt. (N.T.A.N.)

Stcinruck, s. St ein ach; Steinau.

Ztcinruckcr, ein lauban'sches Patriziergeschlecht auf Niklas-dorf. Wappen? fv. Ledebur II. 481.)

Iteinslicrg, f. Guolfinger.