Steine — Steint)
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1. Steiner, Der kais. östcrr. Hauptmann Johann S. wurdeim I, 18t 0 geadelt. sM. v. M. 268.)
2. Steiner. Der Bankier Melchior S. in Wien wurde ausHöchsteigener Bewegung im I. 1811 in den Ritterstand erhoben.
iM. v. M. 147. — v. H.)
3. Steiner v. Ettcnlicrg. Der Major bei der Artillerie, Joh.S., und der Greuadierhauptmann Josef S. wurden im I. 1315mit v. E. geadelt. sM. v. M., Erg. 459. — v. H.)
4. Steiner v. Psuugc». Der Doktor der Medizin, k.k. Rath w.Josef S. wurde im I. 182V mit v. P. geadelt. sM.v.M. 268.)Ed. S. v. P., Scktionsrath im österr. Ministerium des Innern,wurde 1855 in den Rittcrstand erhoben. fA. A. Zeit. v. 1855. —v. H.)
5. Steiner v. Stcinlicrg. Jakob Kristof S. aus Kärnthenwurde im I. 1736 mit „Edler v. Sleiuberg" in den Rittcrstanderhoben. M. v. M., Erg. 2ll. — v. H.)
6. Steiner v. Steiner». Der Lcopoldordensritter und Bürger-meister zu Prag, Andreas S., wurde 1809 mit obigem Beinamenin den Rittcrstand erhoben. sKncschke, Wappen IV.) Ob der1736 als Inspektor zu Bruck an der Leita angestellt geweseneJgnaz Frhr. v. Steynern zu dieser Familie gehört, erscheintsehr zweifelhaft. sM. v. M. 147. — v. H.)
1. -s Stcinftld. Im Ravensburg'schen blühte dieses Ge-schlecht noch 1596. so. Ledebur II- 479.) Wappen?
2. Stcinftld, Stenfclt, schwedische Standeserhöhung vom12. Nov. 1719; in Vorpommern seßhaft.
so. Ledebur III. 346.)
Stcinftld, s. Steinwander; Teuber; Trüber.
Steinftls, s. Mandel; Mendel.
-s Stcinfort, Steinfurth, Steinford, Stenfort. Diese Herrenund nachhcrigen Grafen haben mit den Grafen v. Holl an,v. Bentheim u. Teckeln bürg einerlei Ursprung und wurdenzu Anfang des 15. Jahrhunderts in den Grafenstand erhoben.Der Erste, welcher den Familiennamen annahm, war Rudolf I.,der Sohn Reinhard's. Doch kommt er seit 1129 zum Theil mit,zum Theil ohne diesen Familiennamen vor, und der Lezte, Lu-dolfen., starb 1421. Nach ihrem Aussterben fiel ihre Grafschaftan die Tochter des leztcn Grafen, NamenS Balduin des Streit-baren, welche sich an einen Grafen v. Bentheim vermählte, anden diese Grafschaft überging.
sHübncr II. 419-22. — Zedier XXXIX. 1668. - Geneal. Gesch.der alten Reichs-Edeln und Dinasten v. u. zu >steinfurt, von AlbertWilhelms. Münster, in Kommission bei RcgcnSberg. 1826. 8. 9 gr.Der Autor ist bald A. Wilhelms, bald A. Wittens oder Willens ge-schrieben. — Hoppenrodt w. 90. — Fahne II. 156. 164. — v. H.)
Steinfurth, f. Löwe.
Steinten, Adolf, erhielt vom Kurfürsten George Wilhelm vonBrandenburg am 4. Mai 1627 eine Bestätigung seines Adel-standes. Wappen? » Ledebur II. 479. — v. H.)
Itcingrnbcn, Friedrich Karl u. Maximilian Ferdinand, Brüder,erlangten 1756 die Neichsadclswllrde. siR. T- A- R.)
1- s Steinhaus, ein altes schwäb. Geschlecht, welches sichum 1284 in die Stadt Gmünd zog und später unter den Bürger-meistern erscheint. ^Griesinger 1316.)
2. -s Steinhaus, Stcynhuys, ein cleve'schcö Geschlecht, führtfünf Balken im Schilde, darüber drei (2. 1) Sicheln. Die Ge-brüder Johann und Adolf v. Steinhuys siegeln so 1538.
(Arth. Notizen.)
1. 's Steinhaufen, ein altes schwäb. Geschlecht, welches im13. u. 14. Jahrh. blühte. sGriesinger 1316.) Ob vielleicht einsmit Steinhaus?
2. Steinhaufen. Es gibt zwei Geschlechter dieses Namens:
1. Ein im Corvei'scheu begütertes. Wappen: lieber einer ge-sinnten Mauer ein Thurm. II. Hanns Wolf und Werner S.,Brüder, wurden am 3- Nov. 1670 in den Adelstand erhoben.Ihre Vorfahren sollen aus dem Hcrzogthum Berg stammen (sieheSteinhauß), um's Jahr 1480 nach Niedcrsachsen sich ge-wendet, in dem Stifte Magdeburg sich niedergelassen und inanhalt- Diensten gestanden haben. Wappen: Im Mittclschildein r. Sparren in S. 1. u. 4. F. in G- drei Schräglinksbalken;
2. F. ein r- Löwe; 3. F. in R. ein geharnischter Mann mit ge-zogenem Schwerte, siv. Ledebur II. 479.)
Steinhaufen, f. Hinderer; Urb ann.
1. Steinhäuser, österreichisch. Josef v. S. stand 1857 alsOberlieuteuant bei der k. k. technischen Artillerie.
2. -s Steinhäuser zu Tegernbach. (Ein Zinuenthurm, auch Haus.)Kristof S. zu T. steht in der bayer. Landtafel 1490.
3. Steinhäuser v. Trcnlicrg. Der fürstlich salzburg'sche Hof-Rath zc. Joh. Philipp S. wurde im I. 1777 mit dem Beinamenv. T. in den NeichSadelstand und im I. 1798 in den Nitterstanderhoben. sM. v. M., Erg. 211. 456.) In dem neuen Nekrolog derDeutschen, III. Jahrg. S. 1178, dessen genealog. Nachrichten manjedoch nicht immer als unfehlbar annehmen möchte, ist über dieseFamilie enthalten, daß solche ursprünglich aus der Schweizstamme, in dem schweizer Freiheitskriege um die Mitte dech 15tenJahrhunderts aus diesem Lande vertrieben, sich nach Steher-ne ark und Kärnthen geflüchtet und allda bedeutende Güter er-worben, solche aber größtenthcils wieder verloren und ihren Ge-burtsadcl aufgegeben habe. sTyroff III. 21. — v. H.)
Stcinhaujscr zu Dutgarn. Joh. Michael S., durch den östcrr.Erbfolgckrieg verarmt, entäußerte sich seines Adels und zog nachBöhmen. Seinem Enkel u. Erwerber der Herrschaft Bulgarn,dem Gutsbesitzer Franz Seraf S. zu B., aber wurde am 2. Sept.1814 der Adel erneuert. Woher stammte sein Adel?sv. Lang 559. — Bayer. Wppb. VIII. 92. — v. H.f
1. -s Steinhaus!, eine rheiirländische, auch in Brabant
sich ausgebreitete Familie, die daselbst StccnhuyS oder Stecu-
huyscn genannt wird. Diese Familie hat in Brabant im
Jahre 1653 den frcihcrrl. Titel angenommen.
sL'ercction de toutes lcs terres du Brabant P. 44. — Zedier XXXIX.S. 1678. — Gauhc I. 1793. — v. Ledebur II. 479. n. I. — v. H.)
2. Steinhauß, ein in der Grafschaft Ravensberg und imOsnabrück'schcn schon 1350 angesessenes Geschlecht. Wappen:In S. ein schw. Kazenkopf. sv. Ledebur II. 479.)
Kleinheit, ein in mehreren deutschen Landen, als in Sachsen,im Baireuth'schen, in Bayern, auch in Rußland verbrei-tetes Geschlecht. Ein Wappen hat K- Ferdinand II. am 8- Jan.1637 crthcilt. Der hochfürstlich brandenbnrg-kulmbach'scheOberstlieut. Kristian Heinrich S. und der brandenburg-kulm-b ach'schc Regierungsrath Joh. Friedrich S. wurden im I. 1764in den Adelstand erhoben. Johann Wilhelm und Friedrich Jakobv. S., Brüder, erlangten 1777 die Freiherrnwürde.
so. Ledebur II. 479. III-346. — R. T. A. R. — v. Ludwig, reliq.Mspt. T. 10. 419. — Horschelmann's vcrm. Samml. gr. f. u. o. Wappen29-32. — v. H.)