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Stemb — Steine
wurde am 11. Juli 1714 in den böhm. alten Freiherrnstand undJohann Wenzel v. S. im I. 1745 in den böhm. Freihcrrnstanderhoben. IM. v- M., Erg. 104. — v. Zedlitz. — v. HI
2. 1 Ztcinliach, uraltes Geschlecht in Schwaben, seßhaft imWürttemberg. O.A. Hall, das vor langer Zeit ausgestorben ist.
sGricsingcr 1312-f
3. Ztcinbech, Ferdinand August, scichs. Lieutenant, wurdevon K. Josef II. im I. 1788 in den Adelstand erhoben.
sv. Ledebur III. 346.f
4. Stcinlmch, Besizcr von Schreibersdorf um 1760, wurdeum diese Zeit geadelt. Er war Kammerrath zu Landau.
sv- Ledebur II. 478.1
5. Stcinlnich, Gottlob Thomas Friedrich, preuß. geh. Hof-Rath, wurde am 22. Juli 1854 geadelt.
sv. Ledebur II. 478.1
6. Stcniliach de Hidcgkiit, österreichisch. Karl S. de H.stand 1857 als Rittmeister im 3. k. k. Hus. Regiment.
Slciiilnuicr v. Angcrstci». Der kais. österr. Major Jguaz S.erlangte 1844 mit v. A. den Adelstand. sM. S.j
Steiiilmucr-Scydci, s. Seydel.
-s Ztcinlicck, eine sehr alte Familie in Pommern undNiederfachscn, die besonders im Wolgast'schen begütert ist.Sie kommen in Urkunden schon im I. 1308 vor.
sMicrälius, Autiq. Pom. VI. 378. — Zedier XXX 1X^1624. —Gauhc I. t79v. — Siebmacher V. 158. n. 2. — Lüdcrsen's Samml. —v. Ledebur II. 478. III. 346. — v. HI
Ztcinbeis!, Stcinbiß, Steinpiß. Diese besaßen in Steycrmarkdie Herrschaften Knochberg an der Raab, Birkfeld w. Siewurden von K- Ferdinand II. am 9. Mai 1640 in den Frciherrn-und von K. Leopold I. am 12. Juni 1676 die Brüder Jörg Kristofund Hanns Sigmund in den Grafenstand erhoben. Das Falkcn-meisteramt erbten sie nach Aussterben der Freiherren v. Eibis-wald. IBucelini stemmat. — Schmutz IV. 69. — Zedier XXXIX.S. 1633. — Gauhe I. 1743. — Siebmacher 11.44. n. 9. — Brandis,tiroler Ehrenkr. n. 57. — v. H.f
1. Stcinliccg, eines der ältesten niedersächs. Geschlechter,das mit den Grafen v. Pyrmont oder Piercmont in Frank-reich Eines Stammes gewesen und diesen Namen nur für seineLinie verdeutscht hat- Eine nach Schweden sich wendende Liniewurde 1654 in den Grafcnstand erhoben, welche Linie aber er-loschen ist. sC. B. Behren's histor. Beschreib, des Hauses v. Stcinbcrg.Wolfcnbüttel, 1697. s.1703. f. 2. Alph. 7 Bg. AdditioueS u. Verbesserung.Hillesheim, 1733. fol. 1. Alph. — Zedier XXXIX. 1625 u. f. — I.Letzner'S Stammbuch des Geschlechts der v. Stciubcrg. Mühlhausen, 1586.4. — Hcnniges, Gencalogiae aliquot famil. nobil. in Saron. S. 5>. —G. L. Kotzcbue, Hist. der v. Steinbcrg. Mspt. — S. Catal. bibl. Kozeb.n. 757. 62. — Pfeffinger I. 141—44. — Harenberg, Histor. cccles.GanderSh. 1579. 84. u. 1723. — Kneschke, Wappen II. — v. demKnesebeck. — Grote, hannvv. Wppb. 0. 3. — v. Ledebur II. 478. —v. Hcsner, Mecklenburg. Adel S. 19. T. 18; haunöv. Adel S. 27. T. 31.— Lüderscn'ö Samml. — Gauhe I. 1790. II. 1113. — SicbmacherI. 183. - v. H.f
2- Stcmbccg. Leopold v. S. besaß im Jahre 1686 das GutS cheuern in Steycrmark, sowie dieses Geschlecht auch in KrainBesizungen hatte. Es ist zu bezweifeln, ob diese Familie mitdenen v. Steinberg in Niedersachsen in Verbindung stehe.Wahrscheinlicher möchte cö sein, daß das Geschlecht eines eigenenUrsprungs sei, worüber jedoch die Nachrichten fehlen. Es warübrigens schon 1601 bekannt. sSchmutz IV. 71. — Valvasor, Ehredes Herzogth. Krain Lib. II. — Zedier XXXIX. 1628. — v. H.j
3. Stcinlierg, Johann, kais. österr. Major, erlangte 1847den Adelstand. sM. S.j
4. Stcinbcrg v. Lcidcnthal. Der Hauptmann Sebastian S.wurde im I. 1804 mit „Edler v. L." geadelt.
sM. v. M. 268. — v. H.f
Stcinbcrg, s. Brosy; Engelhard; Petriani; Steinerund Thilo.
Ztcinbis!, s. Steinbeiß.
Stcinborii, Martin, auf Lndziöko, Domänenbeamter, wurde1812 durch K. Friedrich August von Sachsen als Herzog vonWarschau geadelt. Begütert im Großherzogthum Posen,sv. Ledebur II. 479.1
Stcinbron», s. Rein ach.
Stcinbrmm, s- Gironcoli.
Stcinbiichl v. Ucinuinli. Der kais. österr. Stabsarzt Dr. S.wurde 1823 mit v. R- in den Adelstand erhoben. sE. S.s
Stciiilun'g, s. Bogner; Hubert; Pildner; Söll; Stich.
Stcindct, ein in der Oberlausitz zu Halbeudorf seßhaftesGeschlecht. Seit dem vorigen Jahrhundert kommt diese Familiein Sachsen als adlich vor. sv. Hefner, sächs. Adel S. 49. T. 56.
— v. Ledebur II. 479J
Stcinbclbach, österreichisch. Eduard v. S. war 1835 Ac-cessist bei der k. k. Postökonomieverwaltung zu Wien.
Zteiiidtlbach, s. Schickmayr.
1. Ilcindt v. Picscnct, A., österr. Generalkonsul in Smirna,Ritter des Leopoldordens, wurde 1861 in den Nitterstand erhoben-
sA. A. Zeit., Juli 186l.f
2. Steindl ». Tannenwald. Der Oberstlieut. Joh. S. wurdeim I. 1819 mit „Edler von" geadelt.
sM. v. M., Erg. 458. - v. H.f
Steindorf, ein in Steycrmark von 1163—1529 begütertesGeschlecht, von dem aber auch im I. 1735 eine Sternkrenzordens-Dame, vermählte Gräfin Paradeyser, zu Wien verstorben ist.sSchmutz IV. 72. — Zedler XXXIX. 1659. — v. H.s
Steilicblich, Johann Albert, kurmainz. Hof- u. Regierungs-Rath, auch geh. Sekretär, wurde 1696 von K. Leopold geadelt.sR. T. A. R. und aus dem OriginaldiplomJ
Ztcineck, s. Steinach; Wolf.
Stcincgg. Stammhaus ist das noch bestehende Schloß Stcin-cgg im Thurgan, jezt im Vcsize des Majors v. Zeerleder,und nicht Steinegg bei Wehr am Eingange des Werrathales.Diethelm de St ein egge, milites, 1223. Marquardt um die-selbe Zeit Schultheiß zu Konstanz.
Ztcincil, eine jülich-berg'sche und kölnische aufgeschworneFamilie, aus welcher ein um die westfäl. Geschlechter, besondersum die des Herzogthums Cleve, sehr verdienter Schriftsteller, Jo-hann Dietrich v. S., bekannt ist. Diese Familie führt in S. einenviermal schw., dreimal r. wechselnd gestreiften Querbalken, undblühte noch in der Mitte des 18. Jahrhunderts,sv. Ledebur II. 479. — Bernd OXVIII. 235. — Fahne I. 411. II. 146.
— Robens II. 353—56. - Zedler XXXIX. 1661. — v. HI
1 Stcinenblich, ein adliches Geschlecht im jczigen Württemberg.O.A. Tettnang, welches 1122 in Urkunden vorkommt. sGrie-singer 1314J Vielleicht einerlei mit einem ehedem bekannten, aberlängst erloschenen mittelrhein. Gcschlechte gleichen Namens,welches einen achtmal mit Kerblinien getheilten Schild hatte unddessen Glieder Burgmänner zu Hartenfels waren.