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Spie — Spies
und v, Pickel shcim; es mögen wol Nebenlinien der Lczterensein. Ob der 1783 in den Ritter- und 1315 in den Freiherrn-stand erhobene kais. Kämmerer Karl v. S. zu vorstehender oder einerder anderen Familien v. S. gehöre, weiß man nicht anzugeben.Die verschiedenen Linien haben verschiedene Wappenfarben.
sTaschenb, der gräfl, Häuser ans >837 u, f. — Dipl. Jahrb. siir denprcuß, Staat 1843, S, 279, — Gottschalk, Ritterburgen VII, 233. —Taschenb, der srhrl, Häuser siir 1849 n. f, — v, Hattstein III. 505, —Biedermann, O. n. N. — I, Letzncr, braunschwcig-lüneburg, Chronik VIund Chron, Corb, in der hildcshcim, Ausg. — Tyroff I, 73. — Sicbcnkeesz 7Z. — Halbcrstadt. Stiftskal, v. 1764, — Sicbmacher I, 173. V.307. —v. Meding I. n, 816, — v, Zedlitz, — v, d, Knesebeck. — v, Hcfner, bayer.Adel S, 58, T, 61; prcnß.Adel S.28. T, 32, S.66, T-84; sächs.Adcl S-48.T, 55; Hess, Adel S. 26, T, 29; hannöv, Adel S, 27, T. 30, - Kneschkc,Grafenhäuscr, — Zedier XXXVIII. >588. — Esior, Ahncnprobe 291,
— Fahne I, 404, II, l4l, woselbst ältere Stammbäume zu finden sind.
— Taschenb, der srhrl, Häuser auf 1853, — v, Ledebur Ii, 462, III, 345,
— Grote, hannöv, Wppb. O. 21)
2, Spiegel, A., österr. Hauptmann im Deutsch-Banaler-Grenz -Jnf, Reg., wurde 1856 geadelt. sA. A. Zeit, v. 1856.)
1. f Zpicgclbcrg, auch Koppcnbriiggc, von einem beim SchlosseS. gelegenen und ihnen gehörigen Städtchen also genannt, einaltes gräfliches Geschlecht, welches die gleichnamige zwischen Ha-meln u. HildcShcim gelegene Grafschaft im Besiz gehabt hat undauS dem man schon um das I, 939 einen Ernst v. S. in Nach-richten findet. Der Lczte dieser Grafen war Philipp, welcher imJahre 1557 bei St. Quintin geblieben ist, darauf kam dieGrafschaft an Philipp von der Lippe, und nach dessen im Jahre1583 erfolgtem Tode an die Herzoge von Braun schweig alsLehnhcrren, welche die Grafen v. Gleichen damit belehnten, nachderen im I. 163t) sich ereigneten Aussterben an den Grafen ErnstKasimir zu Nassau-Dietz, zulezt an Hannover.
sHoppcnrod 89. — Pfeffinger, Hist, des H, Braunschweig I. 465, 479,
— Albin, Werth, Chronik 68, — Abels d, Alterth, III. 249. — Lucä,Grascnsaal lll8—25, — Falken's Hist, dipl. Corb, p, 116, — ZedierXXXVIII, >598, — Ganhe II, 1825 u, s, — Hübner's gcncal. Tab. II,Tab. 351, — Sicbmacher I, 27, n, 7. II, 15, n, 1, III, 20. n. 7. —v. Mc ing II. n, 854. III. n. 793. — A, Fr, E. Jakobi, die alle Gesch.der Gr, Splegelberg, nebst verschiedenen Anekdoten von den Prinzen vonOranicn - Nassau, die zugleich Grasen von Spicgelbcrg gewesen, Jena,1785, 8, — Laur. Peckenstein, gleichen'sche Chronik von den alten Grafenv. Gleichen, Spiegclbcrg u. Pyrmont. Jena, 1607. Fol, — I, Leyner'skurze histor. Nachr. von der Grafschaft Spiegclbcrg, in Baring's Belehr,der Saale im Amte Laucnstein II 164. — Kurze, doch gründliche Nach-richt von den Gr, Spiegclbcrg, in Ludolph, Symphor, Eons, et Dec, for,III, n, 10, p. 254. — v, H,f
2, Spicgelbcrg, Von diesem Namen stehe» mehrere Edclleuteim preuß, Heere. Ebenso befand sich 1857 ein Nikolaus v. S,unter den unangcstclltcn k, k. österr- Obersten, v. Zedlitz führtin seinem AdelSlerikon folgende drei schweizer, Geschlechter an:
I. f Ein freiherrlichcs, aber ausgestorbenes Geschlecht, dessenStammsiz Spiegclbcrg im Kanton Thurgau liegt.
II. f Ein adlicheS ausgestorbenes Geschlecht, dessen Stamm-Schloß in der Landvogtci Saignclegier (im Kanton Bern) ganzin Ruinen liegt,
III. f- Ein ausgestorbenes rcgimentsfähiges Geschlecht derStadt und Republik Schaffhausen (wol von den Freiherrenv. S. in Thurgau abstammend), fv. Zedlitz.)
Spicgcltierg, s. M o n d b r a d t.
Ipicgclscld, ein steyermärk, Geschlecht. Johann u. Kristof,
die Mätz, Erstcrcr des Erzherzogs Karl von Oesterreich Hofdiener,der Andere in Kriegsdiensten, erlangten am 29. Nov. 1583 zuersteinen Wappenbrief, des Lczteren Sohn aber, Joh. Mätz, Bürger-meister zu St. Veit in Kärnthen, welcher das Gut Spicgel-scld in Steyermärk erhcnrathete, und Nikolaus M,, kais. Pfennig-meister, am 16, Mai 1626 und 36. Sept. 1626 den Adel undam 2, Nov. 1629 den Nittcrstand mit dem Beinamen v. Spiegcl-feld. Franz Xaver R. v. S., Hofkammcrrath und Salzobmannin Steyermärk, wurde am I.Juli 1765 in den Freiherrnstanderhoben. Die Landstandschaft in Steyermärk hatte die Familieschon 1719 erhalten. sTaschenb. der frcihcrrl. Hänser ans 1848 u, f. —Hyrtl, die fürstl,, gräsl, n, srhrl. Familien der österr. Monarchie I. —N.T.A.N. - Kneschkc, Wappen I,s
Spicgclfcld, s, Matz.
Spicglcr, Hanns Wilhelm, Gcfällcinnchmer beim Handgrafcn-Amte in Wien, erhielt 1612 die Adelswürde, sR. T, A, R.)
1. Spiel, eines der ältesten märkischen, aber abgegan-genen Geschlechter, von dem die Lezte ihres Stammes im Jahre.1623 verstorben ist. (Küster II, 534, — v, Ledebur II. 463. — v, H.
— v- Zedlitz, Ad. Lex.)
2. Spiel, Johann Anastasius und Paulus S. erhielten 1571ein Adelsdiplom. sR. T. A. R)
-s Spiclberg, Spiclbcrgcn, Spilbergcn, ein auSgestorb. Ritter-Geschlecht, das im 12. und 13. Jahrh. die gleichnamige Beste inSteyermärk besaß. Der holländ. Admiral Georg v. S,,ein Deutscher, gehört vielleicht zu diesem Geschlechte.sSckmutz IV. 36. - Gauhe II, 1098. — Zedier XXXVIII. 1622.
— v. H,s
Spiclbcrger v, Spilwall, Der österr. Oberstlicutcnant E. S.wurde 1857 mit v. Spilwall geadelt. sA. A. Zeit, v. 1857.)
f Spielfelder, ein altes ausgestorb. Niltergeschlccht zu Spiel-feld und Ehrenhausen. (Schmutz IV. 37. — v. H.)
Spicliiunni, Der Sekretär bei dem galiz. Landrecht, JohannAlois S., wurde im I, 1786 iu den galiz. Adelstand erhoben.sM. v. M,, Erg. 155.) Der geh. Hof- u. Staatsrefcrendar undSchazmeistcr des Theresienordens, Anton v. S., wurde im Jahre1791 in den Reichsfreihcrrnstand erhoben, sM. v. M, 87.) Nachden Anncmonen, I, 268, war A. S. ursprünglich Lehrling beieinem Schuhmachermeistcr. Er scheint also kein Sohn des vor-stehenden Johann Alois S, gewesen zu sein,sv. Hcfner, galiz, Adel S. 28, T, 30, - v, H.)
Ipicring, s. Spiring.
1. Spics, ein Magdeburg, u. brau »schweig. Geschlecht,welches am 1. Febr. 1814 vom König von Bayern ein AdelS-Bestätigungsdiplom mit dem TranSmissionörccht erhielt.
sv. Laug 553, — v. Zedlitz, — v, Ledebur II. 464, — Bayer. Wppb,
— Siebmacher, Suppl, XI, 17. — v, H.)
2. Spics, I., österr. Hauptmann in Pension, erlangte 1851den Adelstand. sA. A, Zeit, v, 1851.)
3. Spics v. Diilleshcim, Bullcshcim, ein jülich-bcrg'schesund köln. aufgeschworneS, besonders in der Pfalz seßhaftes Ge-schlecht, aus dem Joh. Franz v. S. im I. 1742 bei der KrönungKaiser Karl's VII. nebst Andern zum Ritter des hl, röm. Reichsgeschlagen worden, Sie führen den Freiherrntitcl.
sv. Zedlitz, — Fahne 1,407, tvofclbst, wie gewöhnlich, eine Stamm-Tafel angeführt ist; II,l43, — Bernd, Tas. VXVII. 233, — v, LedeburII. 464, — v, Hcfner, preuß, Adel S, 66, T, 84, — Nobenö II, 365
— 369. — Gauhe I, 1747. — Zedier XXXVIII, 1641, — v, H.)