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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Spies Spir

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f Spicshcfft, ein sehr altes, aber ausgestorbenes Geschlecht inOberösterreich, das vormals unter der Grasschaft Stcyergestanden, Es kommt im I. 1108 in Urkunden vor,

(Prcvcnhueber's Annal, Styrens. Zedier XXXVIII. >639. v. HZ

Spicsse», eine adliche Familie in Westfalen, welche ursprüng-lich Mähren angehört. Josef Anton v. S. war im 30jährigenKriege Oberst in kais. Diensten. Einer seiner Nachfolger begabsich in Folge einer Heurath mit der Marguise v. Vermc nachItalien. Gegenwärtig blüht das Geschlecht im Münster'schenfort. sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 464Z

1, Spicli, Philipp, kurköln. Hofkamnrcrrath, ward 1763in den Adclstand erhoben. sR, T. A, NZ

2, Spieß, ein in Preußen seßhaftes Geschlecht, welchesv. Ledebur, II. 464, nach dein Wappen als schwäb. Ursprungsbezeichnet,

3, Spieß v. Zpicßegg. Franz Josef S. wurde im I. 1786mit obigem Beinamen geadelt. HM. v, M,, Erg. 455. v. HZ

Ipilci v, Altaripa. Der GutSbesizcr Franz S. in Tirolwurde 1823 mit v. A, iu den Adelstand erhoben. sE- SZ

Zpilckcr. Im I. 1712 ward der hannöv. Justizrath JohannHeinrich und der Amtövoigt Moriz Eberhard S. vom Kaiser inden Adclstand erhoben, sv. dem Knesebeck. Grote, hannöv. Wppb.v. II. v, Ledebur II. 464. Kneschke, Wappen II, v. Hefner,hannöv. Ad, S. 27. T. 3IZ

1. Z Spillcr, ein schlcs, Geschlecht, das ehedem Hauschildgeheißen, den Namen S. von dem im Fürstcnth. Jan er gelegenenStammsize angenommen hatte und das auch in der Oberlausitzbegütert, von den folgenden aber auch schon nach dem Wappenganz verschieden ist. Ob die Edlen v. S. zu Krippitz im Brieg'-schen zu dieser Familie gehören, ersieht man aus den nachbenanntcnSchriften nicht. Im Licgnitz'schen kommt schon im I. 1373ein Konrad v. S. vor. sSiuap I, 923. II. 1024. Lucä, schlcs,Dcnkwürdigk, IK5l. Gauhe I, 1747. Zedier XXXIX. ll> u, f, ^ Siebmachcr I, 67. n. 13, wo sie aber, sowie im Register, Spilergeschrieben sind. v, Zedlitz. v, Ledebur II, 464, v, H.s

2. Z Spillcr v, Miltcrbcrg, eine ehemals österreichische, nach-her fränkische, zulezt thüring. alte Familie, deren Lezter desGeschlechts 1825 zu Stadt-Ilm lebte. Nachdem Markus v. S.im I. 1565 Mitterberg, ein unweit der Stadt Schwancn-stadt im cberöstcrr. HauSruckviertcl gelegenes Schloß nebst Ritter-Gut und Stegen von dem auch altadl. Gcschlcchte Peysen er-worben hatte, nannten sie sich S. v. M. u, Stegen (bis nachdem Ableben des leztcn, um der Religionsbcdrückungen ausgewan-derten BesizerS, Georg Ludwig'S S, v. M. u. St., indem dessenNachkommen sich bloö S. v. M. schrieben und schreiben). Siegehörten unter die Landstände des NittcrstandeS Oesterreich obder Enns, nachher aber zu den herzoglich sachscn-gotha'schenund sachsen-hildbnrghaus. Landständen wegen der RittergüterOberstadt, Staudach w. Das Schloß und Gut M. mitZubehör wird in Hager's Geographie eine Herrschaft genannt.

lv, Hoheneck II. 23l u, f, III. 696. Sinap I. 922 u, f. Sieb-machcr I. 35, n 5. Tyroff I. B, I, Th. 3. Ausg. v. Ledebur II,S, 465, v. HZ

Zpilliiunui, Der Obcrstwachtmeistcr Philipp S. wurde imJahre 1773 geadelt. jM. v- M., Erg. 455. v. HZ

1. Spillncr, Johann Georg, sächs. Finanzrath, wurde 1784

in den Adelstand und 1790 vom sächs. Reichövikariat in denFreihcrrnstand erhoben, sv. Ledebur II, 465. Sächs. Wppb, V. 25.

Kneschke, Wappen IIIZ

2. Spillncr, Generalmajor a.D. zu Koblenz, erlangte 1861den preuß. Adel. sA. A. Zeit., Mai 1861ZSpillliall, s. Spielbcrgcr.

1 Spina, ehedem de l'Espine, eine in D. bekannte, aus denspan. Niederlanden stammende Familie, die im Jahre 1711 zumTheil, und zwar in den Personen Peter v. S., einem Holländerin Frankfurt a/M., und seinen beiden Brüdern David undJohann, von K. Karl VI. in den Freihcrrnstand erhoben wurde,worauf sie sich Freiherren v. Grossen!) aagen nannten. Peterv. S., Arzt zu Frankfurt a/M., erhielt 1641 ein Adelsdiplom.

(R. T. A. R. Colneri Geneal. nobil. Dominor. de Spina, einManuskript, das Zedier, XXXIX. 14, aufführt. Siebmachcr IV. 162.n. 7. v. HZ

1 Spindlcr, ein freiherrliches und gräfliches oberösterr. Ge-schlecht, das seit dem I. 1545 in Urkunden vorkommt und desseneine Linie von K. Ferdinand III. am 8. Juni 1647 in den östcrr.Herren- und von K. Karl VI, in der Person des Landraths undLandesanwalts in Oberösterrcich, Frciherrn Joh. Philipp v. S.,im I. 1722 in den Grafcnstand erhoben wurde. (Gauhe I. 1747.

Sicbmacher 111.65. n. 7. Zedier XXXIX. 30. - M. v. M..Erg. 31. v. Mcding III, n, 799. v. Hoheneck, Beschr. von Ober-Oesterreich II. 459. 475. Prevcnhucbcr'S Annal. StyrensZ Die Ge-brüder S. erhielten im I. 1605 das Duplikat eures Adclsdiploms.sR. T. A- NZ Johanu Jguaz S. in Oesterreich wurde um'sJahr 1681 in den Freiherrnstand erhoben. sR. T. A. RZ DerHauptmann Joh. Josef v. S. wurde im I. 1782 Freiherr.

(M. v. M., Erg. 103. v. HZ

Zpinclti, Der Pens. Major Joh. v. S. wurde im I. 1813in den Nittcrstand erhoben. (M. v. M. 146Z Der dem ver-storbenen kais. östcrr. F. M-L. I. Ritter v. S. 1841 verlieheneFrciherrnstand wurde 1847 auf dessen Nachkommen übertragen.(M.S. v. HZ

Ipini, österr. - italienisch. Philipp v. S. war 1835Direktor des Arbeitshauses zu Bergamo.

st Spinncnhir», seßhaft zu S. im Württemberg. O.A. Ra-vensburg, waren alte schwäb. Ritter. sGriesinger 1301Z

Spiiisio, Dr. I., Advokat, wurde 1861 in den österr. Adel-stand erhoben. (A. A. Zeit,, Mai I861Z

Zpnnilli, Markus Antonius, in k. böhm. Diensten, wurde1560 iu den Grafcnstand erhoben und der MarguiS S. (Spinola)erlangte 1697 die Ncichöfürstenwürdc. In Schlesien seßhaft,(v. Ledebur II, 465. N. T. A, NZ

Zpniust, Johanu, erzhcrzogl. Kammerdiener, wurde 1654 ge-adelt. (N. T. A. NZ

f Spira», ein abgestorbenes, vormals in Preußen seßhaftgewesenes adlichcs Geschlecht. Wappen?

(v. Ledebur II. 465Z

Ipiriiig, Spirringk, Spieriug, jülich-kölnische u. cleve'scheaufgcschwornc Freiherren, die von Johann IV. Herrn zu Haus-den, mithin von dem Grafen v. Cleve-Teusterband abstammen.Sie sind auch im Braunschweig'schen begütert. Der nachhcrigepfalz-neubürg. geh. Rath w. wurde von K. Ferdinand II. am23. März 1623 in den Freihcrrnstand erhoben.

(v. Lang 241. Fahne II. 142, wo sich eine Stammtafel befindet.