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st'ammuiig der Familie von den Grafen von Mansfeld, Gewicht*), und zur Be-glaubigung dient, ihm u. a. das Bestehen eines Dorfes Mansfeld in der Nähevon Putlitz, worin die Familie einen Bittersitz hatte. Hier hätte zur Verstär-kung einer solchen Ansicht noch der Umstand herbeigezogen werden können,dass ein Burchard Herr von Schraplau, der in der That einer Nebenlinie derEdlen Herren von Querfurt, die bekanntlich gleichen Stammes mit den Grafenvon Mansfeld sind**), in einem Eigenthuiiis-Verhältnisse zu Perleberg, wonachfrüher sich die Gänse nannten, erscheint***). Eine Beziehung dieses Geschlech-tes zur Grafschaft Mansfeld erkennen allerdings auch wir an, allein in einerganz anderen, weiterhin zu besprechenden Weise.
von Baum er giebtf) den Putlitzen zwar ebenfalls Edle Abkunft, hält siejedoch für Häuptlinge slavischen Ursprungs, „die den hohen deutschen Adelnie erreicht haben". Er weiset gewiss mit Beeilt darauf hin-f-j-), „dass denInhabern slavischer Territorien, wie die 1 Herrschaft Putlitz es war, selbst dann.Wenn sie, wie die Grafen von Lindow, ihrer Abstammung nach dem hohenAdel im eigentlichen Deutschland® unzweifelhaft angehörten, in Bücksicht aufihre Herrlichkeit eine Landeshoheit selbst in dem untergeordneten Maasse, inwelchem sie von den deutschen Grafen besessen wurde, welche in Unterord-nung unter ein Herzogthum blieben, nicht zugeschrieben werden, weil sie demChurfürsten von jeher huldigen und steuern mussten, weil sie dessen Gerichts-barkeit anerkannten und überhaupt in jeder Beziehung unter der oberen Auf-sicht desselben standen, mithin nicht bloss, wie jene deutsche Grafen, verpflich-tet waren, zum placitum provinciale des Herzogs zu erscheinen und sich denAnordnungen desselben zu unterwerfen."
Wir können dagegen so wenig den höheren Adelstand, als den dynasti-schen Ursprung diesem, mit mancherlei Vorzügen ausgestatteten Geschlechteeinräumen. Denn wir gewahren die Mitglieder dieses Geschlechtes im lötenJahrhunderte stets mitten unter Personen des BitterstandesUnd wennwir auch 123!) die beim niederen Adel ungewöhnliche- Ausdriicksweise: Divinamiseracione Johannes dictus Gans, dominus de Perleberge vorlinden *7)-), und,in dritter Person redend, in einer Urkunde von 125G: btepenitz, que plantataest a nobili fundatore seniore domino Johanne dicto Gans**-)-), — so bedientensich des höheren Adels-Prädikates Personen aus diesem Geschlechte erst mitdem Anfange des Ilten Jahrhunderts. Der nobilis vir Dominus Otto Auea deWittenberge von 1301***-)-),' ist aber ganz ein und derselbe, den wir 1205 alsBitter hinter denen von Alvenslebeu, die doch gewiss Ministeriale wa-ren, und zwischen anderen Personen des gemeinen Bitterstandes genannt
*1 Riedel !. Hptth. I. Iii, 277.
**) v Ledebur. Die (trafen von Valkenstein und ihre Stammgenossen Tab. 12.**") NoS Borchardus D. gratia dominus de Scrapelow verkauft 1310 der Stadt Perle-berg den Wall der Stadt ( Rie d e I I. Uptth. I. 12!)).
-j-) Deber die älteste Geschichte und Verfassung der- Churmark Brandenburg S. 32.ibd. S. 63 desgl. ders.: Die Landeshoheit der Churfiirsten von Brandenburg überdie Grafen von Lindow-Ruppiu und die Grafen v. Hohenstein-Vierraden. Märkische For-schungen IL 210—218.
-j-j-f) Man vergleiche: Johannes Gans 1202 (Riedel II. Hptth. 1. 2). — JohannesAuea -T225. (ibd.; I. Hptth» VI. 400). — Johannes und Alard geheyten Ghense 1226 (ibd,p. 401). — Johannes Gans 1240, 1243 (Gercken diplom. I. 2. II. 76).
*t) Riedel I. Hptth. 1. 123.
**t) ibd. I. Hptth. I. 243. •'
***{) Lenz Brandenb. Ork. p. 161. :
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