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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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(Ergänzungen) Biss Bol

's Dijscs, kommen 1361 unter dem Hess. Adel vor.

(Archiv für Hess. Gesch. VlgDittliurg, s. Grün.

Dittlc v. Lilicnkron, ein Edclngeschlecht. Johann Anton B.,Pächter der Herrschaft Horn egg in Steyermark, wurde 1789mit v. L. geadelt. HM. v. M., Erg. 245. 246JDlaichtcn, s. Peer v. B.

Dionlkcnscid, s. Schreib eyß v. B.

Blanckciischwcrdt, s. Marcant v. B.

Dlanckschcin, Blankschein, ein oft preußisches, auch nachPommern gekommenes und 1892 mit Speck im Kreise Naugardangesessenes Geschlecht. Wappen: Schräggethcilt, oben eine Rose,unten eine durchbrochene Raute, sv. Ledebur III. 292J

4. Blankenstein, eine westprcnß. adlichc Familie, welche 1739Mittersberg besaß. Wappen: Der Schild zeigt in S. zwei rotheBalken, vor diesen ein aufrecht gestellter Pfeil, sv. Ledeb. III. 293.ss

5. 1 Blankenstein, kommen 12551278 unter dem Adel vonOb er Hessen vor. (Archiv für Hess. Gesch. Vl.g

Blankenstein, s. Horak v. B.

Alaschkc v. Neigcrshcim. Der österr. Statthaltereirath I. B.wurde 1354 mit v. R. geadelt. sKneschke, Ad. Lex. I. 464.ssDlancnscls, s. Schubert v. B.

Dlanenstcin, s. Weigel v. B.

* Dlcczinski), sollen gegenwärtig in Sachsen blühen.

(Kneschke.)

1 Blcichcnliach. Sie erscheinen 1468 zum leztenmal.

(Archiv für Hess. Gesch. Vl.g

2. Dlcy v. Zchnecfcl). Ludwig B., Rittmeister n. Vizesekondwacht-meistcr der Arcicrengarde zu Wien, wurde 1787 mit v. S. in denAdelstand erhoben. sM. v. M. 38J

1 Dlidcnstat. Dieses Namens war im 13. Jahrh. ein Geschlechtzu Blcidenstatt in Nassau angesessen. Theodcricns deB. 1239 testis.

(Vogl, Top. 29. GudauS, cod. dipl. I. 56 Ist

-s Dlindhoiincr, Plindtheim, altbaycr. Geschlecht, das um

1589 zuerst vorkommt und zu Ende des vorigen Jahrh. 1 ist.

(v. Hefner, 1 bayer. Adelst

1. 1 Dlittcrswich, cleve'schcr Adel, welcher in Sibcrt v. B.1415 vorkommt. Wappen: Schildchen von drei Kugeln beseitet.

(Fahne II. 212.1

2. 1 Dlitterswich, ein ans Osnabrück stammendes kölnerPa triziergeschlecht; erscheint am Ende des 14. Jahrh. in Köln u.erlosch 1587. Wappen: In S. ein r. Löwe. sFahne I. 37st

3. 7 Dlittcrswich, ans Geldern stammend. Erzherzog Albrechtvon Oesterreich erneuerte dem Joh. v. B. zu Brüssel den Adel 1619;desgleichen zwei anderen Brüdern 1619. (Fahne I. 37. II. l3st

* Dliren. Der 1772 von Schweden gefreite Zweig schreibtsich Blircn-Fineckc (nicht B.-Finken).

1 Dlömcu, v. d. Blömcn; kommen 1385 im Jülich'schenvor. sFahne II. 212.ss

i Blofeld, ein 12941439 beurkundetes Hess. Geschlecht.

(Archiv für Hess. Gesch. Vlst

" Blomberg. Interessante Mittheilung über die Familie v. B.und insbesondere über Frhrn. Alexander v. B. aus dem Befreiungs-Kriege von 18121814, beziehungsweise bis 1856, enthält die Zei-tung für die eleg. Welt Nr. 51. 52. aus 1857. S. 697.

st Blomenstein, cleve'schcs Vasallcngeschlecht, welches 1369vorkommt und drei Maucranker unter einem Schildeshaupt mitSteg führte. sFahne II. 212st

1 Dlüml, Blicml, v. Lindum, altbayer. Adel, kommen zuerstim 16. Jahrh. vor und sind im 17. Jahrh. ausgestorben, glaublichmit Rudolf Plicmbl, Hofmeister des Klosters Seeligenthal,der noch 1641 als Besizer von Puech im Erlbach erscheint. sO. Est

2. 1 Dlm» o- Bingenheim, oberhess. Adel, der 12521382urkundlich vorkommt. (Archiv für Hess. Gesch. Vlst

2. Dlumcn, verschieden von Blume, ein prenß. Geschlecht,das 1842 und 1854 im Dienste, besonders in Schlesien vorkommt.Wappen: In S. ein Herz, ans welchem fünf Rosen hervorwachsen,fv. Ledebur III. 2t)4.(

Dlumendorf, s. auch Zig ein er v. B.

Dlumenftld, s. auch Negelin, Sackich, Schipka v. B.

Dluniciihciin, s. Böhm v. B. Dlumciistcrn, s. Bohn v. B.

Blumcnlhol, s. auch Zicglaner v. B.

Dlumfeld, s. Florcntin v. B.

Doblick, poln. Abstammung, nach Ungarn u. im 17. Jahrh.nach Sachsen sich wendend; Mitglieder des Geschlechts sind auch inPreußen bedienstet; in Sachsen Besiz: Mokritz, Jeßnitz,Döschütz, (v. Ledebur I. 75. III. 295. Sächs. Wappenb. II. 4l.(

1. 4 Dodden, köln. Patriziergeschlccht- W.: Drei Blätter.(Fahne I. 49. Tab. I. n. 49.1

2. Dodden, aus Flandern stammend. Ludwig u. Peter B.wurden am 39. April 1598 in den Reichsadelstaud erhoben.

(Fahne II. l4st

^ Dodecker, sollen noch gegenwärtig blühen, daher das s zutilgen wäre.

Dodcn, s. auch Spcns v. B.

-s Dodendorfs, Badendorp, ein lüneburg. altes Geschlecht.Stammsiz Podendorf in der jezigen Provinz Sachsen; erloschenam 24. April 1733. (v. Ledebur I. 79. v. Meding I. 60. 6t. -Siebmacher l. >79. Büttner, lüneburg. Patrizier.)

* tz Dudensen, muß heißen Bodensce.

ch Döllstädt, ein 12321269 urkundeudes ober hessischesGeschlecht. (Archiv für Hess. Gesch. VI.)

" Bogdonski, poln. Abstammung. Stefan v. B. war 1648Kastellan zu Konari, und Edmund v. B- 1855 Herr zu Stu-st owo. Wappen: In G. ein gehender schw. Bär.

(v. Ledebur III. 297.)

1. s- Dogenhofen, Pogcnhofer (in Schw- ein eckiggezogcner silb.Balken), bayer. Geschlecht, welches im 14. Jahrh. vorkommt undum 1495 abgestorben ist. sO- S.s

2. f Nogcnhofcn. Ein natürlicher Sohn des Herzogs Ludwig vonBayern - LandShut (ut puto von einer Elsenheimerin) wurdemit Wappen u. Namen der ch B. 1. begnadet, hatte aber nur Töchter.Er führte den Schild zediertet, 1. u. 4. wie Bogenhofen, 2. u. 3.wie Elsenhcim. sO. Sst

^ Dogncr 1. u. 4. sollen eine Familie sein.

Dogner, s. auch unter Pogner.

* 1. Dognslowski. Das Wappcnbild ist nicht der Pfeil, sondernein Doppelkreuz, dessen einer unterer Arm fehlt.

3. Dognslowski, führen das bei B. 1. beschriebene Wappen mitdem Pfeil.

Dohcim, s. Lvwcnfcld. Dohnniowitz, s. Sack v. B.

Umkamen, s. Mikich v. B.

* Dolckc. Die Nobilitation geschah 1786 (nicht 82).

Doldoght)i>, s. Ingenien