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Friem
- Fris
ch Fricmcl, ein durch Civil- und Militärdienste bekannt ge-wordenes schlcs. Geschlecht. (Slnap II. 629. — Zedier IX. 2lIt. —v. Ledebur I. 235. — v. HF
ch Kicnicrsdors, gen. Pützfcld, eine im Jülich'schen u. Kölni-schen anfgeschworne uiederrhein., in diesem Großherzogthumcaber ausgestorbene Familie, welche dem Wappen nach gleichen Ur-sprungs mit denen v. Metternich gewesen zu sein scheint.
sRobens II. 242 n. f. — v. Zedlitz. — Fahne I. 195. II. 44. 216. —v. Ledebur I. 235F
-p Friemersheim, ein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. aus-gestorbenes rhcin. Geschlecht, welchem schon 1297 Friemers-heim und andere Güter gehörten, sv. Ledebur I. 235F
1. st Fries, Frist, Holstein'scher Adel. Her Knut Frise 1332.Derselbe Kanutuö Frese, milcS, auf Alfen 1353.
(Urk. B. d. schlesw.-holst. Ges. II. 83. 236F
2. Fries. Elias Friesz, Bürger zu Görlitz, erhielt am18. Mai 1541 von Kaiser Ferdinand einen Wappenbrief. sDorst,allg. Wappenb. 134F Ob zum Adel?
3. Fries. Franz Friedrich v. F. innerösterr. Landrath 1696.Schild geviertet, 1. u. 4. ein Zettel mit der Inschrift: Pro Patria,daraus ein Arm mit Schwert, 2. u. 3. ein Greif. sO. SF
4. Fries, Friesen, eine sehr alte adliche Familie in Sachsen,auS welcher Julius Heinrich, der tapfere Vertheidiger von Landau,1762 in den Grafenstand erhoben wurde, dessen Linie aber wiedererloschen ist. Am 15. Aug. 1653 hatte Heinrich v. Friesen dieFreihcrrnwürde erlangt. Dem Sohne des k. sächs. Kammcrherrnund Zeremonienmeistcrs Frhrn. v. Friesen, Hanns Frhrn. v. F.,ist 1843 gestattet worden, seinen Namen und Wappen mit jenen derv. Lcyscr zu verbinden. Das Geschlecht war ursprünglich zu N a u-rachen im schweizerischen Kanton Basel ansässig. Im 14. Jahrh.wendete sich solches nach Sachsen, wo es sich ankaufte und all-mälig ansehnliche Güter erwarb. (Taschenb. d. frhrl. Häuser auf 1853.— v. Hcsner, sächs. Adel S. 9. T. 8. S. t 9. T. 9; prcuß. Adel S. 43.T. 52. - v. Ledebur I. 235. III. 255. - Sächs. Wappenb. I. 53. - M.
v. M., Erg. 14. — v. HF Ich meine, die Abstammung aus derSchweiz wird noch bessern Nachweises bedürfen, denn ich findebereits 1282 einen HenricnS Friso, miles, in thüring. walken-rieder Briefen. (Urk. Buch f. Nicders. II. 316F Vielleicht war dieseraber eines ganz anderen Geschlechtes?
-s Friesach und Drugscn, ein kärnthncr Dinastengeschlccht, dasmit Graf Rasp v. F. u. D. um 1241 ch ist. sO. SFFriesen, s. Frese. — Fricsendorff, s. Croncnwerth.Frickenhausen, Freseuhauscn, ein altes lippe'schcs Geschlecht,das noch die Stammhäuser Maspe und Belle besizt.
(Ganhe I. 432. — v. Zedlitz. — Zedier IX. 2122. — v. LedeburI. 235. — v. HF
1 Frirseichcim, Pfälzer Adel. Das Stammhans bei Franken-thal. Marquardus de Frisenhem siegelt 1269. Wilhelm v. F.Ritter 1356. sMone V. 319. IX. 366F
1. Fricß. Diese Familie war eines der regimentsfähigen Ge-schlechter der Stadt Mühlhausen in der Schweiz. Joh. JakobF., Zunftmeister und dcö innern Raths zu Mühlhausen, gest.1757, hinterließ zwei Söhne: Philipp Jakob und Johann. PhilippJakob, der ältere, Prediger u. Senior des Ministeriums inMühl-hauscn, wurde Neichsritter am 31. Jan. 1775; sein einziger Sohnaber, auch Philipp Jakob genannt, im I. 1791 NcichSfrciherr. Jo-hann, Joh. Jakob's jüngerer Sohn, geb. 1719, Bankier u. Groß-
händler in Wien, k. k. Kommerziell- und Hofrath, erwarb durchglückliche Unternehmungen, insbesondere als des Kaisers Franzi.Geschäftsführer, großeil Reichthum, erkaufte die Herrschaften Nen-nen l o h e, Oberschwammingen in dem Ritterkanton Altmühl,dann Fößlau in Niedcrösterreich, V. U. W. W., und wurde 1752in den crbländischen, 1757 in den Neichsrittcrstand, am 15. Dez.1762 in den Freiherrn - und am 5. April 1783 in den Grafenstanderhoben. Sein jüngster Sohn, der Graf Moriz, besaß einige Jahredurch dieHerrschaften Deutschlandsbcrg, Feilhofen, Frauen-thal und Harracheck in Steyermark. (Er henrathete eine Prin-zessin v. Hohenlohe - Schilliugsfürst; das Haus fallirte späterund büßte das ganze Vermögen ein.) (Gm. Taschenb. d. gräfl. Hänserans 1841 n. f. — Jahrb. d. deutschen Adels 1848. S- 393. — WisqrillIII. 192. 116. - M. v. M. 18. 59. III ss.; Erg. 57. - v. Krohne I.313. - v. HF
2. Fries!, österreichisch. Friedrich Ritter v. F. 1857 Majorim 4. k. k. Inf. Reg.
1. ch Frießhamcr, altbayer. Adel, dessen Heimat Fries heim,Stadtamhof, Regensburg, war. Georg F. 1442 fürstl. Zollner zuOetting am Inn. Ulrich F. schreibt sich „von Euchendorf"1482. Auch nach Unterösterreich ist das Geschlecht zu Anfangdes 16. Jahrh. gekommen u. dort wahrscheinlich um 1526 ch. IhrSchild war von Silber u. Roth mehrmals getheilt mit einem schw.Sparren überlegt. sO. S. — M. B. IV. 499. - Hund III. 316. -Wisgrill III. 195F
2. ch Fricschanier, Friescnhamcr, ein altbayer. Geschlecht, führteim Schild eine Eule auf einem Dreiberg. sO. SF
3. ch Frießhamer, Frieshaimer, auch ein altbayer. Geschlechtdes 17. Jahrh., führte im Schild einen wachsenden Mann mit einemHammer. sO. SF
ch Fricßniger, altbayer. Geschlecht, führte ein schreitendes Lamm,alias Wolf, im Schild. Mathä F. zu Lauterbach, Noscnheim,steht in der Landtafel 1496. sO. SF
Frimont. Der ö st err. Oberstlieutenant Peter Franz F. wurde1766 in den Neichöadel-, und der Generalmajor Johann F. im I.1868 in den Freiherrnstand erhoben. Der Frhr. Joh. Maria v. F.wurde 1818 vom König von Neapel zum Fürsten v. Antrodocoerhoben. Im I. 1828 wurde der HofkriegSrathspräfident JohannPhilipp Frhr. v. Frimont, Fürst v. Antrodoco, in den ö st err.Grafenstand erhoben. (Jahrb. des deutschen Adels 1848. S. 395. -v. H. ^ M. v. M., Erg. 57. 299- — v. Schönfeld, Adelöschem. I. 144.
Taschenb. der gräfl. Häuser 1844 n. fFFrisch. Der großherzogl. Mecklenburg, geh. DomänenrathDietrich Michael F. wurde vom K. von Bayern am 31. Aug. 1819in den Adelstand erhoben, (v. Lang, Suppl. 99. — v. Hefner, bayer.Adel S. 77. T. 87; mccklenb. Adel S. 8. - v. Ledebur I. 236. - v. HFch Frischdahky l>. Uosciihaqn. Daniel Andreas F. wurde 1732in den böhm. Ritterstand mit v. R. erhoben.
(M. v. M., Erg. 141. - v. HF
Frischeisen v. Eichenwald. Der öst err. Oberst Karl F. wurde1852 mit v. E. geadelt. sA. A. Zeit. v. 1852F
Frisching, ein adliches Geschlecht zu Bern. sO. SFFrischmann v. Ehrencron. Der Gutsbcsizer Franz F. v. E. wurdeim I. 1717 in den böhm. Ritterstand erhoben.
(M. v. M., Erg. 141. — v. HF
Frisiani, italienisch. Paul Edler v. F. war 1835 k. k. Professorder Astronomie zu Mailand.