Druckschrift 
1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
344
Einzelbild herunterladen
 

344

Ert Esch

4 Ertmcr , ein längst ausgestorb- braunschweigcr Patrizier -Geschlecht.

4 Erwitte, ein altes adliches, nachher frhrl. Geschlecht in West-falen, dessen Stammhans Erwete od. Erwitte im Stifte Pader-born gelegen war. (v. Zedlitz. Fahne I- 95. v. Ledebur I. 297.

Jmhof, not. proc. imp. Gauhe I. 387. o. H.)

Erwitte, s. Droste.

ch Errdors, Erzdorf, ein märkisches und meißnischesGeschlecht. (Gauhe I. 392. II. 260. v. Zedlitz. v. H.)

Errleben, ein brandenbnrg. noch blühendes Geschlecht, wel-ches bereits 1239 in Urkunden erscheint und stark begütert war.(v. Zedlitz. v. Ledebur I. 207. III. 249.)

Erz oder Errdorf, s. Ezdorf. Ercherg, s. Cattarini.ch Ersingcn, schwäb. Adel. Georg v. E- bcsizt Gurtweilim Albgan 1499. sMone III. 321.)

1.3. ch Esbeck. Es scheint 3 Familien v. E. gegeben zu haben,und zwar: Eine soester Patrizierfamilie, die Brockhausen besaß;sie ist in der Mitte des 17. Jahrh. erloschen. (Auch 1433 ist schon eineFamilie dieses Namens im Braunschweigischen ausgestorben.)Eine Familie in Preußen, aus der ein Major a. D- 1842 sich mitNos. v. Platen vermählte, fv. Ledebur I. 207. v- Steinen, wcstfäl.Gesch. XXXIII.) Vergl. Esebeck.

1. ch Esch, nassauer Adel. Das Stammhaus E- a. d. Salm.Martin E., Keller zu Hadamar, siegelt 1594, 97. Im Schildein Eschenzweig. sO.S.)

2. Esch, an der Mosel, davon Einige auch sich E. v. Lang-wiesen schrieben. Edmund v. E. wurde 1679 in den Freiherrnstanderhoben, sv. Zedlitz. v. Ledebur 1. 208. n. 2. v. Hefner, preuh.Adel S. 42. T. 5l; nassauer Adel. v. H. V. Hattstein I. 158.)

3. ch Esch, eine adliche Familie, welche in Lothringen u.Elsaß seßhaft war u. schon vor dem 14. Jahrh. die Burg Eschbesaß. Sie ist verschieden von denen v. E- an der Mosel u. führtauch ein ganz anderes Wappen, (v. Zedlitz. Lncä, Grafensaal 57.

Zedier VIII. 1855.) Sie sind im 13. Jahrh. erloschen, und ge-hörten zu den Grafen - und Herrengeschlechtern.

sv. Ledebur I. 208. n. 1.)

4. Esch zu Dittlnirg. Sie führten im rothen, mit Kreuzchenbestreuten Felde drei Jakobsmnschcln. sv. Ledebur I. 208. n. 4.)

5. Esch gii Oberesch, bei Saarlouis. Wappen: In N. zweimit 3 ». 2 gold. Kugeln belegte silb. Balken. Neukirchen gehörtedem Geschlechte, 1471. sv. Ledebur I. 208. n. 4.)

1. 4 Eschboch. Das Stammhans bei H eitersh cim im Breis-gau.Der edel man Wernher von Eschebach" 1316.

sMone IV. 374.)

2. si Eschboch- Johann v. E. 1512, 13 Schultheiß zu Lorch.Auf seinem Grabstein in der Kirche daselbst das Wappen: In S.ein schw. Schrägfluß. sO.S.)

4 Eschborn. Das Stammhaus ist E. im nass. Amte Höchst.Sic kommen 11991248 unter diesem Namen vor, waren Burg-männcr zu Eppstein und, wie allgemein angenommen, die Auender mntato nomine v- Cronenberg. sVogl, Top. 286. 392.)Vergl. oben Cronenberg 1.

1. si Eschenau, nassauer Adel. Wendel v. Eschenowe,ein Edelknecht, 1443 in einem s elz'schen Brief. Im I. 1452 warendie v. E- auch Bnrgmänner zu Deutz.sMone II. 46. - Arnoldi, Miszcll. 258.)

2. 4 Eschenau, altbayer. Uradel. Das Stammhaus E.Ge richts Tro st berg. Primus: Hartwicus deEsecunowe 1139in sormbach'schcn Briefen. Ultimus: Chunradus de Eskenowe1170. sM. B. III. 88. IV. 25.)

Eschenau, s. Gergens.

1. 4 Eschenbach, fränk. Uradel. Herrn Walther's v. Eschi-bach Tochter, uror Graf Mangold's v. Nellenburg, 1287.sMone I. 79.) Wolfram v. E., der berühmte Sänger, hatte aufseinem Grabstein im Markte'E s ch c n b a ch als Wappen: Im Schildein Hafen mit Handhabe und Schnabel. Auf dem Helm denselbenmit Blumen gefüllt. Diesen Grabstein hat der Sänger u. RitterJakob Pütrich im I. 1452 gesehen und beschrieben-

(Dr. Schmcller über Grab u. Wappen Wolfram'S v. E. München 1837)

2. 4 Eschcnbach, eine adliche meißnische Familie, die viel-leicht mit dem Minnesänger Wolfram v. E- nach Meißen ge-kommen ist. sE. S.)

Eschenbach, s. Ebner.

Eschenbacher, I-, Major bei der Artillerie, erlangte 1859 denösterr. rittermäßigcn Adel. sE-S.)

Eschcnber, s. Eschenberg.

Eschenbcrg, auch Eschcnber, ein schon zu Anfang des 12. Jahrh.vorkommendes Geschlecht, das noch im 14. Jahrh- im Besize seinesgleichnamigen, bei Gotha gelegenen Stammstzes war.

(Brückner III. 4. v. H.)

Eschcnburg, s. Purtscher v. E.

1- 4 Eschtiilohc, ein Dinastengeschlecht, dessen Stammhaus E.an der Loisach bei WerdenfelS vor'm Gebirg war. Sie schreibensich auch Grafen v. Werdenfels u. v. Partenkirchen. IhrSchild: Gespalten, vorn ans dem Spalt kommend ein Adler, hintenein Balken. Primus: Bcrtholdus dominus de Eskenloch 1195im scheftlar n'schen Traditionsbuche. Nach Hund (I. 45) war derLezte ein Graf Berthold um 1257. In den Monum. Boiciskommt noch ad annum 1261 ein Hainricus Dci gratia comcs deEschenloch et filins ejus HainricuS vor.

sM. B. VII, 134 ff. VIII. 480.)

2. 4 Eschenlohe, Ministerialen der gleichnamigen Grafen undVögte auf deren Stammburg E. Dieses zum niederen Adel gehö-rende Geschlecht kommt in den Briefen der bah er. Klöster 12281294 vor. sM. B. VII. 115. 153.) v. Mayerhofen, Mss-, sagt,daß von den Grafen v. E. filii spurii dagewesen seien, welche denNamen v. E. geführt haben.

4 Eschcng, schweizer Adel. Herr Hänmann v. E-, Ritter,1385. sMone VI. 376.)

1. Escher, kärnthner Geschlecht. Stammwappen: In E-ein schw- Schrägbalken, darin ein Eschcnast. sO. S.)

2. Eschcr vom Glas , ursprünglich khburg'scher Dienstadel, seit1385 im Bürgerrechte zu Zürich. Der Beiname stammt vomWappenbildc. In Blau ein f. Trinkglas, auf dem ein g. Sternsteht. (Zürch. Wappenb. 1857. Nr. 97 u. 98.)

3. Escher vom Luchs. Diese E. sollen mit den E. vom GlaSgleichen Ursprungs sein. Sie sind seit 1384 im Bürgerrechte z»Zürich und haben den Beinamen gleichfalls vom Wappenbildc,(Schräggetheilt von R. und G., oben schreitend ein gold. Luchs.)Sie gehören auch zum adlichen Hanse Distelzwang in Bern.

(Quellen wie bei E- v. G. Berncr Wappcnbuch 1829.)

4 Eschcrbc, Eschede, altes, in Braunschwcig, Lüneburg