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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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sGauhc II- 255 u> f. Stellmacher I> 38. n. N. Wisgrill II. 417421. Schmutz I. 325. v. HZ

E».!öcrg, Entzberg. Die meisten Schriftsteller haben bisher diebeiden Familien v. E. und v. Enzenberg für ^einerlei Geschlechtgehalten, theils wegen der Aehnlichkcit der Namen, theils weil beideFamilien in neuester Zeit den Fingerring im freien Schilde führen.Es sind aber beide Geschlechter ganz verschiedenen Ursprungsund stehen in gar keiner Verbindung mit einander.

Die Freiherren v. E. sind ein altes turnierfähiges Geschlechtin Schwaben, dessen Stammburg E. bei Maulbronn an derbad. Grenze lag. Sie erscheinen schon 1155 als Schirmvögte desKlosters Maulbronn, und Engelhard v. E. war 1352 Bischofzu Augsburg, u. Johann v. E., gen. Stir, war 1459 Bischofzu Trier. Im I. 1499 erkauften sie die Herrschaft Mühlheimin Obcrschwabcn, welche Herrschaft die Familie noch in neuerer Zeit

besaß. Sie führt als Stammwappcn einen g. Ring in Blau.sMone I. 357. - v. Stalin II. 596Z

Elbenberg zum Frcyeii- und Jöchelsthurm. Eberhard E., der Stamm-vater, leistete im schweizer Kriege 1498 dem K. Maximilian I. sehrgute Dienste, worauf er sich zu Klausen ansässig machte, KristianaGrenn sinv. Grennsen aus Pusterthal ehelichte, und die kais.Erlaubniß erhielt, das Wappen seiner Hausfrau nämlich eine schw.Gemse in G- für sich und seine Nachkommen anzunehmen. Georgv. E., sein Enkel, hat 1578 den adlichen Siz Freycnthurm zuMülbach erworben und darauf vom Erzherzog Ferdinand von Oester-reich zu Tirol am 16. Dez. 1578 den Adelstand mit v. E. zu F. nebstBestätigung des alten Wappens und Eröffnung des Helms erhalten.Kaiser Ferdinand II. ertheilte denen v. E. am 27. Dez. 1628 eineWappcnvermchrung mit den 3 Spizen u. einen zweiten Helm. Franzv. E. wurde am 14. Juli 1679 in den Freiherrnstand mit der Erlaub-niß erhoben, sich zum Freyen- n. chclsthurm zu schreiben,nachdem einer seiner Vorfahren den Jöchelsthurm erkauft und am27. Dez. 1628 in den Ncichsrittcrstand war erhoben worden. Endlicherlangte die Familie am 14. April 1764 von K. Franz I. die Grafen-würde. Die Einverleibung des v. cnzbergi scheu Wappens, desg. Ringes in Blau, in das Wappenschild des Tiroler geschlechtesv. E. geschah in dem Diplom von 1679 n. hat keinen geschichtl. Grund.

sFolgende Schriftsteller schrieben über die beiden, schwäb. und tiroler,Geschlechter n. vermengen sie größtcntheils: Siebenkees I. 65. Tyroff,Wappcnwerk I. 163. II. 92. Bucclini. Siebm. I. 116. 133. IV! 56;Suppl- HI. 2. Gauhe I. 379 u. f. Leupold I. 268 n. f., wo dreiDiplome abgedruckt sind. Schmutz I. 324. Zedier VIII. 1364.Taschcnb. der grast. Häuser 1836 n. f. Gen. Jahrb. des deutschen Adels1844 u. f. Cast, Adelsbuch von Württemberg; ders., Adclsb. v. Baden.- Bayer. Wppb. II. 91. XIII. 8. Ocsterr. Wppb. II. 99. Taschb.der srhrl. Häuser 1849. ^ Griesinger 329. v. Hefncr, der zuerst beimwürtt. u. tiroler Adel S. 5. T. 5. 6. die beste Aufklärung gab. S. auchdieses Werkes bayer. Adel S. 9. T. 3., krainer Adel S. 3 und Erg. Bd.S. 4. 12. 35Z

EiiMliüchl, österreichisch. Jgnaz de Pauli v. E. war 1835Kassier bei der k. k. Univcrsalstaats - u. Bankoschuldenkasse zu Wien.Eixendorf, s. Entzersdorff.

Eiycnöorscr, österreichisch. Karl Ritter v. E. war 1835Präsident des Appcllationsgerichts zu Lemberg in Galizien.

Enzenhofer v. Eiiidhoscn. Der österr. Grenadieroberlieut. KarlE. wurde 1763 mit obigem Beinamen in den R. Adelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 278. v. HZ

1 Eiycmvciscr, ein Niederösterr., im 16. Jahrh. erloschenesGeschlecht. sWisgrill II. 416. v. HZ Ich meine, es war ur-sprünglich ein altbayer. Geschlecht; denn das Stammhaus Enzen-

- Epp

weis liegt bei Landau an der Isar, und Georg E. zu E. stehtauch 1499 in der bayer. Landtafel, sv. HefncrZ

ch Eiyiancr. Zwei Brüder dieses Namens, aus Schwabengebürtig, in Wien wohnhaft, wurden am 19. Aug. 1515 geadelt,deren Deszendenz ist zwischen 1599 und 1592 ausgestorben.sWisgrill II. 421 u. s. - v. HZ

ch Eislingen, Entzlingcn, ein fränk. Geschlecht.sSalver 456. Stellmacher II. 81. v. Meding III. 266. v. HZEnzmüller. Joachim E. aus Schwaben wurde 1639 in denAdelstand u. als nie der österr. RegimcntSrath am 21. Aug. 1641in die nie der österr. Ritterstandschaft, am 5. Jan. 1651 vonK. Ferdinand III. als Freiherr in den Herrcnstand, 1669 aber mitdem Beinamen v. u. zu Windhag in den Grafenstand erhoben.sWisgrill II. 422. - v. HZ

si Eiywcihiiigc», auch blos Wülfingen, im O.A. Vaihingen.Ludewicus de Wik) in gen, miles, Zeuge in einem Brief 1284.Die v. E. oder W. waren Dienstlcute der Grafen v. Calw unddann der Grafen v. Vaihingen, und kommen bis Ende des15. Jahrh. vor. sMone IV. 441Z

1. Eötvös, ungarisch. Josef v. E. war 1857 Oberlieut. im9. österr. Hus. Reg.

2. Eötvös v. Ws-iros - N-ftnenq, ungarisch. Jgnaz Frhr. E.v. V.-N. war 1835 Obergespan der aba-ujvarer Gespanschaft,k. k. Kämmerer, geh. Rath, Obcrstmundschenk w. Von dieser frhrl.Linie stammt die Gräfin v. Vi er egg in Bayern, geb. v. E.Ihr Schild: In R. ein silb. Greif. sO. SZ

7 Epclhnuscr, altbayer. Adel. Im Schild ein Wagcnspriet.sO. SZ

Epe», Oepen, eine anhalt'sche Familie.sGauhc I. 386. - v. HZ

7 Epfich, elsässer Geschlecht. Auch zu Straß bürg imPatriziat. Johannes miles, filius quondam Ditschelini militis deEpfiche 1329. DerselbeHerr Johanse v. Ephiche, ein ritter",in einem s e l z'schen Brief 1329. Reimboltus EpPfichcr, armiger,1419. sMone II. 42. VIII. 394Z

7 Epp, waren zu Ende des 15. Jahrh. in der steyer. Land-mannschaft und begütert im Viertel über der Drau. sO. SZ

1. 7 WM» oder Hohcneppa», auch E. und Alten genannt, ein Di-nastengrafengeschlecht, dessen Stammhaus E. in Tirol. Sic sollenvon den Welsen abgestammt haben. Sie kommen mit Ulrich Grafv. E. um 1199 zum erstenmal vor und sind mit Gottschalk Graf v. E.,Domdechant zu Trient, um 1295 wieder erloschen.

sv. Mayerhofen, Mss. M. B. III. 21 ff. VIII. 414 ffZ

2. 7 Eppan oder Eppnncr v. Eppurg. (Gespalten mit einer Kugelin verwechselten Farben.) Vielleicht ursprünglich Ministerialen derGrafen v. E., waren jedoch im Anfange des 14. Jahrh. in derStadt Briren angesessen, von wo sie auf Eppurg wieder landsässiggeworden sind. Georg E. v. E. ist 1564 zu Klausen als derLeztc seines Stammes 7- sO.S. v. Hefner, 7 tiroler Adel Taf. 3Z

7 Eppele, ein nie der österr., nicht immatrikulirtes Geschlecht,das zwischen 15981618 vorkommt. Die Gebrüder E. waren 1588geadelt worden. sE. S. Wisgrill II. 423. v. HZ

1. 7 Eppelsheim, Pfälzer Adel. Das Stammhaus E. beiDahlsheim, Worms. Cunzilman Slizzewekke de Eppelns-hei m 1399. Herbord v. Eppilnheim siegelt 1362, führte einengeschachten Schrägbalken im Schild. sO. S. Mone VI. 3l8Z

2. 7 Eppelsheim, eines andern Wappens: Der Schild mit