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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Duodo. Alois v. D. war 1857 kais. öfter r. Generalmajor a. D.zu Venedig.

Dupuir u. Sußenbrunn. Josef D., ö st c r r. Major, wnrde im I.1817 mit v. S. geadelt. lM. v. M. 174. v. H.)

Du Darr, ein Italien, gräfl. Geschlecht. Kamills Graf du P.war 1857 Lieutenant im 9. österr. Ul. Reg.

Duplcssts, du Plcssiö, s. PlessiS.

Dnprci, aus der Grafschaft Bourgogne, wo das Geschlechtzur Ritterschaft gehörte. Den Antou D. erhob König Philipp V.von Spanien am 31. Juli 1651 zum Baron; dessen Nachkommenließen sich in Bayern nieder, wo sie als Freiherren anerkannt sind.

so. Hcfner, baycr. Adel S- 32. T- 29. Taschcnb. der frhrl. Häuser1858. v. H. v. Lang 116 u. f.)

Duprzki uns Gr.-Koschlau, im Kreise Nc Idenburg in Ost-preußen. sv. Ledebur III. 242 ohne Wappen-Angabc.)

st Dupyn, ein schles., ursprünglich p oln. Geschlecht, das sichvon dem großpoln. Städtchen gleichen Namens geschrieben, und schon1369 im Fürstenthume Oels vorkommt. sSiuap I. 344. v- H.)

Durnnt. Die Freiherren v. D. stammen aus der Champagne, wosie stark begütert waren. Mehrere Mitglieder des Geschlechts befandensich bei den Kreuzziigcn. Nach Aufhebung des Ediktes von Nantes,1685, fanden zwei Brüder Schnz in den brandenburg. Landenund Anstellung. Ihre Nachkommen kauften sich in Schlesien an.Der frhrl. Stand der vcrwittweteu v. D., geb. v. Czarnctzka, inSchlesien, und ihrer Kinder, des Karl Erdmann Konrad und derAnna Jeannctte Henriette Sofie Charlotte, ist vom K. von Preußenam 3. Nov. 1819 anerkannt und bestätigt worden. Die kathol. Linieblieb in Frankreich zurück; einer der Nachkommen war unter KaiserNapoleon I. Gesandter in Stuttgart und dann in Neapel, undwurde als Baron D. de Mareuil (von einem Schlosse) Pair vonFrankreich, sv. Zedlitz. Frhrl. Taschb. v. 1856. - v. Ledebur I. 185.III. 242. v- Hefuer, preuß. Adel S. 40. Taf. 49. v. H.)

Duranti, Anton Maria, erhielt 1572 Adelsbestätignng.sR. T. A. R.)

Dnrus, ein nicderländ. Geschlecht, das von den Grafen

v. Los abstammt, aber von den französischen Herzogen dieses

Namens sehr verschieden ist. sButkcns, troph. de Brab. II. 312.Anselme, hist. gcneal. II. 334. v. H.)

st Durcheim, uiederbaycr. Adel. Dominus Dictmarus deDurch cmen, auch Durch cimin, ein Wohlthäter des KlostersForm bach um 1139. Rapodo de D. 1299 in aldcrsbach'schcnBriefen. sM. B. IV. 28. 51. V. 327.)

Durscld, s. Dorfelden.

Durham. Der Sohn des brandenburg. geh. Raths und

Generalfiökalö, Georg Wilhelm D., auch geh. Rath, soll 1735

geadelt worden sein. (Seifert, Leben Friedrich'S II., Königs v. Preußen. V. Zedlitz. v. Ledebur I. 186.)

Du liieur v. Fcyau. Der öfter r. Major Georg D. wurde im I.1891 mit v. F. geadelt. sM. v. M., Erg. 271. v. H.)

st Durin. Hermaunus de Duryn, ein adlicher Bürger zuO st crwie ck, 1398. sUrk. Buch für Nicdersachsen III. 55.)

Durin, s. Duvin.

Durini, Italien. Adel. Anton Conte D. wurde 1831 unterdie k. k. österr. Kämmerer aufgenommen.

st Durlnch, ihr Stammhaus D. in Baden. Hcinricus seniorde D. testis in einem Brief des Klosters Herrenalb 1256.sMone I. 236.)

- Duv

st Durmersheim, schwarzWälder Uradel. Johannes de D.,ein Bevollmächtigter des Klosters Hcrrenalb, 1247, 1251.sMone I. 123. 226.)

st Durn. (Schild geistertet: 1. ein Mann, 4. ein Hirsch,2. u. 3. oben eine Lilie, unten eine Spize.) Franz Xaver v. D.,kurbayer. Hofkammerrath und Salzmaier zu Reichen!)all,starb 1772 daselbst.

Dusch. Die Familie wurde 1799 vom rhcin. Rcichsvikariat ge-adelt. Karl v. D. war um 1795 kurpfälz. Kammerdiener, Hof-kammerrath u. Gardcrober des pfälz. Löwenordens; Franz Hiacinthv. D. HofgcrichtSrath u. Landschreibcr des Oberamts Neustadt,auch Salinengencralkommissär. sCast, Adelsb. v. Baden.) 1858 warein v. D. bad. Gesandter in der Schweiz.

Duschck, ungarisch. Franz v. D. war 1835 wirkt. Hof- n.Präsidialsckrctär bei dem ungar. Hofrathe zu Wien.

st Dustdow, ein um 1759 erloschenes preuß. Geschlecht,sv. Zedlitz.)

Dusini v. Giockcnbcrg. Die Brüder Bartholomäus Anton, JohannMichael n. Josef Anton D. wurden im I. 1714, ingleichen BcrnardD. 1723, alle mit dem Beinamen v. G. geadelt.sM. v. M., Erg. 272. v. H.)

st Dußlingen. Das Stammhaus D. an der Steinlach bei Tü-bingen. Sie waren ein Zweig der Herter v. Hertencck.Fridcricus de Duzelingen testis in einem Brief Graf Hugo'svon Tübingen 1181. sMone I. 105. Griesinger 272.)

DusMski , zweifelhafter Adel im Pose n'schen. W.: Pobog.)v. Ledebur III. 242.)

st Dutenstcin. Albertus de D., miles, in einem b aden'schenBrief für das Stift Weissenburg 1269. sMone V. 251.) DemRegister nach verschieden von Danteu stein.

st Duthcrjtnt. Marianus dcD. testis in einem walkenricderBrief 1246. sllrk. Buch für Niedersachsen. II. 181.)

Dutithius, s. Duditz.

Dutkicvih. Paul v. D. war 1857 Licnt. im 8. österr. Jnf.Rcg.st Duttclshciin, das Stammhaus bei Friedberg in der W etterau.Mengoz v. Düdilnsham, Ritter um 1359. Im Schild ein Löwe.Das Geschlecht ist Ende des 16. Jahrh. st.sO. S. v. Humbracht 260. v. Mcdiug I. 196. v. H.)st Duttenstedt, kommen im 14. Jahrh. unter dem landsässigenAdel des Fürstcnthums Wolfenbüttel vor.

Duttcschen, s. Duttelsheim.

st Duttmciicr. Das Stammhaus in der Pfalz. Her Anshelmv . Dudcnwilre, ein kanonicke dcz stiftes zu dem Dnme zu Spire(Spcier), zugleich Bürger dieser Stadt, 1348. sMone VIII. 29.)

Du Dal-Duiiipiörc, wahrscheinlich nicderländ. Abkunft. AloisFrhr. Du V.-D. war 1857 Hauptmann im 8. österr. Inf.Reg.

1. Dune, ein altes jülich'sches adliches Geschlecht, wovon einZweig sich nach Liefland wendete. sFahne I. 85.)

2. Duvc, Johann, wurde 1675 geadelt. sR. T. A. R.)

3. Duve, Karl Leopold, herzoglich Mecklenburg. Kanzleirath,erhielt 1751 ein Adelsdiplom. sR. T. A. N.)

4. Duuc. Friedrich Wilhelm D., Hofrath und geh. Kanzlei-Sekretär zu Hannover, wurde von K. Josef II. am 8. Juli 1767in den Adelstand erhoben, sv. Meding III. n. 179. v. d. Knesebeck.

Grote. v. Ledebur III. 242. v. H.)

Duvci, s. Hohnhorst.