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Don — Dor
Donig, Donigcr, vordem Uatolt genannt, mähr. Edelleute inder Grafschaft Glatz. sAbnrii glatz. Chronik 244. — Sinap II. 69.— Gauhe II. 208. — v. H.)
Donigcr, f. Donig.
Doniliiierski , ein adlicheö, in Wcstprenßen begütertes Ge-schlecht, welches seinen Namen von dem Gute Donimierz hat.sv. Ledebur I. 176. — v. Zedlitz.)
-s Dom». Herr Caspar v. Donyn, Vogt in der Neumark,in einem Brief des Klosters Chorin 1395. sCod. brand. XIII. 272.sjIst wahrscheinlich eine Nebenlinie der Dohna.
Donin, s. Dohna. — Donnansdors, s. Damiansdorf.
-s Donner o. Larhcim (Lorhcim), eine Linie der v. Larheim(s. d.) kommen von 1384 an vor und sind 1571 's. Ihr Wappen:In S. ein r. Schildlcin von drei schw. Muscheln im Haupte be-gleitet. sO. S. — Arnolde 320. — Humbracht 245. — v. H.)
Donncrfcld. Ein Kammerhcrr v. D. befand sich ehedem inDiensten der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig;er starb ohne Nachkommen. sE. S.ss
Donncrfcld, s. Franz on.
Donncrsbcrg. Dieß Geschlecht stammt aus dem Bürgerstandeund schrieb sich urkundlich anfangs Dornsperger, daraufDoursperger und endlich D. Wolf Dornsperger, späterDonrspcrgcr, kommt zuerst 1556 im äußern Rath der StadtMünchen vor. Durch seinen Sohn Joachim, den vertrautenObristkanzler des Herzogs Maximilian von Bayern (der sich 1662selbst noch Joachim Doursperger nennt), ist das Geschlecht inAufnahme gekommen, und dieser 1666 in den Adelstand, 1624 vomKaiser in den Freiherrnstand erhoben worden, unter Vermehrungdeö Wappens mit dem der -s altbayer. Sprintzen. Mit demFrciherrn Joachim beginnt auch eine ausgedehnte Begüterung desGeschlechts zu Kaufring, Jgling u. s. w. am Lech, welche Gütererst zu Anfang dieses Jahrhunderts verloren gegangen sind.
sO. S. — v. Hcfner, Münchner Geschlechter; bayer. Adel S. 31. T- 28;Erg. Bd. S. 12. — v. H. - Frhrl. Taschcnb. 1854. — Siebmachcr II. 44,der das dounersberg'sche Wappen unter den steycr. Adel gesezt hat.)
Donncrsbcrg, s. Ho ff mann. — Donncrsfeld, s. Hagel.
Donncrsmark, s. Henkel.
st Donncrstaincr zum Donncrffai», altbayer. Uradel. Conrad D.1332. Protwiz D. z. D. 1397. Jorg v. D. zu der Wartt, Pflegerzu Deckendorf, 1483. Im XI. Bd. der M. B. 325 wird dieserGeorg genannt: Herr G. v. Donaustain, Ritter, zu Hohen-stein. Ihr Schild wie Pelkhofen oder Melden.sO. S. — M. B. XII. 514. - Hund III. 278.)
Dono, s. Del Dono.
Donop, westfäl. Ilradcl. Freiherren 1548 durch Kaiser Karl V.
(N. Grafen 1743, französ. Grafen 1747.) Herr F. V. v. D., k. dä n.
Obristlieut., besaß Miespach in der Oberpfalz, gibt Gewalt zum
Landtag 1767. sO. S. — v. Ledebur I. 176. III. 239. — Taschenb. derfrhrl. Häuser 1854 ff. — v. Hefner, prenß. Adel S. 40. Taf. 48; württ.Adel S. 6. Taf. 7; sächs. Adel S. 9. T. 8. — v. H., woselbst ältere Werkezitirt sind.)
Dontip, s. Donop.
Dony n. Thonnl'crg. Der kais. österr. Kammerdiener MichaelAnton D. wurde im I. 1726 mit v. T. geadelt.sM. v. M. 173. — v. H.)
Doolinon», Franz, erhielt 1559 ein Adelsdiplom. sR.T. A. N.)
-j- Doppelsinn, frhrl. Geschlecht im Erzstift Köln u. im Elsaß.sGauhc II. 209. — Sicbmacher II. 132. — v. H.)
1 Doppler, Doppler, nürnberger Rathsgeschlechtz auch inBayern landsässig. Im Schild zwei Spielwürfel. Heinrich D.des Raths zu Nürnberg 1476. sO. S.)
Dor v. Mersheim. Johann Josef D. wurde im I. 1734 mitv. H. geadelt. sM. v. M., Erg. 269. — v. H.)
Doran ». Dornhoff. Joh. Georg D. in Kärnthen wurde im
I. 1746 mit v. Dornhoff geadelt. sM. v. M., Erg. 269. — v. H.)
Dorn», f. Marinsky v. D.
Dordi v. Nololctto. Der Gutsbcsizcr Lorenz Anton D. in Tirolwurde im I. 1734 mit v. R. geadelt, u. Josef D. im I. 1778 Ritter.sM. v. M. 134; Erg. 269. — v. H.)
Dören , gehören zum lüneburg. Adel und finden sich schon im13. Jahrh. unter den Ministerialen des Pfalzgrafen Heinrich.sFalke, trad. corb. p. 876.)
Dorenberg, Doringenberg, s. Dörnberg.
Dorengofoski, DorcngowSki, o. Glcissen-D. , eine in Polenund Preußen verbreitete u. angesehene adliche Familie, sv. Zedlitz.Auch in Brandenburg und Wcstprenßen.sv. Ledebur I. 176. III. 240.)
Darf, s. Haiden.
1 Dorfbcck. Ihr Stammhaus Dorfbach, Gerichts Trostberg.Primus Wernhart de Dorfpach um 1166 in asbach'schen Briefen.Derselbe nebst seinen Brüdern Richer und Otto 1176 beim KlosterAldersbach. Stefan D., Richter zuRosenheim, st 1561. IhrWappen: Ein Rüdcnrumpf mit Halsband und Kette.sO. S. - M. B. V. 109. 333. — Hund III. 277.)
st Dorscld z» Höppich , ein altwestfäl. Geschlecht. sBerschevort,westfäl. adl. Stammb. Estor 's Ahucnpr. 504. Tab. II. — v. Mcding
II. 195. - Gottschalk, Ritterb. VII. 170.) Die Familie ist im 17tenJahrh. erloschen, sv. Ledebur I. 176. — v. H.)
Dorscld, s. Dörfeld.
st Dorscldcn, waren nassau'schc Vasallen. Getheilt, oben zweiSterne, unten gespalten. sO. S. — Arnoldi 248.^) v. H. gibt zweiGeschlechter Dor selben u. Dörfeld, welche beide rheinländischund beide aus Kurland stammen sollen. Der Artikel ist etwaskonfus.
st Dorfen. Ihre Heimath wahrscheinlich D. bei Erding; viel-leicht auch eines der anderen 12 D. in Oberbayern. Ihr Schildmit Spizen gespalten. Primus: Sifridns de D. in ranshofen'schenBriefen 1156. Kunrad v. D. 1292. Zulezt finde ich Ulrich v. D.1367. sO. S. - M. B. III. 179. 259 ff. V. 95.)
Dorscrdc, sonst Nomcll geheißen, finden sich unter dem halb er-ste» dt'schcn Adel im 15. Jahrh.
st Dorfsingcr, schles. Adel, welcher aber erloschen ist.sv. Zedlitz. — Sicbmacher II. 53. — Sinap II. 593. — v. H.)Dorsnicistcr v. Nittcrshofc». Der österr. Oberlicut. Johann D. 'wurde im I. 1789 mit v. R- geadelt. sM. v. M., Erg. 270. — v. H.)
1. Dorfner. Wolf und Leonard D. wurden 1662 geadelt.sR. T. A. R.)
2. Dorsner. Am 26. Juli 1784 wurde der k. k. österr. Hof-
Kriegsagent Karl August D. von Kaiser Josef II. geadelt.sLeupold 262. — M. v. M. 173.)
3. Dorfncr, Dorffner, n. und zu Angcrhaiinl». K. Leopold erhobdd. Schloß Linz 16. Dez. 1686 die Gebrüder Josef und Andreas D.unter Verbesserung ihres hergebrachten Wappens in den Adelstand mit„v. u. zu A." Schild gcvicrtet mit einem Pickel und einem Löwen.sEr dipl. copia.) Die Familie soll noch in Tirol blühen.