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Dich — Dill
2. Dich, ein Patrizicrgeschlecht der Stadt Thorn.
sv. Ledebur III- 237.)
3. -s Dich, Dictzen, alte schles. Familie, die auch zuweilenTcnlstinski geschrieben gefunden wird, n. sich auch in Polen verbreitethatte. Doch kommt das Wappen der poln. Bietzen mit demschles. nicht überein. Die Schlesischen schreiben sich auch DeciuS.Noch 1626 werden diese D. in Wohlan seßhaft genannt.
sSinap II. 583. — Gauhe, Anh. 1435. — Siebmachcr IV. 42. —v. Zedlitz. — Ilrk. Buch für Nieders. — v. Ledebur I. 169. — v. H.— v. Hefncr, deutscher Bund I- 39 fs. Taf. 55 ff.)
4. h Dich. Die 7 unvermählt verstorbenen Söhne des LandgrafenPhilipp des Großmüthigen zu Hessen, die er mit seiner Nebenge-mahlin Margaretha von der Sahle erzeugte, u. die sich Geboreneaus Hessen, Grafen v. D. (ein Schloß u. Grafschaft in der Wettcrau)und Herren zu Ließberg w. schrieben. Die Mutter starb 1566.
sGauhe, Anh. 1434. - v. H.)
5. Dich. K. Ferdinand erhob seinen Hofsekrctär Konrad D. unddessen Vettern den 13. Mai 1585 in den Adclstand, u. der König vonBayern am 1. März 1866 in den Ritter - u. den 5. Mai 1817 in denFrciherrnstand. sv. Hefncr, baycr. Adel S- 73. Taf. 82. — v. H. —v. Lang, Suppl. 39.)
6. Dich, Franz Konrad, des fränk. Kreises Dircktorialgesandter,wurde 1752 geadelt. sN. T. A. Nst
7. -s Dich. Der Charge d'affaires in Konstantinopel, Hein-rich Friedrich D., wurde am 2. Okt. 1736 geadelt.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 169. — v. H.)
8. Dich. Der bayer. Generalmajor Karl D. wurde am 1. März1866 Ritter, am 21. Aug. 1813 in Bayern immatrikulirt u. vomK. von Bayern am 5. Mai 1817 in den Freiherrnstand erhoben.
sv. Hefncr, bayer. Adel S. 3l. Taf. 28; Erg. Bd. S. 12. - v. H. -v. Lang 317; Suppl. 39.)
9. 1 Dich v. Ardcck (in einem silb.-bordirtcn r. Schild ein silb.Löwe), Vasallen oder Vögte der Grafen v. Dictz auf der Burg Dietzan der Lahn. Später trugen sie die nahegelegene, 1395 erbaute BurgArdcck von Nassau-Dietz nebst dem Erbmarschallamt der Graf-schaft D. zu Lehen. Wilhelm Adam Frhr. v. D. zu A. ist 1725 alsder Lezte seines Geschlechts 's.
(O. S. — v. Meding I. 123. — v. Ledebur I. 169.s
16. Dich, Bietzen, ». Dichcnstcin , Daniel, gräfl. hatzfcld'scherRath und Dcp. ord. bei denen Publicis zu Breslau, und KristianD. wurden am 11. Juni 1667 in den böhm. Adelstand erhoben.Sie sind inSchlesicn seßhaft. sSinap II. 583. 587. — Gauhe,Anh. 1435. — v. Zedlitz.! Daniel soll ohne Kinder gestorben sein,sv. Ledebur I. 169. III. 237.) S. auch v. Weylepp.
11. Dich v. Wcidciilnirg , österreichisch. Albert D. v. W. war1857 Lieutenant im 22. Inf. Reg.
Dichinirg, s. Fischer.
-s Dichckailscn, ein abgcstorb. Geschlecht in der prenß. Rhein-provinz. Der Stammsiz liegt im Kreise Waldbroel. Heinrich v. D.lebte 1534 und ein anderer Heinrich v. D. noch um 1666.
sv. Ledebur I. 169.)
Dichcnstcin, s. Dietz v. D.
-s Dichman. Kuno D. v. Mannbach und Albert D. v. M.,dann Kuntz und Arnold die D. v. Reichenstein stehen 1456 unterden sponh eim'schen Vasallen. sMone III. 168 sf.)
Dicury, ein nngar. Geschlecht, aus welchem Peter v. D. alsGeneralmajor um 1744 in preuß. Diensten stand.
sv. Ledebur I. 169, ohne Wappen-Angäbest
Dicnkacrt, Josef Franz, aus den Niederlanden, wurde 1713geadelt. sR. T. A. R.)
Dieml, Johann, kaiserl. Hauptmann, erhielt 1621 ein Adels-diplom. sR. T. A. R.)
st Dicunmty», Dziewunty, ein zu Ende des 15tcn Jahrh. imschles. Fürstenthnme Ocls vorkommendes Geschlecht, davon auch noch1617 Einer lebte. sBncelini, Spener 269, die silcsiogr. renov. u. SinapI. 335 u. f. II. 587 gedenken ihrer, u. ihr Wappen hat Sicbmacher I. 7V.— v. Meding III. 163. — v. Hst
Diczclsky, Dziezelsky, ein adliches Geschlecht in Pommern,welches zu Merzin bei Lauenburg gesessen ist. jv. Zedlitz. — Dipl.Jahrb. f. d preuß. Staat 1841. Abth.2. S.76. — v.Ledeb. 1.169. 411.237.)
Diester, Johanna Elisabeth« Sofia, des hessen-kassel'schenHaushofmeisters D. nachgelassene Tochter, wurde im I. 1761„wegen ihrer Ehrbarkeit, eingezogener Aufführung, adlichcr Sitten,Frömmigkeit und Tugend" von Kaiser Franz I. geadelt.sM. v. M. 172. - v. H.stDiffholst, s. Diephold.
-s Diggrevc. Hermannus D. testis in einem walkcnricdcrBrief unter Anderen von Adel 1231. Derselbe HcrmannuS „dictnsDiggra vins" et filius ejus Hermannus 1233.sUrk. Buch für Nicdersachsen II. 137. 142st
Dilg v. Dilgskron. Karl D., geh. Reichshofkanzlist, wurde 1771,und der Staatökanzleioffizial in Wien, Johann Philipp D., im I.1818 mit jenem Beisaze geadelt. sM. v. M. 173; Erg. 267. — v. HstDiigcr, Joh. Heinrich, sürstlich konstanz'schcr geh. Rath, wurde1696 in den ReichSritterstand mit Edler von erhoben. sR. T. A. NstDilgskro», s. Dilg v. D.
-s Dilherr v. Druniieiilicrg (im Schild drei Sterne und ein 1 ge-istertet), sränk. Geschlecht. Mang (Magnus) D. v. B. in GeorgBrand st ettcr's Stammbuch, Mss., 1596. Kristof Theofil D.v. Thumcnberg (bei Nürnberg) dieses Wappens war Rechtsanwaltdes Landgrafen von Hessen-Kassel, und ist 1685 -s.sO. S. — Siebmacher II. 164. IV. 49st
-s Dilie. Harmannus (sie) comes de D. im Gefolge KaiserHcinrich'S VII. vor Goslar 1277. sUrk .Buch für Riedels. II. 129stWeiß nicht, zu welchem Geschlechte zu zählen.
1. Dillen. Karl Ludwig Emanuel Dillenins zog als Stallbe-dienstcter die Aufmerksamkeit des Königs Friedrich von Württembergaus sich, wurde zum Bereiter, dann Stallmeister ernannt, trat inMilitärdienste w. Im I. 1799 wurde derselbe unter dem Namenv. Dillen in den Adelstand erhoben, 1866 in den Freiherrnstandu. erhielt am 6. Nov. 1811 die Grafcnwürde. Er war zulezt General-Lieutenant, Gencraladjntant u. bei der verwittweten Königin Oberst-Hofmeister. Vermählt war derselbe mit einer Schottv. Schotten-stein, und hinterließ ein nicht unbedeutendes Vermögen.
sCast, Adelsb. von Württemberg. — Dorst, württemb. Wappcnb.t v," Wappcnb. v. Württemberg. — v. Hefncr, württ. Adel S. 1. T. Ist
2. Dillen. Der Lient. D. beim k. württ. Chevaurl. Reg. u. derLieut. D. beim Bataillon v. Seckendorf wurden am 1. Jan. 1866 mitv. D. vom K. von Württemberg geadelt. Es sollen Brüder des Obigen
gewesen sein. fK. württ. Hofztg. von 1896. Nr. 2. — Rggs. Bl. v. 1311.Nr. 56. — Gen. Taschcnb. der gräfl. Häufcr von 1839 ü. f. — Archivfür Gesch., Gen. u. Dipl- 84. — Jahrb. des deutschen Adcls 1847. —v. Hefncr, Erg. Bd. S. 35. Taf. 16. — Griesinger 249.)
1. Dillcr. Der niedcrösterr. Appellationsrath Hermann JosefD. wurde im I. 1866 Freiherr. In Folge Adoptirung führt die Fa-milie nun den Namen D.-Heß seit 1855, indem der östcrr. Gu-