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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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schen Eiset liegt. Hcnricus de Düna, Probst zu Worms undWimpfen im Thale, wurde 1318 zum Bischof von Worms ge-wählt, starb aber schon 1319. fMone IV. 195 ff.ss Am 13. Dez.1655 wurden zwei Brüder aus diesem Geschlechtc für sich und ihreNachkommen von K. Ferdinand III. in den Reichsgrafenstand er-hoben. v. Meding hat in III. 114 eine Stammtafel beigefügt, umdie Verbindung dieses mit andern Häusern, welche das dann'scheStammwappen angenommen haben, besser übersehen zu können.Solche waren: die Zevel, Zivel, Zeveld, Falkenstein, vonMark, von Zolver. fWisgrill II. 193208 mit 5 Anentaf.Scknnutz I. 929. Sinap II. 57 u. f. Humbracht Taf. 129. Gciuhe

I. 308310. - Spcncr 617 u. f. - Hübner II. Taf. 458-463.Salver 573. Allg. gen. Handb. I. 514517. Siebmacher I. 128.

II. 18. Gen. Jahrb. des deutschen Adels 1844 u. f. Gen. Taschenb.d. gräfl. Häuser 1844 u. f. v. H.)

Dnupadei, s. in T.

Dausig v. Hnueuthal. Die Brüder Johann Balthasar und JosefD. wurden im I. 1764 mit Edler v. H. geadelt.fM. v. M. 171. v. H.)

ch Dautcnjiciii.Der von Tutenstein" Zeuge in einem Briefdes Markgrafen von Baden für Herrenalb 1313. Hiezu gibtMone V. 454 ff. als Note, daß die Herren v. D. od. v. Ple y ß zu D.ihr Stammhaus beiSelbach, A. Lahr, gehabt und Dienstleute derv. Hohcngeroldseck gewesen seien. Johann Seifried, der Leztev. D., st um 1696, wornach D. an die v. Geroldöeck und dar-nach an die v. d. Leyen gekommen. Vergl. auch Dutcn stein.

Dautlcb, s. Dautlebski.

Dauttcbski v. Dautlcli, adl. Familie in Böhmen, deren Stamm-reihe bei Balbin in stemmat. P. III. fv. H .ss

D'Avcras, s. Defenffens.

1. David. Der österr. Rath Karl v. D. wurde im I. 1733Reichsritter mit Edler v. fM. v. M., Erg. 132. v. H.)

2. David, I., österr. Hofrath beim Kassationshof, erlangte1855 den Adclstand. fA. A. Zeit. v. 1855.ss Im I. 1859 in denRitterstand erhoben. fA. A. Zeit. 1. April 1359.1

3. David v. Croucnstci». Der Reichshofkanzlist Franz Anton D.wurde im I. 1729 mit v. C. in den Reichsadelstand erhoben.

fM. v. M. 263. v. H.f

4. David v. Uohiifeid. Der kais. Hauptmann Franz D. wurde1846 mit Edler v. R. in den österr. Adelstand erhoben.

fA. A. Zeit. v. 1846.f

David.ovsky v. Ducstna, ungarisch. Karl D. v. B. war 1857Oberlicutenant im 22. österr. Inf. Reg.

Davidowitz. Der österr. Oberstwachtmeistcr Paul v. D. wurdeim I. 1780 Freiherr. fM. v. M., Erg. 51. - v. H.)

Davier, anhalt. Geschlecht, ehemals Nolstow genannt.fBcckmann's anhalt. Hist. VII. 210. v. Meding I. 165. GauheI. 307. v. Zedlitz. Tyrosf II. Tab. 146. v. Hesucr, anhalt. Adel.f

Davifo» aus Schöiiscld, in Ostpreußen. Wappen?fv. Ledebur III. 234.)

Dar, f. Dachs. Dardcrg, f. Dachsberg.

Damibcck, f. Dachsenbeck. Damiscid, s. Mord ax v. D.

Darncr, s. Dachsner.

-f DaHoseil. Engilgeri filius Chonnrat Dazhoun ein Wohl-thäter des Klosters Scheftlarn 1185. fM. B. VIII. 349.) Sollvielleicht Dachs Hofen sein?

Dagur. Im I. 1856 befand sich ein Rechtsanwalt v. D. (Dazir)zu Ostrowo in Preußen, sv. Ledebur III. 234.)

- Deb

Dcak, Josef, kais. Oberlicutenant, erlangte 1823 den si eben-bürgischen Adelstand. fE. S. Ocstcrr. Milit. Schem. v. 1857.)

Dcaki v. Dakosd. Der österr. Oberlieutenant D. wurde imI. 1774 mit v. B. geadelt. fM. v. M., Erg. 264.)

ch Dclchciicm, Dobeneni, finden sich unter dem angesessenen Adeldes Fürstenthums Wo Isenbüttel im 13. und 14. Jahrh.fFalke, trad. corb. p. 787. 791.)

ch Dede», ein meißnisches Geschlecht. fCH. Schöttgen's Hist.d. Burggrafen von Deben u. Starkcnbcrg; Mscpt. H. M. v. Brocke, Ge-dächtnißpr. auf Ch. D. v. D. Altenb. 170l. Fol. Siebmacher I. 159.

v. Ledebur I. 160. III. 233.) Auch in Ostpreußen angesessengewesen, fv. H.)

De-Den, österreichisch, wie es scheint. Josef Frhr. De-B.war 1835 Accessist bei der k. k. Polizciobcrdirektion in Wien.

Dcbcr. Der Rath und Kanzler des Reichsgotteshanses Wein-garten, Ernst Friedrich D., wurde im I. 1725 geadelt.fM. v. M., Erg. 264. v. H.)

Deine), f. Diebitsch.

Dcbicki. Ludwig Graf v. D. erhielt im I. 1799 die Bestätigungdes galiz. Grafenstandes. fM. v. M., Erg. 12. v. H.)

Dcbinski, galizisch. Julius v. D. stand 1857 als Kadet im57. österr. Inf. Reg.

ch Dcbitz, ein schles. Geschlecht, von dem mehrere im Bres-lauischen im 17. Jahrh. Lebende bei Sinap, II- 576, aufgeführtwerden, fv.Zedlitz. v. Ledebur 1.160.) Eigentlich Martin v.D.genannt, fv. H.)

Dcbiin. Der Hofrath und geh. Referent der b ö h m. Hofkanzlei,Marim. Franz D., Großvater des nachfolgenden Franz Anton, wurdeim I. 1719 böhm. alter Freiherr, und am 5. Aug. desselben Jahrsin den böhm. alten Herrenstand aufgenommen. Des ersten GrafenSohn u. Erbe wurde 1784 auf seinem Gute Althart in Mährenermordet. Das Gut siel demnach, weil des Ermordeten Bruder einFranziskanermönch war, nach der fideikommissarischcn Bestimmungdes Großvaters (Mar. Franz) dem adlichen Stiftungöfond anHeim.fE. S.) Der Frhr. Franz Anton D. ward im I. 1741 zum böhm.Grafen erhoben. fM. v. M., Erg. 12. 51. v. H.)

Dcbrau) v. Zaidapemia. Der k. k. österr. Seklionschef n. Kanzlei-direktor bei dem Generalkonsulat in Paris, Dr. A. D., wurde

1859 mit v. S. in den rittermäßigcn Adelstand erhoben.fA. A. Zeit. v. 1859.)

1. Dcbray. Philipp Josef D., ans dem österr. Hennegaustammend, wurde 1725 geadelt. fR. T. A. R.)

2. De Dray, neuerlich blos Drap, sollen aus der Normandiestammen. Der k. bayer. wirkt, geh. Rath w. Franz Gabriel deB.auf Fellbach, Trieching u. Schumbach wurde im I. 1815vom König von Bayern in den Grafenstand erhoben, fv. Lang 20.

v. H. v. Woltern l. 63. Lettre de confirm. et maintenue accordeean B. de Brah par S. Maj. Louis XVIII. cn date de 18. Mai 1819.Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser 1836 n. f. v. Hefner, bayer- Adel

S- 4; Erg. Bd. S. I.) Das 1815 ertheilte u. das später angenom-mene Wappen der ch normann. B. sind gänzlich verschieden.

Dcbrois v. Urnyk. Der österr. Hofrath der vereinigten Hof-kanzlei, D., wurde im I. 1819 mit v. B. geadelt.fM. v. M. 171. v. H.)

Debschüh, ein lau sitz, und schles. Geschlecht, das von Buce-lini, Schickfuß n. Spener ganz irrig mit Döbschütz vermengt wor-den, und das sich aus Sarmatien in die Lausitz, u. dann auchnach Schlesien u. Böhmen wendete, mit denen v. Mauschwitz