Druckschrift 
1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
255
Einzelbild herunterladen
 

Cron Cru

255

(Gauhe II, 148. v. Hoheneck, oberostcrr. Landstände I. 56. 584. v. H-)

Croiipühicr, Mathias, Mauthbcschauer zn Linz, n. sein BruderBartholomäus, wurden 1623 geadelt. sN. T. A. N.)

1 Cron.chcrg. Hcinricus de C. in Briefen des Klosters Benc-diktbeuren 1253. sM. B. VII. 219.) Vielleicht Cransberg,s. oben.

ch Cronlchlill, ein görzer Geschlecht, am 8. Sept. 1557 da-selbst landständisch geworden. sO. S.)

1. chCronstädt, Cronstadt, Krohnstcdt, ei» fränk. Geschlecht.Man findet zuerst Burkardt Franz v. C. aufgezeichnet, welcher 1682sachsen -mciningen'scher Hofmeister war; Johann Adam war1766 kurmainz. geh. Rath und OberhofgerichtSpräsident.

2. Cronstädt, Krohnstedt, schles. Geschlecht, von dem vorher-gehenden verschiedenen Wappens. Friedrich Hermann v. Krohn-stedt war 1683 Rath und Hofmarschall bei dem Herzoge von

W ür ttem b er g-O els. sGauhe II. 149. Sinap II. 569.Weinrich, hennebcrg. Kirchen - n. Schulen-Staat S- 666. v. H.)

Cronstcin. Der kais. Postmeister zu Braunschweig, HilmarDeich mann, wurde am 2. April 1686 in den Adelstand mit Edlerv. C. erhoben, sv- Wolframitz, Verzeichnis; :c. Hdschrft- in der Bibl.zu Wolfenbüttel. v- Ledebur III. 239.)

Cronstcrn. Unter diesem Namen wurde nach Aussterben derFamilie Cronlenenstern (?) der Erbe derselben, der gottorp'scheVizekanzler Schreiber und seine Geschwister, in den Adelstanderhoben. sE- S-)

Cronthal, österr. Adel, welcher von Croneuthal verschiedensein möchte. Josef v. C. war 1857 k. k. Obcrkriegskommissär beimArmee - Oberkommando.

Croon. Johann de la C. (wahrscheinlich ein französ. Aus-wanderer) erlangte am 21. Dez. 1650 den böhm. Freiherrnstand.Im österr. Dienste kam der Name 1836 nicht vor. sv. H.)

Crophiiis v. Saiscrsstcg, österreichisch. Ludwig C. Edler v. K.stand 1835 dem Cistercicnserstifte zu Rein als Abt vor u. gehörtezu den Prälaten in Stepermark.

Crossainski, ein adliches Geschlecht im Johannisberg'schcnin Ostpreußen. Wappen? sv. Ledebur III. 230.)

Crojstrd. Johann Ludwig v. C., österr. Hauptmann, wurde1809 in den Freihcrrnstand erhoben.

(Oesterr. Wappcubuch XIV. 26. M. v. M., Erg. 59. v. H.)

Crossowski aus Lrostowa, in Ostpreußen. Wappen?

sv. Ledebur III. 230.)

1. 7 Crostcwih, ein 1580 erloschenes sächs. Geschlecht.

2. -s Crostcwih. Der leipziger Rathshcrr Kristian Gold-Hann henrathete die Erbtochtcr von C. 1., dessen dritte Tochtersich mit nachgcnanntcm Karl Türk vermählte.

sGauhe II.' 149. v. H.)

3. ch Crostcwih (Kroschwctz). Dr. Karl Türk, sächs. Kanzler,Besizer des Gutes Chrostewitz durch seine Frau, geb. Goldhannaus Leipzig, wurde mit dem Namen v. C. um 1600 geadelt.

st Croschurg. Dieser Familie geschieht nur Erwähnung in Ursin'öGeschichte der Domkirche zu Meißen, S. 158, wo Theodor v. C.als Pracpositns Budissin. und Canon. Miön. im I. 1438 an-geführt wird. sv. Mcding I. n. 157.) Das Geschlecht ist wahrschein-lich eins mit den oben aufgeführten v. Crentzbnrg.

Cronsah-Chcriircs, Freiherren und Herren ans einem alten Ge-schlcchte im Kanton Waadt, welches bereits 1184 vorkommt; sie

haben sich nach Frankreich, Savoien und Preußen verbreitet.Die Familie theiltc sich in zwei Hauptästc, davon sich einer C.-Chex-bres, auch C.-Corsier nennt. Sie besizen Güter in Schlesien.Im I. 1742 erhielten sie die Freiherrnwürde, sv. Zedlitz. Jahrbuchdes deutschen Adels 1848. S. 269. v. Ledebur I. 152. III. 239.)

Croup, möchte französ. Abstammung sein. Karl chcvalicr de C.war 1857 Flügcladjutant beim 2. kais. österr. Armcckommando, u.Wilhelm chcv. de C. Oberlicntcnant beim 9. Ulan. Reg.

Croy. lieber den Ursprung dieses fürstl. Hauses sind die Gcschicht-schrciber verschiedener Meinung. Die Einen behaupten, daß HerzogDicderich I. von Lothringen in der zweiten Hälfte des 11. Jahrh.einen Sohn Simon d'Alsace hinterlassen, welcher durch seinenSohn Balduin der Stammvater der Herzoge v. Croy geworden sei.Andere geben an, daß Markus, ein Enkel des ungarischen KönigsBela II., sich im 12. Jahrh. mit Katharina, der Erbin von Airainesu. Croy in Frankreich, vermählt und den Namen C. angenommenhabe, was jedoch wieder Andere für eine Fabel halten. Die Familiehat sich seit dem 12. Jahrh. in verschiedene Linien gcthcilt, alö: Croy,Chimay, Arsch ott, Noeur, Havre zc. Kaiser Maximilian I.ertheiltc dem Grafen Karl v. Chi m a y, aus dem Hause C., 1486die RcichSfürstcnwürdc für seine gesammte Nachkommenschaft; er starbohne männliche Nachkommen, und nun wurde Philipp Graf v. Croy1662 in den Rcichsfürstcnstand erhoben. Schon 1594 hatte KaiserRudolf II- den span. Gesandten beim Reichstage zu Negensburg,Marquis Karl Philipp v. Havre, zum Rcichsfürstcn v. C. erhoben;sein Mannsstamm erlosch aber 1684. Die HerzogSwürdc ist nicht vomdeutschen Kaiser verliehen. Dermalen blüht das Haus noch in zweiLinien, der älteren oder C.-Dülmen, welche wegen Dülmen zuden prcuß. Standcsherrcn gehört, n. der jüngeren oder C.-Havre.

sGencal- Staatshdb. 67. Jahrg. 1839. S. 469 u. s. Siebm. II. 29;Suppl. I. 16. Hall. Litter. Zeit, von 1828. v. Zedlitz. Goth.Hofkalcnder von 1836 u. f. v. Hefncr, hoher Adel S. 8. T. 7. 8.)

ch Croyciigrciff, ein natürlicher Sohn des Herzogs v. Croy,wurde 1670 geadelt. Er trat in den Jesuitenorden, wodurch mitihm der Name wieder erloschen ist. sv- Zedlitz. Vchse, Gesch. despreuh. Hofes u. Adels I. 298. v. Ledebur I. 152. III. 239. Prcuß.Wappenbuch III. 1.)

ch Cro)«ch. Fridcricus et Gunzclinus de C. testes in documcntoqnodam halbcrstadense 1190. sUrk. Buch für Nieder). II. 33.)

Crucko, s. Crakow.

Crüdncr, s. Kruft.

1. u. 2. ch Crümmcl. Es gab zwei verschiedene Geschlechter diesesNamens, welche auch verschiedene Wappen führten, nämlich die C.v. Ncchtcrshcim, welche in den Rh ein landen mehrere Güterschon im Anfange des 15. Jahrh. besaßen, und in Blau d r c i silb.Seeblättcr führten; und die C. v. Noiff, Rniff, einem Rittersizebei Aachen; Leztere führten in S. ein r. Schlangcnkreuz. Beide sinderloschen. (Fahne I. 7173. II. 27. 215. v. Ledebur I- 153.)

ch Crüslhcim. Walter v. C. steht unter den Zeugen in einerWürzburg. Urkunde 1221. sMone II. 304.) Ich meine, cS wirdCrailsheim sein.

1. Crull, Karl Gustav, aus einer Pfänncrfamilie zn Halle,wurde nebst seiner Schwester Agatha Sofia 1704 vom König vonPreußen geadelt. Die Familie besaß Mordal.

(v. Zedlitz. v. Ledebur I. 152. Prenß. Wappcnb. III. 1.)

2. Cr»!) v. Mcrstcin auf Uomi>ittcn, in Ostpreußen. W.?(v- Ledebur III. 239.)