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Crain — Cratz
6. Tromer o. Kronegg. Johann Michael C. erlangte 1719 denrittcrmäßigen Adelstand mit dem Beinamen Edler Herr zu K-sM. v. M., Erg. 130. — v. H.)
Tromcr» v. Wildcnscls, Hermann Wilhelm, und dessen BruderGerhard Wilhelm, erhielten wegen gutadlichen Herkommens 1754die NcichSfreiherrnwürde. sM. v. M. 44.) Etwas Weiteres ist überdiese Familie dicßorts nicht bekannt, als was Ganhe, I. 2137, amSchlüsse des Art. Wildenfels sagt, daß 1739 Will). Frhr. v. W.als kais. General u. Kommandant zu Erla in Ungarn gestorben sei,wenn derselbe immerhin hicher gehört.
Crammcr v. Kronenboch. Der kais. Oberstwachtmeister Anton C.erlangte 1795 den Adclstand mit v. K. sM. v. M. 169. — v. H.)
ch Trommin. Ludolfus de C- testis in littcris Henrici ducisSaroniae 1255. sllrk. Buch für Nicdcrsachscn II. 42.)
Crnmoii, ein altes adlichcS Geschlecht in Mecklenburg, auswelchem 1357 Bertram v. C. Bischof zu Lübeck gewesen; Hermannv. C. erscheint 1323 als milcs; Otto v. C. besaß 1725Beggendorfin Pommern, ebenso Güstewil, Borken, Wesscrin u. a.Die Familie ist übrigens verschieden von den Patriziern gleichenNamens zu Rostock, Lübeck und Wismar. sGauhe I. 285. —v. Zedlitz. — v. Ledeb. I. 150. — v. Hefner, mccklcnb. Adel S- 7. v. H.)
Tramprich, Johann, kais. Rath u. Abgesandter bei den General-staaten im Haag, wurde 1691 in den Frciherrnstand erhoben. Imösterr. Dienste kam der Name 1836 nicht mehr vor.
Crnn, Trane, Trannc. Es ist ungewiß, ob diese drei Nameneinem Geschlechte angehören, oder ob es zwei verschiedene Familiensind; ihre Wappen haben die größte Aehnlichkeit mit einander.
1. st Traue. In Westfalen gibt es ein altes Geschlecht v. C-,welches auch in Köln seßhaft war, ansehnliche Stellen bekleidete undbedeutende Güter besaß. Es verbreitete sich zu Ende des vor- Jahrh.durch Bedienstnngcn nach Oesterreich, Preußen u. Hessen.Wilhelm Goswin v. C- war 1855 Oberhofmeistcr zu Darmstadtund Kammerherr. Sein Sohn scheint der in landgräflich Hessen-Homburg. Diensten als Stallmeister stehende Wilhelm v. C- zusein. Die Familie führt in Blau einen silb. Kranich, einen Steinin der Kralle emporhaltend. Fahne gibt einen fortlaufenden Stamm-baum, Th. II. S. 25; hiernach erscheint das Geschlecht schon 1355.
2. ch Crime. Am 2. Sept. 1665 wurde Joh. Baptist Edler Herrv. C-, kaiserl. Reichshofrath, welcher Güter in Niederösterrcicherworben, unter die dortigen neuen Geschlechter des Ritterstandesaufgenommen. Am Ende des 17. Jahrh. sind seine Nachkommen inOesterreich wieder abgegangen. Die Familie führte einen Kranichauf einem dreifachen grünen Hügel in G. stehend, in einer Kralleeinen Stein haltend. sWisgrill II. 165.)
3- Trane- N. N. C. war zu Spei er am kais. R. KammergcrichtBeisizer und führte einen Kranich, einen Stein cmporhaltend; unterdemselben ein liegendes röm. Zehn: . sSiebmacher V. 212.)
4. s- Trane- Adelbcr Chrane testis in Briefen des KlostersRott am Inn 1179. Das Stammhans vielleicht Krain im Ge-richt Tegernsee. sM. B. I. 366.) Dicß Geschlecht ist jedenfalls ver-schieden von den drei vorhergehenden.
Cranach. In Preußen befindet sich eine mit Cra atzen in derNeumark ansässige Familie v. C- Einer derselben war um 1836RittcrschaftSrath in der Neu mark, u. im preuß. Heere standenein Major v. C. und drei Lieutenants im I. 1336.sv. Ledebur I. 150. III. 229-1
Cronachcr, Nikolaus Andreas, kais. Offizier, wurde 1635 ge-adelt. sR. T. A. R.)
ch Tranbcrg. Adalprct de Cranperch testis in Briefen des Klo-sters Au 1135. Hainricus de Chraimberch ebenso 1135. sM. B.I. 136. 182.) Vergl- auch Cr aneberg.
ch Croncdcrg. Oulrich et Sigfried deCraneberch sind Zeugenin einem Brief des Klosters Aldersbach (Niederbayern) 1155.Nach dem Range ihrer Mitzengcn, der Grafen von Ortenberg,Bogen, Plein, Hals, Schaumburgw., zuschließen, dürftensie vielleicht zu den fränk. Cronenberg gehören; vielleicht aberauch zu den oben aufgeführten Cranberg. sM.B. V. 331.)
st Trancmit. Das Stammhaus wahrscheinlich Kr an awitt imGericht Traunstein. Hcinricus de Chranuuit in Briefen desKlosters An 1165. sM.B. I. 176.)
f Tronichsbcrg, Cransberg, ein Hcrrcngcschlecht, dessen Burggleichen Namens im nassau'schen Amte Usingen lag. Hermannv. Cranich csberg, Primus 1231, wird Kämmerer (camcrarius)genannt. Erwin I. v. C- war 1249 Burggraf zu Friedberg i. d. W.Erwin II. , auch der Cranich e oder Cranch genannt, 1287—1297.Dessen Sohn Erwin III. verkauft 1315 seine Herrschaft Cransbergan Philipp v. Falken stein und war Freiherr, wahrscheinlich derLezte seines Geschlechts. sVogel, Nassau 246.)
Cronijler v. Kroncnwold. Philipp C-, kais. Hauptmann, erlangte1785 den Adel mit v. K- sM. v. M., Erg. 261.) Nach dem kais.österr. Militär-Schematismus v. 1836 heißt die Familie Cronistcrv- K. (nicht Cranistcr). Eduard C- v. K- war damals Obcrstlieutenantim 59. Inf. Reg.
st Tronspcrg. Heinricuö de C- testis in einem Brief des KlostersAltomünster vom I. 1253. sOberbayer. Archiv XX. 9.)
1. Tra»), Johann Hieronimus Felix, gräflich han au'scher geh.Rath und Kanzler, wurde 1725 geadelt. sR. T- A. R.) Die Familiescheint wieder abgegangen zu sein.
2. Tran), Heinrich Johann Nepomuk, nieder österr. Regie-rungsrath u. Professor der Arzneikunde, erlangte 1774 den Adclstand.
sM. v. M. 169.)
Trosdcck v. Mcfcnboch. Wilhelm Lorenz C-, kais. österr. Haupt-mann, erlangte 1816 den Adel mit v- W- (M. v. M. 170. — v. H-l
1. Croto v. Crottendorf. Johann Ernst Gottfried C-, österr.Hauptmann, erlangte 1721 den rittermäßigen Adel mit v. C.
sM. v. M., Erg. 2bl. - v. H.)
2. Troto o. Krossthcim. Johann C- v. K. war in der Mitte des16. Jahrh. dreier Kaiser, Fcrdinand's I-, Marimilian's II. undRudolf's II-, Rath u. Leibarzt. Er besaß Rukerö in der GrasschaftGlatz u. starb zu Breslau. Die Familie scheint wieder abgegangenzu sein. sSinap II. 506. — Siebmacher II. 50. — v. H.)
1. Trotz, Cratzn, ein thüring., auch zum fränk- Adel ge-zähltes Geschlecht, welches mit den C- v. Schurfens! ein nichtverwechselt werden darf. Schild: Mit Spizen gespalten,sv. Mcding II. n. 157. — Siebmacher II. 73.)
2- Crah, Craatz. Der kurbrandenburg. Amtskammerrathund Amtshauptmann zu Ziesar, Hanns Jakob C-, erhielt 1661seinen Adel durch den Kaiser erneuert oder ertheilt und 1668 durchden Kurfürsten bestätigt. Er stammte aus einer angesehenen altmärk.Bürgerfamilic. Sein Sohn war k. prenß. Generalmajor,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 150. — Prcutz. Wappenb. II. 100.)
3. st Trotz li. Domcncimrg, sollen ein Zweig der v. Boincburg