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7 Clammcnthor, eine Linie der altbayer. v. Thor, führtenauch die Widderhörner, aber in anderen Farben. (O. S.)
7 Cla». Witogowa de Elana tcstis im tegcrnsee'schcn Tra-ditionöbuch nm 1040. (M. B. VI. 29.)
Clancr v. Ztralhm», salzburger Adel, führten einen Strahloder Pfeil im Schild. Helena C. v. S. war des edlen und vestenHrn. Scifried Diether zn Schedling, fürstl. salzburg. Rathund Pfleger zu Dörenbach, Hausfrau (7 am 19. Nov. 1552).(O. S.) Wol eine Linie der unten folgenden Clanneri., welcheauch einen Pfeil im Schild führen.
Clonisbcrg (Montcclanisio), wahrscheinlich eine italien. Fa-milie. Josef Bcnoni Edler v. C. war 1835 kaiserl. österr. wirkl.Hofrath bei der k. k. obersten Justizstclle zu Wien.
1. Clanncr, ein gutes bat)er. Geschlecht, welches bereits im16. Jahrh. zn Salzburg blühte u. das im 1.1822 in die bat)er.Adelsklasse eingetragen wurde. (v. Hefner, bayer. Adel S. 72. T. 80.)Vergl. oben Claner v. Stralheim.
2. Clainicr v. Engclshosc». Alois C. Ritter v. E. war 1857Kassaoffizial bei der k. k. österr. Kriegskasse. Verschieden von obigen.
Clan und Aidlingen. Das böhm. Geschlecht der v. C. sollseinen Ursprung aus Italien n. insbesondere ans Florenz her-leiten, obgleich Andere des Dafürhaltens sind, daß dieselben ursprüng-lich ans Welschtirol stammten. Bernhard Clary od. Clarioließ sich zuerst in Böhmen nieder, und erlangte 1363 das Jndi-genat daselbst von K. Karl IV. Das Geschlecht theilte sich in diebernhardinische u. in die georgische Linie; erstere, welche auchdie gräfl. Würde erhalten hat, besaß Sperbersbach. Aus derlezteren Linie wurde Franz -— der Stifter derselben — 1641 inden Frciherrnstand erhoben; sein Sohn Hieronimus erlangte 1666den Grafenstand und wurde 1684 Ncichsgraf. Seine Gemahlinwar Anna, des berühmten Feldmarschalls Grafen v. Ald ringenSchwester; da Lezterer keine Kinder hinterließ u. seine beiden Brü-der im geistlichen Stande lebten, so fielen diealdringe n'schcn Güter,insbesondere Teplitz, ans seine Schwester Anna und durch sie aufdie Familie Clari, welche hierauf Wappen und Namen den ihrigenbeifügte. Franz Karl Graf v. Clari u. Aldringen wurde am2. Febr. 1767 in den Fürstcnstand, vererblich nach dem Rechte derErstgeburt oder vielmehr für den jedesmaligen Majoratsbestzcr er-hoben; der jüngere Bruder, Joh. Georg Nafael, pflanzte die gräfl.Linie zu Dobrzan fort. IV. Schönfcld, Ad. Schein. 169 u. f. —Hall. Litt. Zeit. v. 1828. - Zedier VI. 233 u. f. - Hübner III. 990.
— Lcupold, A. A. A. I. 184. — Goth. gen. Hofkal. v. 1824. 1836 u. f.
— Gauhe I. 265. — Jahrb. d. deutschen Adels 1847 u. f. — Taschcnb.der grafl. Häuser 1836 u. f. — v. H.)
Clnricini, ein am 12. April 1567 in Görz rezipirtes Geschlecht.(O. S.) Albert v. C. war 1857 Kadet und Lorenz v. C. Haupt-mann im k. k. Inf. Reg. Nr. 26.
1. si Claris, wurden am 27. April 1611 in Görz land-ständisch. (O.S.)
2. Claris, ein niederländ. Geschlecht, welches aus dem HauseWaliucourt stammt, und 1653 vom K. von Spanien zu Grafenv. Clairmont erhoben wurde. (Butkcn, troph. de Brak. Suppl.T. I. p. 373 et seq. — Gauhe II. 132. — v. H.)
Clarman» v. Clamiau, Friedrich, Postinspektor zu Augsburg,Karl, Postkassier daselbst, Adam, Kanonikus zu Wiesenstcig,Anton, Handelsmann zu Augsbur g, und Johann, Stadtgerichts-
assessor in Amberg, erhielten 1791 vom Grafen v. Ezdorf einAdelsdiplom, welches der K- von Bayern 1817 bestätigte.
(v. Lang, Suppl. 91. — v. Hefner, bayer. Adel S. 72. T. 80. — v. H.)
Clarstcin, s. Hartmann v. C-
7 Clas, altbayerisch, erhielten 1676 einen Wappcnbrief.Johann Ev- v. C. hat Aufhofen erworben und ist 1745 in denAdelstand erhoben worden. (Eine Spize, darin ein Löwe mit einemStern in den Pranken. Zu jeder Seite der Spize eine Lilie.) (O.S.)
Claudius, Johann, österr. Major, erlangte 1811 den ritter-mäßigen Adelstand. (M. v. M-, Erg. 129.)
Clauen, finden sich unter dem alten eingesessenen Adel des Für-stcnthums Hildesheim. (v. H.)
7 Claucnlicrg, adl. Dienstmanncn des Pfalzgrafen Heinrich im13. Jahrh. (Falke, trad. corb. p. 780.)
Clauer, Karl Gottlicb Daniel, beider Rechte Doktor, wurde1788 geadelt. (E. S.)
1. i Claus, nördlinger Geschlechter (Schild gespalten, gold,schwarz mit zwei Monden gegeneinander in verwechselten Farben).Math. C. des Raths zu Nör klingen 1522.
2. Claus, Matheus, kaiserl. Leibarzt, wurde 1638 in den Adel-stand erhoben. (R. T. A. R.)
3. von der Claus. Eckhart ab der Chlaus, neben Anderenvon Adel als Zeuge in einem braun schweig. Brief 1317.
(M. B. II. 220.)
Clausen, Claussen, eine in Ostpreußen seit der Mitte des18. Jahrh. begüterte Familie, welche von Fricdr. Konrad C., derzu Anfang des 13. Jahrh. Kaufmann zu Wehlau war, abstammensoll. »Zedlitz. — v.Ledebur 1.142. III. 228.) S. auch v. Clusen.
Clauscnlicrg , Joachim Jgnaz, erlangte am 30. Okt. 1677 denböhm. Adelstand. (v. H.)
7 Clauscuhcii», ein Holstein. Geschl., auö welchem Leop. Ma-thias C. geadelt wurde; die Familie soll in der Mitte des 18- Jahrh.erloschen sein, doch findet man ihr Wappen noch im Mecklenburg-Wappenbuch. (Vehse, Geschichte der kleinen deutschen Hose I. 222. —v. Krahne I. 151. II. 404 u. f.)
Claustwih, ein in den preuß. Staaten erscheinender und 1830anerkannter Adel. Aus demselben gingen seit dem Ende des vorigenJahrhunderts mehrere ausgezeichnete Offiziere im preuß. Heere her-vor und unter Anderen auch der bekannte Militärschriftsteller Karlv. C. (v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 142. III. 228. — Dorst, schles.Wappenbuch n. 407.)
si Clausnih, Claußnitz, Klaußnitz, ein sehr angesehenes schles.,in der ersten Hälfte des 19. Jahrh. erloschenes Geschlecht, ans welchemErnst Friedr. v. C- in den Frciherrnstand erhoben worden ist, aberim ersten Jahrzchent des 19. Jahrh. starb, ohne Kinder zu hinter-lassen. (Schles. Curios. II. 623. — v. Ledebur II. 142. — v. Zedlitz.
— Gauhe II. Anh. S- 1418. — v. H.)
Cluusprugg, Clausbruck, s. Krämer v. Clausbruch.
7 Cluwenbeckc, gehörten zur v er d e n'schen Ritterschaft u. warenin Bremen angesessen, (v. Meding I. n. 149. — Mußhard 181.
- v. H.)
1-7 Clcberg, Clebergk, meißnischer Adel, der im 13.Jahrh.vorkommt. (Horn, Handbuch I. 14. II. 308. — Budcr, nützliche Samm-lung vermischter Schriften 439. — Zedier XV. 868.)
2. 7 Clcberg. Ludwig v. Cleberch 1341 im Kapitel zuSt. Martin in Worms. (Moue IX. 296.)
3. 7 Clcberg (zwei schw. Balken in S.), waren Burgmänner
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