Caste — Castn
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imp. V- 674. — v. H. — v, Hefncr, tirol. Adel S, 3- Taft 4. — Ober-bayer. Archiv III. 394J
Tastelliürg, Kastenberg, eine adlichc Familie in Graubündtcn,deren Stammtafel mit Kristian v. C. anfängt, dessen Enkel JohannGaudentius von K. Maximilian zum Ritter geschlagen wurde.
(Gauhe I. 261. — Zedier V. 1316— 1324. — Bucelini, stemm. P. II.
— v. Hst
Castcleti v. Rom, Grafen, tiroler landständisches Geschlecht.Schild gethcilt, oben eine Burg, unten drei Schrägbalkcn. sO. S.ss
1. Tastest, fränk. Uradcl, seit dem 12. Jahrh. urkundlich.Rupert v. Castele neben Friedrich v. Truhen diu gen Zeuge ineiner w u r z b u r g. Urkunde 1188. sMone II. 295.ss Die GrafschaftCastcll war reichsunmittelbar und hatte zwei Stimmen im fränk.Grafcnkollcgium. Dem Haupte der Familie gebührt deshalb auchgegenwärtig der Titel „Erlaucht". Das Geschlecht besaß seit 1168das Erbschenkenamt im Hochstiftc Würzburg. Der Reichsgrafen-stand wurde 1562 bestätigt. Tie Familie thcilte sich im Laufe der Zeitin verschiedene Linien, welche aber allmälig erloschen sind, bis auf diegegenwärtig blühenden zwei Aeste, und zwar den castell-castell'-schen und den jüngeren castell - rüdenhaus e n'schen.
sViehbcck, Abriß einer gcneal. Gesch. des gräfl. Hauses Castell I8l3.
— Gothaer gen. Hofkalcnder 1834 u. f. — Salver 191. 219. 221. 394.398. 464. — Bucelini, stemmat. P. II. p. 3. P. III. p. 163. — Bieder-mann, fränk. Grafen Tab. 37 u. f. — Hübner II. 586 u. f. — Erläuter.zu Bicdermann'S fränk. Grafen, abgedruckt in Mcuscl's Geschichtsforsch.II. 253. — Genealog. Staatshandb. I. 494 u. f. — v. Hefner, bayer.Adel S. 8. Taft 3.j
2. Tastest. Der kurp falzbayer. geh. Stadtrath Josef SebastianC. wurde 1725 in den Adclstand und am 2. Nov. 1773 von KaiserJosef II. zum Freiherrn erhoben. so. Lang 167. — v. Hefncr, bayer.Adel S. 29. Taf. 26; Erg. Bd. S. 12. Taft 4.j
3. st Tastest, Castel, Graf Schenk o. Tastet - Mchingcn. DiesesGeschlechtes Stammhaus ist das im Fürstcnthume Konstanz liegendeBergschloß Castel, welches dreimal aufgebaut und innner wiederzerstört wurde. Seit dem Burgunderkrieg steht solches in einer Ruineda. Die Familie gehört zu den Dinasten- oder Herrengeschlechternin Schwaben und hat einerlei Ursprung mit den Freiherrenv. Cafielen im A arg au. Uldarich II. wird als Stifter vonKonstanz betrachtet; er starb 1146. Die Nachkömmlinge habensich sehr verdient um das Biöthum gemacht. Diethelm v. C. erbauteden Fürstcnsiz in Steckborn für sein Geschlecht, jezt ein Armen-Hans. Ulrich Schenkv. C. ward beiNägeli erschlagen. Mit demSchenkenamte von Eichstädt wurde das Geschlecht von den Hohen-staufen beliehen. Im I. 1681 wurde dasselbe in den Grafenstanderhoben und zwar in der Person des eich städt. Domprobstcs EucharFrhrn. Schenk v. C. nnd des Johann Willibald, beide Neffen desBischofs Markwart zu Eichstädt. K. Leopold gab der Familie zu-gleich das schecklingen'sche Wappen. Häufig standen Mitgliederdes Geschlechts in w ürttem b. Diensten. Die Familie erwarb be-deutende Güter in Schwaben, worunter Dischingen zu be-merken ist, von welchem sie den Namen dem ihrigen beifügte. LezteresGut ist 1855 um 466,666 st. verkauft worden. Die Familieist im Mannsstamme erloschen. sTaschenb. d. gräfl. Häuser 1836 u. f.
— Griesinger 219. — Siebmacher I. 262. — v. Hefncr, württ. AdelS. 4. Taft 4; bayer. Adel S. 26. Taf. 26; Erg. Bd. S. 9. 12.j
Tastest«, italien. Adel, aus welchem 1857 Ludwig v. C. im27. kais. österr. Inf. Reg. als Oberlieutenant stand.
Tastest««» v. Serum. Josef C. zu Venedig wurde 1839 mitv. S. in den österr. Adclstand erhoben. sA. A. Z. v. 1839.sj
Tastest!»!, Philipp Maria, Nicderlagsvcrwandtcr n. Wechslerzu Wien, wurde 1766 geadelt. sM. v. M. 167.^
1. st Tastest», ein am 6. Sept. 1641 in die görzcr Matrikelaufgenommenes Geschlecht. sO. S.sj
2. Tastest«. Alexius Girand Graf v. C. di foglio in Sabinawurde 1773 Ritter des Pfälz. Löwcnordens. sStaatSkalcnder 1784.jVielleicht verschieden von Castcllo 1.
Tastcinau, ein österr. gräfl. Geschlecht. Josef Graf v. C. befandsich 1857 unter den unangestellten k. k. Generalmajors, zu Wien.
Castelimovo, s. unter Caldonaz.
st Tastelrut, das Stammhaus am linken Eisacknfer zwischenGuvcdaun nnd Völs. Das Geschlecht hat sich frühzeitig in dreiZweige getheilt, die sich v. Salek, Maulrappen u. Munßaugeschrieben, aber alle das altcastelrnt'sche Wappen (mit Zinnen oderWolken schräggetheilt) beibehielten. Hcnricus de Saleckc 1184.Albertus de Castellrut 1195. N. N,, Henrici Maulraponisvidua, 1282. Ulrich der Maulrapp von Kastelrnt 1368. Diev. Villanders haben Wolkenstein von den Maulrappenerkauft, sich hernach davon geschrieben u. auch den Schild angenommen.
sO. S. — v. Hefner, ch tiroler Adel Taf. 2.j S. auch Wolkenstein.
Castiglioiic, ein gräfliches Geschlecht im österr. Kaiserstaate.Alois Graf v. C., Stabsauditor, versah 1835 die Stelle eines adlatus des Generalauditors im Justizdepartement bei dem k.k. General-Militärkommando in Galizien. Johann Graf v. C. war 1857k. k. Generalmajor, und Josef k. k. Gencralfeldmarschalllieutcnant.
1. Castiston. Peter v. C., geb. aus Languedoc, k. sranzös.Kriegskommissär, flüchtete nach Berlin, wo er 1697 mit Tod ab-ging. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 137. III. 225.sj Die Familiemöchte wol erloschen sein.
2. Tastistau, auch Thatiston, ein aus Italien stammender Adel,aus welchem Joh. v. C. Mitglied der Akademie zu Berlin gewesenist. Sein Sohn Heinrich war Professor an der Ritter-Akademie da-selbst. Die Familie kommt in Pre u ß e n nicht mehr vor.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. I37.j
3. st Castiston, stammten ans Morlcis in Bearn. ZachariasB athal v. C. trat unter dem K. Friedr. Wilhelm I. in preuß. Kriegs-dienste. Ein Enkel von ihm, Leopold Heinrich August v. C., starb1869 als preuß. Major, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 137.j W.?
ch Castl, ein Dinastengrafengcschlecht im Nordga», Zweig derGrafen von Sulzbach; Hermann Graf zu C. und Friedrich, seinSohn (ch 1163), haben aus ihrer Burg daö Kloster Castl gestiftet.
(Ausführliches bei Hund I. 142 ffst
Castle v. Mostincur. Josef C. v. M. stand 1835 als Rittmeisterbei der kais. österr. ersten Arcieren-Leibgarde. Anton C. v. M. warNathsprotokollist bei dem k. k. Judicium delcgatnm militare mixtumzu Wien.
1. ch Tastncr, altbayerisch; führten einen schräggelegten Pfeilim Schild. sO. S.sj
2. ch Tastncr, ein anderes alt bayer. Geschlecht; führten zweivon einander gekehrte Windköpfe (ähnlich einem Schachrößlein) imSchild. sO. S.fs
3. Tastncr. Franz C., Bürgermeister zu Straubing, wirdstimmt seinen Deszendenten vom Kurf, von Bayern als Patrizier er-klärt am 28. Juni 1692. sDekretenbuch.ss
4. Tastncr v. Tastenbcrg. Kristian Leopold C. erlangte im I. 1779den Adelstand mit v. C. sM. v. M. 168. — v. H.j