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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Busse Butt

Direktor der glogau'schen Kreis-u. Domänenkammcr, wurde am13. Sept. 1748 geadelt, sv. Ledebur I. 127. III. 223. - Dorst,schles. Wappmb. n. 51.)

2. Düsse. Deu Kommerzienrath und Professor der Mathematik

an der Bergakademie zu Freiberg, Friedr. Gottl. B., und dessen

Sohn Friedr. Rudolf erhob der K. von Sachsen im I. 1811 am

29. Juni in den Adelstand. (O. S. Sachs. Wappb. II. 51. - v. Le-debur III. 223. n. II.)

3. Düsse, ein posen'schcs Geschlecht mit dem W. Ab dank,(v. Ledebur III. 223. n. I.)

-s Diissc». Die Grafen v. B. besaßen Reutlingen bei Ried-lingen in Württemberg und die Edeln v. Reutlingen gehörtenzu ihren Vasallen. sMone III. 218.)

Plissier v. Mussipont. Philipp Josef Jgnaz B., oberösterr. Re-gierungsregistrator, erlangte 1765 den Adelstand mit obigem Bei-namen. sM. v. M., Erg. 256.)

1. Dussy, eine in Oesterreich begüterte Familie, welche anödem Herzogthume Burgund stammt, und schon 1119 in Urkundenzu Dijon vorkommt; Einer der Familie war 1299 Page bei KönigPhilipp dem Schönen von Frankreich. Das Stammgut Bussyliegt in der Provinz Beaujolais. Den Grafenstand erhielt die Fa-milie 1724 bestätigt. Während der franzvs. Revolution in den 1799rJahren verließ Graf Amatus v. B. Frankreich u. trat in österr.Dienste, woselbst er 1894 als General starb. Sein Sohn MarkusLorenz Graf v. Bussh - Mignot, kais. öfter r. Kämmerer, befindetsich im Besiz ansehnlicher Güter in Niederösterreich.

sTaschenb. d. gräfl. Häus. 1841 u. f. Jahrb. d. deutsch. Ad-1848. S. 249.)

2. Dllssy. (Gevicrtet mit einem Adler n. einem Arm, der einenBaum hält n. von drei Lilien beseitet ist.) Friedrich B., kursächs.Hauptmann der Kavallerie, aus Turin stammend, Besizer desRitterguts Kauscha in der Lausitz, geadelt von Kaiser Josef II.am 14. Sept. 1779. sO. S.)

1 Dusi >>. Mrstcnlicrg. Walther B. v. F., Mechthilt die Bussin,

Bürgerin zu Villingen, seine Muhme oder Base 1338.sMone IX. 480.)

f Dusimamishanstn, liegt im Nothathal bei Laupheim, hat vorZeiten seinen eigenen Adel gehabt, haben darnach die v. H ornsteinbesessen und sich davon geschrieben. Burkard u. Tiethart d e B u o r-mun des Husen in einem Brief des Klosters St. Georgen amSchwarzwald 1983. sMone IX. 197.)

1 Diisiining. Das Stammhaus B., auch Bnßlingen genannt,im Thnrgau, wurde 1495 von den Appcnzellern zerstört. Berthol-dus deBussinanc im Kloster Sale m'schen Traditionskoder unr1159. Albertus de Bnssenanch testis in einem kibnrg'schenBrief 1189. 5)err Konrad V.B. Abt zu St. Gallen 1491. Sindzu Ende des 15. Jahrh. f. sMone V. 124. VIII. 61. - Lutz 127.)

Dutendach, Eberhard Heinrich, geh. Rath und Kanonikus zuMagdeburg, erlangte 1746 die Adelswürde, sv.Ledebur I. 128. v. Zedlitz. Preuß. Wappcnb. II- 94.) Im Prenß. Dienstekommt diese Familie 1836 nicht mehr vor. sv. H.)

ss Diltciihcim. (Im Schild ein Löwe, darüber ein Balken gezogen.)Die v. B., Gebrüder, geben ihr Stammschloß Landsehre demBischof von Basel auf und empfangen es von ihm als Lehen zurück1269. Johannes v. B., Kirchherr zuEschcbach bei Heitersheim imBrcisgan 1316. sMone IV. 235. 374.) Vergl. auch Butilnheim.

ch Dutiliihcim, elsässisch. Liutfridns deB. in einer Urkundedes Markgrafen von Baden 1197. (Vielleicht gleich mit Buten-heim?) sMone II. 41.)

-s Dntosch, ein erloschenes Po mm. Geschlecht 1777. Wappen?sv. Ledebur III. 223.)

Dutriiigcn, Butrinkcn. Werner deBntrinken Deutschordens-komthur zu Klingenan 1281. sMone III. 195.)

-s Diitschki, Bntschky, Samuel, kais. Rath u. des FürstenthumsBreslau Landesältester, wurde am 7. Febr. 1669 mit v. Uiitinftld inden Adelstand erhoben; er starb ohne männliche Nachkommen.

sv. Ledebur I. 123. Sinap II. 558, wo diese Familie mit denenv. Butzke (s. oben) vermengt ist; Lezterc waren ein Zweig der v. Kleist.)

-s Dutt. K. Friedrich I. von Preußen erkannte 1792 den altenAdel der Familie v. B. an. sv. Ledebur I. 128. III. 223. v. Zedlitz. Prenß. Wappcnbuch II. 94.)

Dutta v. Eicheimcrth. Joh. B., österr. Major, erlangte 1822den Adel mit v. E. sM. v. M., Erg. 256. v. H.)

Diittassomcs v. Zalmd. Nikolaus B., österr. Lieutenant, erlangte1775 den Adel mit v. Z. sM. v. M., Erg. 256. v. H.)

-s Duttcl, gehörten zu den adl. Stadtgeschlechtcrn von Hammund Unna in Westfalen, welche ansehnliche Güter besaßen. Die or-dentliche Stammreihe fängt mit Heinrich B. 1492, gest. 1433, an,und zu Ende des 17. Jahrh. ist das Geschlecht erloschen,sv. Steinen I. 1103. Tab. XXXVIII. n. 4. - v. Ledebur I. 128.)-s Dnttciibcrg. Wernherns de Bontenberch steht in einem Briefdes Markgrafen Englbert von Kraiburg 1173. sM.B. I. 165.)

-s Dnttcndors, ein fränk., im Kanton Altmühl ehedem be-gütertes, aber schon 1452 erloschenes Geschlecht. Es soll einerleiStammes mit denen v. Leonrod gewesen sein und erscheint schon1132 in ansbach'schcn Urkunden.sBicdermann, Altmiihl Tab- 179. v. H.)

Dutterer, s. Pntterer v. Eichen.

Duttickcn, Bntticon, altes rheinländ. Geschlecht.sBncelini II. 23.)

1. Buttlar, Butler, Hess. Geschlecht. Sein Stammsiz Butlerliegt am Flusse Ulster. Die Familie theilte sich um 1359 in dieneuenbürg'schen, wilprechtrod'scheu, grumbach'schen undtrensch'schen Hanptstämme. Der neuenbürg'sche Stamm ist um 1539abgestorben; ebenso der grumbach'sche Ast. Gegen Ende des 16teuJahrh. und später hat sich das Geschlecht nicht nur nach Schlesien,sondern auch nach Liefland, Kurland und von da nach Polenund Ungarn verbreitet, wo es 1719 die gräfl. Würde erhalten hat.Schon 1235 erscheinen Simson v. B. und 1369 Andreas v. B. alsgroße Kriegshelden. Nachgchends ist Will), v. B. auf Wilprcchts-rode um 1559 als kursächs. Amtmann zu Georgenthal bekannt;sein Enkel war Oberst des Stiftes Fulda, und der Enkel des Lez-teren, Adam Wilhelm, war 1699 fürstl. sächs. Oberst u. ein Vatervon acht Söhnen. Ernst Gottfried starb als hesscn-kassel'scherGenerallicut. um 1726. Heinrich». B., Trensch genannt, wurdevon K. Ferdinand I. als Gesandter nach Kassel und 1539 auf denKonvent nach Worms geschickt. Im Laufe des 18. Jahrh. haben sichMitglieder des Geschlechts mehrfach in den höchsten Militärstellcn her-vorgethan; Joh. Kristian war des Oberrheinkreises Generalmajor;sein Sohn Konstantin 1714 Fürstabt zu Fulda, zu welcher Würdeauch ein weiteres Glied der Familie 1768 gelangte; Hanns Georgauf Arnsdorf in Schlesien war 1659 kais. Generaladjntant, Joh.Frhr. v. B. 1637 kais. Oberst, Johann Kristof 1727 Deutschordens-Komthur zu Ellingen, Georg Daniel um dieselbe Zeit Komthurzu Kopfenburg. Die Freiherren v. B. im Fnlda'schen und imMciningen'schen haben ein gemeinschaftliches Seniorat, nämlich