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Bud — Bue
frhrl. Geschlecht. 1835 war Aaron v. B. Thesauriatssekretär zuHcrmannstadt n. Jgnaz v. B. - Bado r, gefreit 1797, k. k. Major.
Dudbach. Diese prcuß. Familie nannte sich sonst d'Om-brcuil, und möchte daher französ. Abkunft sein. Am 4. Dez.1793 wurde deren Adel von Preußen anerkannt, so. Ledebur 1.115.— Prenß. Wappcnb. II. 91.) Vcrgl. Budenbach.
1. Dudbcrg. Diese Familie stammt auS dem Hcrzogthnm West-falen vom Hanse Bönninghansen, welches auch Bnnninghanscn,Bonickhausen, Boinghuscn, Bcnninghnsen u. s. w. geschrieben wurde.In der zweiten Hälfte des 16. Jahrh. kam dieselbe nach Kurland,und zwar mit Gotthard v. Bönninghansen, gen. Bndberg,des ersten kurland. Herzogs Stallmeister. Er kaufte sich 1583 inKurland an. Bönninghausen besaß die Familie schon 1468;sie ist in Westfalen erloschen. DaS Geschlecht verbreitete sich weiternach Liefland, wo solches 1649 mit Besiz vorkommt. GotthardJoh., Landrath in Esthland, Gotthard Wilhelm, schwed. Oberst,Leonhard Gustav, Landrath in Licfland, Gebrüder v. Budberg,wurden 1693 in den schw cd. Freihcrrnstand erhoben. Das Ge-schlecht führt als Stammwappen in R. eine an beiden Enden ge-sprengte balkenweise gelegte g. Kette. Das frhrl. Wappen ist bedeu-tend vermehrt, so. Hcfncr, sächs. Adel S. 23. T. 24; prenß. Adel S. 37T. 44. — Hupel, Mater, z. liefländ. Adelsgesch. 1788. S- 1l»u. f., wo-selbst auch der Stammbaum der Familie in drei Abth. zu finden ist. —Gauhe II. 1»9. — I. E. Ncimbt's geneal. Tab. dieser Familie T. 7. —Suea Nikes fol. 5. — Tyroff II. I4t. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 115.III. 22». — v. Steinen I. 1172. II. Taf. XX V. n. I». — v. H.)
2. st Budberg, Bödberg, Boitberg, eine von vorstehender ver-schiedene, aber wahrscheinlich im ersten Viertel des 17. Jahrh.erloschene Familie, die mit denen v. Wittenhorst eines Stammesist, und deren Stammhaus B. bei Rheinberg lag; sie erschienschon 1117, bekleidete das Erbmarschallamt in Geldern n. führteBl. und S. gctheilt, oben drei r. Merlettcn.
sSicbmacher II. I I». — v. Ledebur I. 115. — Fahne II. 21. 215.)
3. st Budberg, Bodberg; auch diese Ritterfamilie ist wieder ver-schieden von den beiden vorhergehenden dieses Namens; sie erscheint1252 urkundlich im Köln'schen und scheint gleichfalls erloschen zusein. Sie führte einen durch Spizen geth. Schild. sFahnell. 214.)
1. ch Auddt. Ein osuabrück'sches Geschlecht dieses Namens,welches zwei Reihen Wolken übereinander führte und. erloschen ist,führt v. Ledebur I. 115 an; es soll solches auch in Kurland im17. Jahrh. geblüht haben.
2. Dudde, Bndden, ein altes, im Anfange des 18. Jahrh. er-loschenes pommer'scheö Geschlecht, welches ein aus einem blauenund gold. Schach wachsendes silb. Einhorn in Bl. führte. Es er-scheint frühzeitig — um 1258 — in Urkunden. Joach. B. zu Nctzowwar Hofmarschall bei Herz. Philipp Julius von Pom m c r n um 1669.Im Anfange des 18. Jahrh. verbreitete sich das Geschlecht auch inDänemark und auf der Insel Oesel. sMicrälins VI. 47». —Gauhe I. 2»6. — Bagmihl III. 168. Taf. UIV. — v. Zedlitz. ^ v. Le-debur I. 115. — Sicbmacher I. 176, wo „Budvn unter dem mark.Adel" irrig steht.)
3. st Dudde. Ein anderes Geschlecht v. B. führte eine Eule imSchild und erlosch im 15. Jahrh. sv. H.)
1. Duddeiibrock. Diese Familie stammt aus Geldern, von wosie sich nach Preußen, Pommern, Mecklenburg, Liefland,K nrland n. Schweden verbreitete. In Preuße u, und beson-ders in Schlesien bcsizt sie ansehnliche Güter. Ausgezeichnet habensich aus diesem edlen Geschlechte vorzüglich Wilhelm Dietrich v. B.,
geb. 1672, als prenß. Gencralfeldmarschall, und sein Sohn Joh.Jobst Heinrich Wilh. v. B>, preuß. Gcncrallieutenant. MehrereAndere standen als Generale u. Obersten im prcuß. Dienste. Vonder schw ed. Linie begleitete ein v. B. den König Karl XII. nachBender, und ein schw cd. General (vielleicht der vorgenannte)wurde 1731 in den Freihcrrnstand erhoben.
sHupcl, Mater, z. licfland. Adelsgesch. 1788. S. 1»4n. f. — Dithmar,von den Heermcistern d. Johann. Ord. 1737. S. 9. Nr. 24. — v. Zedlitz324. — Gauhe I. 2»6. II. 11». — Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat1843. S. 288. — v. Krohne I. >24 u. f. 331 u. f. — v. Firks 149. —v. Mcding III. n. 12». — Pauli I. 3. 4. — Suea Nikes fol. 72. — v. Le-debur I. 115. III. 22». — Ncimbt, Wappcnb. d. kurländ. Adels Taf. 7.
— v. Hcfncr, preuß. Adel S. 37. T. 44.)
2. Duddenbrock-Hettersborf, eine Linie des vorigen Geschlechts,1854 durch Erbhenrath eines v. B. mit einer v. Hettersdorf(s. d.) entstanden, sv. Hefner, prcuß. Adel S. 37. T. 44.)
Dudcnbach, Eh. Heinrich, k. prcuß. geh. Rath, wurde 1746 inden prenß. Adelstand erhoben. Vergl. Budbach.
Dudens, s. Scharberg, auch Drottlcff n. Fricdenfels.st Dudewog, ein altes schles. Geschlecht, welches von 1252 bis1324 vorkommt; es ist verschieden von denen v. Buscnwoy.sSinap I. 3»6 u. f. — v. H.)
st Dudig v. Tainihofc». Der Bcsizer des Ritterguts Zelz in derNiedcrlausiz, Kristian Gottlieb B., wurde von Kaiser Franz II. am3. Aug. 1798 mit v. T. in den Adelstand erhoben. In Sachsen st.sv. Hcfncr, sächs. Adel S. 49. T- 57.)
Dndisaolscui«';, wahrscheinlich kroatischer Abstammung. Alex,v. B. stand 1857 als Oberst im 14. kais. österr. Grenz-Inf. Reg.
Dudijsaticvich v. Drcdor. Markus B., österr. Untcrlieutenant,wurde mit dem Beinamen v. Bred o r 1787 in den Adelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 254.)
Dudoma, s. Budowetz v. B.
st Dudomch v. Dudoma, ein altes berühmtes böhm. Geschlecht,welches sich bei den böhm. Unruhen nach Schlesien in das Lieg-n i tz'sche wendete, aber um die Mitte des 17. Jahrh. — 1659 —ausgestorben ist. Die Familie bediente sich des Freihcrrntitels.(Gauhe I. 2»6. - Sinap II. 322. — Luc«, schles. Chrom S. 1737.
— v. Ledebur I. 116. — v. Zedlitz. — v. H.)
Dudritzky, eine pommer'sche, auch in Mecklenburg seßhafteFamilie, welche noch in Blüthe stehen soll. Besizt auch Güter inder prcuß. Provinz Brandenburg, sv. Ledebur I. 116. III. 221.
— v. Zedlitz.)
Dudmill, ein ostpreuß. Geschl. W.: Snlina. sv.Ledcb .III. 221.)Dud)is)cwski, ein poln., im Großhcrzogthnme Posen be-gütertes Geschlecht, sv. Ledebur I. 116. III. 22l.)
st Dual. Als Erben einer Frau v. B., welche Wiesen undHeinsberg (Burglengcnfcld) besaß, werden 1786 die v. Lemmenaufgeführt, sv. Reisach 188.)
st Dubclmitz, ein altes, längst erloschenes schles. adl. Geschlecht.sBucclini II. 26.)
st Dübke, kommen 1676 inHinterpo m m c r n vor. W. ?sv. Ledebur III. 220.)
st Buchet, ein in Köln im 15. Jahrh. und anderwärts im 17tenJahrh. erloschenes und schon 1359 vorkommendes Geschlecht,sv. Ledebur I. 113. — Fahne I. 55.)
st Buchet». Das Stammhans vielleicht Bücheln (Kadolzburg,Franken). Friedend) de Bnchelun neben anderen Fränkischenvon Adel Zeuge in einem Würzburger Brief 1156.sMone IV. 409.)