Brist
Driq»cma»lt de Zt. Loup, eine franz ös. frhrl. Familie, die 1681sich nach Brandenburg wendete. W. ? sv. Ledebur III. 217.jjDriftch, s- Brei fach.
s- Drischow, eine ausgestorbene pommcr'sche Familie.(Micrälius, Pommcrland VI. 328.)
Drisigelt. Johann Thomas v. B., kais. Oberst, wurde 1649in den Freiherrnstand erhoben. sR. T. A. N.st
1 Drifmowsky, ein im Ratibor'schen und Oppcln'schen inSchlesien seßhaft gewesenes Geschlecht.
sSinap l. 298. — Lucä, schles. Denkwürdigkeiten I. B. — Hencl, silcs.— v. Zedlitz. — Siebmacher l. 79. — v. Ledebur lll. 2l7. — v. H.)
st Drisnitz, ein schles. Geschlecht, welches im FiirstenthumeSchweidnitz seine Befiznngen hatte.sSinap l. 299. — Sicbmachcr I. 59. — v. Ledebur l. l96. — v. H.sDrihky aus Vlicrholteudorf, in der Oberlausitz. Wappen?sv. Ledebur lll. 217.)
Drircn, schlesisch; besaßen Zauditz, Vielau u. Klein-petevritz im Fiirstenthume Jägcrndorf.sSinap II. 55l. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. l97. III. 2l7. — v. H.s
Drabach, altes nicdersächs. Geschlecht-sAnnal- corb. bei Lcibnitz II. 318. — Zedier IV. 1430.)
Broch, Broich. Nach Fahne I. 54 gab es zwei Dinasten- oderHerren-Geschlechter dieses Namens am Niederrhein, welche im
11. n. 12. Jahrh. vorkommen, aber erloschen sind, und von denener nichts anzugeben weiß. Sodann findet sich eineFam. v. Broich,Brügge, de Palude, welche um 1359 in Köln blühte u. einenbeiderseits gczinntcn Balken führte. Da sie seit dem Ende des 15tenJahrh. nicht mehr vorkommt, wird sie wol erloschen sein. Endlichkommt noch eine Familie v. Broich zu Dürwiß vor, welchejülich'sche Lehen besaß und im silb. Schilde einen schw- Balken unddarüber einen schwarzen Turnierkragen führt. Man findet von diesemGeschlechte Darm v. Broich um 1434, sodaun Joh. v. Broich,welcher 1624 mit Grevenbroich belehnt wurde. Die Familiebefindet sich jezt im Frciherrnstandc, ohne daß man anzugeben wüßte,wann sie solchen erlangt hat. sBcrnd, Rhcinprov ; Nachtr. V. 19. VI. lI.
12. — v. Ledebur I. 197. — v. Hcfncr, preuh. Adel S. 37. T. 43. s
Drochctti v. Driuiucnstld. HicronimnS und Julius B-, Brüder,erlangten 1766 den Adel mit v. B. sM. v. M., Erg. 252. — v. H.s
1. Drochhanfc», Georg Ferdinand, dessen Vater kais. Hofkammer-Registrator gewesen ist, wurde 1658 geadelt. sR. T. A. N.jj Siehauch Err v. B-
2. Drochhousc», E. F. P., Major in der preuß. Artillerie,welcher sich in der Schlacht bei Eglau sehr auszeichnete, wurde 1896in den preuß. Adelstand erhoben. '
sv. Ledebur I. l97. — Preuß. Wappenbnch II. 99.s
st Brochs. Die v. B. besaßen Tagmersheim in der jungenPfalz, so von diesen 1672 an die v. Pestalozzi gekommen. —Hortensias v. B- 1637. sv. Neisach 134.)
Drochowski. Von dieser altadlichen, wahrscheinlich aus Polenstammenden Familie lebt ein Zweig im Königreiche Sachsen. JuliusAlexander Theodor Friedrich August v- B. war 1836 Kammerherrund Hofkavalier, sv. Zedlitz. — Dipl. Jahrb. für den preuß. StaatI84l. S. 75. — v. Hcfncr, sächs. Adel S. 22. Taf. 2l.s
Brochtrup u. Müiijkcrftld. Georg Heinrich B- wurde 1724 mitv. M. in den Adelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 252. — v. H.s
Drochwih, ein preuß. adlicheS Geschlecht, von dem v. Ledebur,I. 197, das Wappen anführt.
- Bro 181
1. Drock, von dem, ein altadliches Geschlecht am Harz undim Brcmen'schen, welches noch im Anfange des 18. Jahrh. blühte.Mußhard, S. 168, gibt eine Stammtafel von dieser Familie, abernicht das Wappen.
2. Drock, ein altes Mecklenburg. Geschlecht, sv. Hefncr,mecklenb. Adel S. 7. T. 3.) Wappen: Ein abgehauener Baumast.
3. Brock, ein brauuschweiger Patrizier-Geschlecht, das vonK. Karl V. einen AdclSbricf erhalten hat. sGauhe I. 191.)
4. Drock. Heinrich Kristian v. B., angeblich aus einem brauu-schweiger Patrizier-Gcschlechtc, erhielt 1743 eine AdclSerneucrung.
sR. T. A. R)
5. Drock, Prockh, v. Wcijstnbcrg, sollen aus Ravensburgstammen. Georg B. lebte 1419 zu Ravensburg; er hinterließKaSpar B., welcher sich in Feldkirch niederließ, und Ulrich B.,Stadtrichter um 1424 uud 1439 zu Navensburg. Lcztcrcr hattezwei Söhne, Kaspar B., Hofschrciber zu Feldkirch, von welchemdie B., welche sich v. W. zu schreiben angefangen, abstammen, diebis in die Mitte des 17. Jahrh. in Ravensburg, Feldkirchund in jener Gegend blühten, aber wol ausgegangen sein mögen; uudMelchior B., dessen Sohn Hanns Kaspar sich in der ersten Halstedes 16. Jahrh. nach Oesterreich wendete, Weissenberg erwarb,das Gut Dorn au daselbst crheurathete und am 9. Febr. 1585 Auf-nahme als Landstand in neueren niederösterr. Ständen fand. KaiserRudolf II. erhebt dd. Schloß Prag 24. März 1691 Hanns denält., Hanns d. jüug., Ladislaus, Nikodemus, Ulrich u. Jeronimusdie Prockhen in den RcichSritterstand, bestätigt ihren über 159Jahre alten Adel u. vereinigt das Wappen der bisher bestandenenLinien in eines: Getheilt von Schw. u. S., oben zwei gold., untenein silb. Kopf oder Becher. sEr dipl. copia.) Nach Ausbruch derböhm. u. österr. Landesunruhcu (im Ansauge dcö 17. Jahrh.) solldie Familie nach Stcycrmark und von da nach Schlesiengezogen sein. Das Gut Weissenberg war 1611 verkauft worden.Die Nachkommen des vorgenannten Melchior B. sollen in den Frei-hcrrnstand erhoben worden sein, indem man um 1451 zu Leipzigeinen Baccalaurcus Frhrn. (?) v. B. aus Oesterreich findet.
sO- S. — Siel'inachcr I. 64. V. 54. — v. Zedlitz. — Bucelinl stcmmat.P. II. — Gauhe I. 199. - Wisgrill I. 402. — Sinap I. 299. II. 55l. —Hamelmann. — v. H.)
Drockbcrge», eine alte adliche Familie im Hcrzogthumc Bremen,woselbst anch ihr Stammschloß B. liegt. Die Familie soll 1134mit dem Pfalzgrafen Friedrich a. Rh. in's Bremen'sche gekommensein. Man findet 1394 Johann v. B. als Vogt zu Stade, undeinen Anderen gleichen Namens, der 1489 das Schloß Bäsbcckgebaut hat. Heinecke v. B. war 1699 Präsident der Ritterschaft imErzstiftc Bremen, welche Stelle auch der 1671 verstorbene HannsHeinrich bekleidete. Die Familie blühte noch gegen den Ausgangdes 17. Jahrh. in dem schw ed. Oberstlieutenant Franz v. B. undin dem schw ed. Landrathe Arzo v. B. sGauhe l. 188.)
Bruckdorf (ein fliegender Fisch), ein altes angesehenes Haus inHolstein und Dänemark, welches schon 1221 in Urkunden er-scheint. Das Stammhaus ist der Flecken B. im Holstein'schcn.Im I. 1672 erlangte Lorenz v. B. anf Klctkamp, däu. Kammer-herr uud Landrath, die dän. Grafenwürde nach dem Rechte derErstgeburt; am 3. Juni 1796 ertheilte ihm K. Josef I. die Reichs-grafenwürde, und im I. 1838 wurde der dän. Konfcrcnzrath Frhr.K. Lorenz v. B. vom K. von Dänemark in den Grafenstand erhoben.Die Familie hat sich auch in Fühnen und Jütland ansässig