176
Brel —
Brenn
1 Drclin, abgestorbener pommer'scher Adel.
(Mierälius VI. 47. S. 323.)
1' Drcwü zn Thann. (Ein Schrägbalken, darin eine Bräme oderFliege, zu jeder Seite ein Blümlcin.) Franziskus B. Stadtrichterzu Freising 1645." sO. S.) Hr. Arnold Jgn. B. zu Th. gibtGewalt zum oberpfälz. Landtag 1767.
1. 1 Drcwcn. In Wolf's Urkundcnbuch zum eichsfeld'scheu AdelS. 11 kommt eine Familie v. B. unter den Ausgestorbenen vor, auswelcher Kourad im I. 1324 lebte. Albrecht besaß 1436 mit denenv. Bernshaußen w. mainz. Lehengüter. Das Wappen ist nichtangegeben, auch nicht, wann das Gelchlecht erloschen.
(Gesch. von Dudcrstadt n. XIX. UXIV. — v- H.)
2. Drcwcn, ein adl. Geschlecht, dessen Stammsiz B. bei S o estin Westfalen sein soll. Es fuhrt einen Querbalken mit drei Schlüsselnim Schilde, erscheint schon 1256 und blühte noch 1852 zu Bergenauf Rügen. Es hat auch nach Liefland und Esthland sich ver-breitet. (v. Ledebur I. 103. III. 215. — v. Hefncr, meckl- Adel S. 7.)
1. Drewer, Bremen; ein angeschenes Geschlecht im HerzogthnmeBremen soll den Namen davon haben, daß es in alten Zeiten indem Wettering der Stadt Bremen gewohnt habe. Engelbert lebte1159; Adolf auf Eubenberg n. Dobrock stand um 1526 in An-sehen; Franz Dietrich v. B. ward kurhannövr. Staatsministcr u.erhielt am 16. Aug. 1836 die Grafenwürde, vcrerblich in der Familienach dem Rechte der Erstgeburt. Die Familie hat sich auch in dasKalenberg'sche, Oldenburg'sche, nach Liefland u. Litthanenverbreitet. Der Schild ist gespalten, vorn roth ohne Bild, hinten
in G. ein halbes r. Rad. (Siebm. I. 148. — v. Meding III. n. 104.— Mußhard 138. — Garthe I. 148. Grote. — v. Hefncr, nassanerAdel S. I. Taf. I.)
2. Drewer, Blasius u. Bartholomäus, des Erzherzogs Leopoldzu Oesterreich Hvfkontroleur und Snmelier, erhielten 1614 einAdclsdiplom. sR. T. A. N.)
3. Drewer. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. ward derlünebnrg. Oberst Nikolaus B. vom Kaiser in den Adelstand er-hoben; er starb 1694. Sein Sohn, auch Oberst in großbrit.Diensten, starb 1744. Wenn diese Familie drei liegende Fische imWappen führt, so blüht sie noch in England, sv. d. Knesebecks
4. Drewer. In der ersten Hälfte des 18. Jahrh. ward N. B.,großbrit. Kapitän, vom Kaiser geadelt. Er war mit JsabclleGratiane Luise v. Mandelslohe vermählt; sein Vater war derAmtsvogt B. zu Drebber im Amte Diepholz, sv. d. KnesebecksVergl. Bremer 2.
5. Drewer, Karl Gustav, Rath in der russisch kaiserl. liefländ.Kreisstadt Walk, erlangte 1792 ein R. Adclsdiplom. sR. T. A. N.)
1 Dremt, Brembt, Brennt, Breimt, Brempt, ein altes west-fälisches Geschlecht, welches in Silber fünf blaue Balken führte u.im Anfange des 19. Jahrh. erloschen ist. Dasselbe gehörte anfänglichdem Hcrrenstande an, und hatte zum Stammsiz die Herrlichkeit B.Schon 1197 erscheint Gisbert nobilis de B. Adrian v. B. warkaiserl. Generalfeldzeugmeister und Kaiser Marimilian's Thürhüter,wurde 1529 und 1544° von K. Karl V. mit Bauwarts-Lehnbelehnt. Sein Sohn Johann v. B., kurköln. Rath, wurde 1529in den Frciherrnstand erhoben und war Pfandherr zu Freuden-berg, seine Nachfolger waren Pfandherrcn und Drosten zu Gel-dern, Ruhrort und Rheinbach. Die Familie theilte sich indie Hauptäste von Grimberg und Leyk, und Leztere wieder indie Linien von Doenrath, Eltzenrath u. Holtem. Aus diesem
Hanptaste wurde Joh. v. B. 1536 mit Eltzenrath belehnt; WilhelmReiner war pfalz-neuburg. Major und sein Sohn Joh. Theodor,gest. 1763, knrpfälz. Dragonerhauptmann u. Freiherr; er war derVater des sardin. Generallicutcnants Ludwig Anton Josef undein Großvater von Franz Ludwig Karl Anton, Herrn zu Groß-Büllesheim. Das Geschlecht ist verschieden von denen v. Brcnt,einer jüli ch'schen Familie. Inzwischen ist es auffallend, daß Sieb-macher, 1.125, die beiden vereinten Wappen von Bremt u. Brent
als das v. Bremt'sche angibt. (Fahne I. 50 n. f. II. 18, wo ein voll-ständiger Stammbaum befindlich. — v. Ledebur I. 103. — v. Zedlitz,I. Erg. Bd. — v. Steinen III. 419 u. f. - R. T. A. R.)
Drcncken, Brenken, ein altes westfäl. Geschl., dessen StammsizBrenken sich noch bei der Familie befindet. Volmar v. B. kommt1372 in Urkunden vor und Friedrich v. der B. 1382. Die Familiewurde zu den vier Säulen und Edlen Meiern des Paderborn erDomkapitels gezählt. Der Freihcrrnstand des Geschlechts wurde 1845vom K. von Preußen durch eine besondere Urkunde anerkannt.
(Taschenb. der frhrl. Hänser 1849. — v. Zedlitz. — Fahne II. 18. —v. Meding II. n. 132. — N. gen. Handb. v. 1778; Nachtr. I. Th. S. 21.
— v. Ledebur I. 104. — v. Hefner, Prenß. Adel S. 37. Taf. 43.)
1 Drcndc, ein altes fränk. Geschlecht, dessen Stammhaus B.bei Neustadt a. d. Saale lag. Heinrich v. Brendin erscheint schon1185—1264 in würzburg. Briefen. Heinrich v- Breinda, fortesilius, schenkt seine Güter zu Reicholzheim dem Kloster Bronnbach1227. sMone II. 294—367.) Um 1525 ist das Geschlecht mit Wolfv. B. erloschen. Die der Familie zugehörigen Besizungen warenReichelsheim, Hofthurn n. Burg Sitz zu Salzburg, Schwar-zenbach und Nugenberg, Rödelmaier u. a. m.
(Biedermann, Rhim und Werra 0L6I.XXVIlI. — Sicbmacher II. 78.
— v. Meding III. n. 105. — Salver Tab. 271. 18. 146. Tab. 12. n. 31.n. 68. S. 316. - v. H.)
1. st Drcndcl ». Homburg > Ganerben von Neiffenberg, rhei-nisch. (Im Schild ein eckig gezogener Balken.) Henne B- v. H. inder Fehde gegen Speier 1424. Eberth Brendel^ v. Hombergk,Amtmann zu Lahn st ein, hält Hochzeit mit Gerw.md Rüd vonKallenberg am 12. Okt. 1557 zu Steinheim bei Hanau.Daniel war 1555—82 Erzbischof und Kurfürst zu Mainz. DasGeschlecht ist 1636 st. (O. S. — Mone III. 490 ff. VII. 397.)
2. st Brendel v. Sponheim. Symon Brendilv. S. 1381, Ritter
1383, hatte zwei Frauen, war in Rheinhessen begütert.
(Mone VIII. 402.f
1' Drendelin v. Bretten (Brettheim)- Im Schild ein Schrägbalken,belegt mit herzförmigen Figuren. (Mone II. 457.) Hildebrandusmiles dictus B. de Bretteheim verkauft seine Höfe an das Kloster
Herrenalb 1278. Dominus Brendelinus, mileS, 1288.
(Mone II. 113. 243.)
Drenkcnhof oder Ichonbcrg v. D. Diese sollen aus Sachsen undAnhalt stammen. Franz Balthasar, gest. 1786, zeichnete sich imprenß. Staatsdienste auS. Er hinterließ Güter im Kreise Stolpe,sv. Zedlitz. — Brüggemann I. Th. 11. Hptst.s Da die Familie dasWappen der v. Brenke führt, so möchte dieselbe vielleicht ein Zweigder Lezteren sein, (v- Ledebur I. 104. III. 216.)
1. Drcnn oder Drcnncr, Johann Kaspar, wurde um's I. 1716in den rittermäßigcn Adelstand erhoben. sR. T. A. R.)
2. Drcnn, Ernst Friedrich, ons Unnütz bei Zuty, Sohn einesspan. Obersten und einer geb- v. Marschall, wurde von KaiserFranz II. am 26. Febr. 1864 in den Freiherrnstand erhoben. DieFamilie ist in Sachsen angesessen, (v. Hefner, sächs. Adel S. 8. T-7;prenß. Adel S. 37. T. 43. — v. Ledebur I. 104. III. 216.) W.: gev.;