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zu Zeiten K. Karl's IV. nach Mähren verbreitet hat. Es besaß dieGüter Brzeznick, Huysynecz, Ratny, Angezd und Gi-lemniz. Mehrere Schriftsteller halten dafür, daß die v. A. einesStammes mit denen v. Kaunitz und v. Stosch seien, wie sie danngleiche Wappen führen. Nikolaus v. A. 1241 zum Bischof von Prag
erwählt, starb 1258. sSinap, schlcs. Curios. II. 508. — Monc IX. 65.— Ball'in. stemm. P. II. — Ganhe I. 41. — v. H. — v. Ledebur I. 25.III. 185 gibt sie als ausgestorben an; v. Zedlitz sagt, der Major Augustv. A- habe mehrere Söhne hinterlassen in neuester Zeiths
Ängsten, s. Austen. — Allgstiii, Angnstin, s. Owstin.August u. Aucnscis. Der k. k. Hauptmann bei dem 1. Banat-Negimcnt, Sebastian A., wurde im 1.18l>1 mit v. A. in den Adel-stand erhoben. Der Generalmajor u. Kommandant in Karls bürg,v. A., erlangte 185V den östcrr. Freiherrnstand.sM. v. M. l58. — A. A. Z. von 1850. — v. HstAugust-Ancnfcls, s. Billek v. A.-A.
August v. Cichwold. Der kais. österr. pensionirte Oberstlieut.Franz A. erlangte im I. 1810 den Adel mit dem Beinamen v. E.sM. v. M. 158. — v. Hst
Angnsti. Johann Peter v. A. wurde im 1.1724 in den böhm.Ritterstand erhoben. jM. v. M., Erg- 119. — v. Hst
1. Augustin. Der kais. österr. Oberst bei dem Fenerwerkskorps,Vincenz v. A., wurde am 16. April 1822 in den Freiherrnstand er-hoben. sM. v. M., Erg. 42. — Mannstein, Ad-Ler- ^ Taschenb. dersrhrl-Hänser, 1848, woselbst auch das Wappen angegeben ist, verschiedenvon dem bei Sicbmacher IV. 18st
2. 1 Augustin vo» u. zu Cifcndorff. Der Kurfürst von Bayern er-hebt seinen ehemaligen Hof- u. Feldtrompeter Wolf A. am 15. Juni1666 in den Adelstand und bewilligt ihm das Prädikat von seinemSiz Eisen dorf. sDekretenbuchst
Augustin, Augstin, s. Owstin.
Augustin^. Jakob Hermann v. A., k. k. Generalmajor, wurdeim I. 1805 wegen der von seinem in der Schlacht von Plain an ge-bliebenen Vater und von ihm im Gesammtvereine durch 100 Jahregeleisteten Kriegsdienste in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M. 34. — v. Hst
Augustini nb Hortio. K. Ferdinand II. erhob den Ungarn KristianA., welcher einen botanischen Garten angelegt hatte, mit dem Bei-namen ab H. im I. 1631 in den Adelstand. sv. Hst
Allgustiiwmh v. Nagq - KoliMS, Paul, war 1835 k.k. Gubernial-rath in Siebenbürgen.
1. Augustinowicg, Benedikt Joachim, erlangte im I. 1780 dengalizischen Ritterstand. sM. v. M., Erg. 119. — v. Hst
2. Augustinouncg v. Gdrowonz. Die Brüder Florian und Lukas,Magistratsräthe zu Lemberg, erlangten i. 1.1795 den galizischenRitterstand mit dem Beinamen v. O. sM.v.M., Erg. 119. — v.Hst
Angusz u. Maguru. Der österr. Vizepräsident der ofener Statt-halterei, A. v. M., wurde 1853 in den Freihcrrnstand erhoben.sA. A. Z. von 1853st
4 Au,Minore, eigentlich Chenu de Chalsac l'Aujardivre,ein franzö s. Adel ans Bretagne, aus welchem Wilhelm v. C. imI. 1690 in brandenburg'sche Kriegsdienste trat. Ob Nachkommenvon ihm vorhanden sind, ist dießortS unbekannt,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 26 ohne Wappen - Angäbest
Ankcntholcr v. Thurussciu, östcrr. Adel; Karl A. v. T. steht1857 als Kadet im 38. Inf. Reg.
' st Auiock, eine in Preußen wohnhaft gewesene Familie, welcheerloschen zu sein scheint, sv. Zedlitzst >— S. Aulockh.
— Nur
's Antendorf, ein altes ini 10. n. 11. Jahrh. blühendes schwäb.Geschlecht, das längst abgestorben ist, und dessen Schloß die Grafenv. Königseck besizen und sich darnach schreiben. sGricsingcr 65.s
Anleut, Jakob Philipp, Rentbeamtcr zu Athen in Ungarn, er-langte im I. 1719 am 9. Okt. den Rcichsadcl.
Auiick, eine adliche Familie in der Provinz Preußen, ob solcheerloschen, kann man nicht sagen; doch scheint es der Fall zu sein,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 26st
Aulockh, Aulogk. DieseFamilie stammt ursprünglich aus Polen,wo sie sich Mielniski nannte. Sie wendete sich in der ersten Hälftedes 17. Jahrh. in das Fürstenthnm Oels in Schlesien, wo sieLanbske erwarb. Knuitsch und Heinrich, Gebrüder v. A., sollenschon 1421 u. 1430 die Güter Lanbske, Kraschen n. Prietzenim Oclsnischen besessen haben. Auch nach Preußen wanderte einZweig dieses Geschlechts, woselbst sie unter dem Namen Au lack vor-kommen. Bekannt war besonders Friedrich v. Au lack, der 1575 sichwider daS Landtags - Conclusum auflehnte. sHartknoch , alt und neuesPreußen S.487. — Lampcrt, Distclmcyer's Leben II. 82 n. 94. — GanheI. 41. — Sinap I. 238. II. 508. — v Mcding III. 24. — v. Zedlitz. —Lucä, schles Historie. — Sicbmacher I. 58. — v- Ledebur I. 26. III. 185.— Dorst, schlcs. Wappenbnch n. 90. — v. Hst
Aumcr v. Goilicstuy. Franz Ernst A., kais. östcrr. Hauptmann,erlangte im I. 1800 den Reichsadelstand mit dem Beinamen v. G.sM. v. M., Erg. 36. — v. Hst
Aumiliee, eine niederösterr. adliche Familie, welche zwischen1517 und 1583 daselbst vorkommt. Man kennt weder das Wappen,noch etwas weiteres von ihr. sWisgrill I. 284. — v. Hst
Auiuüllcr, s. Auenmüller.
1 Aur und Au der Gosse». Schloß Aur liegt am Ende von DorfTirol. Die „An der Gassen zu Tirol" haben mit den v. Aurgleiches Wappen u. Stamm. Die Aur sind 1482 erloschen, die Ander Gassen haben sich auch manchmal blos „von Tirol" geschrieben,sv. Mayerhofen, Mssst
1. st Anroch. Der Herzog Eberhard von Württemberg ließ imI. 1708 die Friederike Wilhelmine v. Grävenitz, als Begünstigte,vom Kaiser zur Gräfin v. A. erheben. Man sehe deshalb GanheI. 523. sv. Hst
2. -s Auroch, uralte, längst abgestorbene Grafen, deren WappenSicbmacher II. 21 gibt. Vielleicht einerlei mit Urach.
3. ch Auroch, eine alte fränkische Familie, welche mit den
andern Familien v. A. in keiner Verbindung stand u. längst erloschen
ist. Ihr Stammhaus scheint Aurach bei Bamberg gewesen zu sein.
sSicbmachcr II. 78. — Biedermann, Gebürg Tab. 187. — v. McdingIII. 25. - v. Hst
1. Aurochcr, ein altes steyermärk. Geschlecht, welches mitdenen v. Anrach nicht zu verwechseln ist.
sSicbmachcr III. 85. n. II. — v. Hst
2. Aurochcr u. Auroch. Franz A., k. k. Hauptmann, wurde imI. 1769 mit dem Beinamen v. Aurach in den Adelstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 237. — v. Hst
Anros, eine sächsische Adclsfamilie, von welcher nur des Hier.Nymanni, Leichenpr. Fräulein Prndentien Kutvwitzin, geb.V. A., Dresden, 1630. 4. spricht. sWcinart, Versuch einer Litteratnrder sächs. Geschichte II. 496. — Mannstein, Ad-Lexst
's Aurhciiu, schwäbisch. Auernheim liegt im württ. O. A.Nereöheim. Rabold v. A. 1039 Abt zu Kloster Beuren (Württem-berg). sMone VI. 415st