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1 (1853)
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Heinrich Graf von Saffenberg,

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über das im Bezirke des Dietzisclien Gerichtes Flacht gelegeneMensfelden die Grafen von Sayn die Gerichtsbarkeit ausübensehen, und dass wir unter den Gütern, über welche Mathilde,die.Wittwe des letzten Grafen Heinrich von Sayn 1247 zuGunsten ihrer Neffen disponirte, auch die comitia de Hade-mare war, worauf die Grafen von Dietz ebenfalls ein Anrechtbehaupteten *).

§. 2. Heinrich Graf von Saffenberg.

Zu den Saynschen Besitzungen, welche die Gräfin Ma-thilde von Wied, die Wittwe des kinderlos verstorbenen Hein-rich, letzten Grafen von Sayn, den Kindern der Adelheid Gräfinvon Sponheim und Eherstein, einer Schwester ihres Gernalsam 29. Aug. 1247 überliess, gehörten u. a. auch das CastrumSaffenberg und die Vogtei-Gerechtigkeit über Bonn, so wieüber andere Cölnische Kirchen **).

Dem Besitze von Saffenberg ist es zuzuschreiben, dassdes gedachten Grafen Heinrich gleichnamiger Vater, ein Sohndes Grafen Eberhard I., sich Graf von Saffenberg in mehrerenUrkunden nennt***).

*) Arnoldi Gesch. der Oranien-Nassauischen Lande II. 30, 45, 62.

**) Avemann Burggrafen v. Kirchberg Urk. S. 148. Günther cod.Rhen. Mosellan. II. 210. 222. Reis ach und Linde Archiv II. 260.

***) Ilenricus eomes de Saffenberg 1174 (Günther I. 417. 420.). Hen-ricus comes de Sapliuenberg. Ilenricus de Safenberg advocatus major S.Petri, pater ejus Euerardus comes de Seina, Everardus fitius ejus. Hen-ricus comes de Safenberg et advocatus domus S. Petri in Cotonia. 1176.(Kremer akad. Beitr. I. 323. II. Urk. S. 242. III. Urk. S. 55. Lacom-blet I. 320. 324.) Es ergiebt sich hieraus, dass es auf einem Irrthum be-ruht, wenn Graf Heinrich für den Sohn des Grafen Hermann von Saffenberggehalten wird. (Biirsch Zus. zu Schannat Eifflia illustrata II. 944.).

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