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1 (1853)
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Heinrich Graf von Sayn und Dietz.

Heinrich, jenen als Grafen von Sayn, diesen als Grafen vonDietz bezeichnet*).

Vergleichen wir nun ferner Zeit und Ausstellungsorte derUrkunden, in denen uns ein Heinrich, bald als Graf v. Sayn,bald als Graf von Dietz begegnet, so finden wir auch hierkeinen Widerspruch unserer Annahme, ihrer Identität; einWiderspruch, der sich doch irgend einmal durch irgend einalibi herausstellen müsste, um so mehr wenn wir bedenken,dass Heinrich so vielfach in dem Gefolge Kaiser Friedrichs 1.und zwar ausserhalb Deutschlands sich befindet, hier stets alsGraf v. Dietz bezeichnet, als Graf von Sayn dagegen fast nurin seiner Heimath.

In Betracht aller dieser erheblichen Gründe dürfen wirwohl auch als auf ein direktes Zeugniss für unsere Behaup-tung, dass der Graf Heinrich von Dietz der Bruder des GrafenEberhard von Sayn war, auf zwei Urkunden des Jahres 1152hinweisen **), die offenbar dieselben Personen im Auge haben.Sicher würde in der zweiten Urkunde, wenn zwei verschiedenePersonen hätten ausgedrückt werden sollen, der VornameHeinrich, einmal für den Bruder Eberhards und dann für denGrafen v. Dietz nicht ausgelassen worden sein; so aber er-schien es genügend, in dem nicht besonders durch Vornamenbezeichneten Bruder Eberhards auf denjenigen hinzuweisen,der zugleich auch Graf von Dietz war.

Nunmehr kann es dann nicht weiter befremden, dass wirdas 1 4 Stunde von Dietz gelegene Kloster Dirstein unter derVogteigerechtigkeit der Grafen von Sayn erblicken; dass wir

*) Everhardus comes Seynensis. HeDricus comes de Dyehesse 1161.(Hontheim I. 595.). Everardus de Seyne, Henricus de Diethesse comites1161. (Brower II. 99.) Everhardus comes de Seyna, Heinricus comes deDitse 1174. (Lacomblet I. 316.).

**) Everhardus et ejus uxor et Heinricus fratres comites de Sayna.(Hontheim I. 569.). Everardus et frater ejus de Seyna, comes de Dye-desa. (Günther I. 333).