.Abstammung der Grafen von Moers. 41
den 13f3 erfolgten Tod der Mechtiklis gelrennt wurde, bliebunfruchtbar.
IV. Die Grafen von Moers.
§. 1. Die Grafen von Moers vermutblich aus demStamme der Grafen von Yianden.
Seit dem Jahre 122G finden wir einen Grafen Diethrichvon Moers genannt *), ohne dass wir früher in Urkunden auchnur eine Spur von einem dynastischen oder ritterlichen Ge-schlechte dieses Namens anträfen. Es hat der verhängnissvolleZeitpunkt dieses plötzlichen Auftretens eines bis dahin unbe-
Derick den iitston, Lueff Domproest to Cölne, Otto Procst to Sente Gereonin Cölne, Syffried Proest in den Rom tlio Munster und Reynolt Herr to Ber-gen op den Soym. (Gert. v. Schüren p. 106.), — 1335 Her Reynolt vanCleve Her to Bergen op dem Soeme (ibd. p. 113.), — 1336 Roinold vonCleve Herr von Berghen op den Some und Sivert von Cleve dompropst zuMünster. (Nünning mon. Monaster. p, 224. 225).
*) Theodoricus comes de Morse 1226. (Bintcrim u. Mooren Erzdiö-cese Cöln IV. 18. Lacomblet II, 74). — Theodoricus comes de Moersa
1228 (Binterim u. Mooren III. 107.). •— Theodoricus comes de Morse
1229 (kremer akd. Beifr. II. Ulk. S. 254. Lacombl. II. 85.). — Rer Um,stand, dass wir bis zum Jahre 1241 diesem Namen nicht weiter begegnen-dass wir mit alleiniger Ausnahme von 1246, wo Theodericiis comes deMorse (Lacombl. II. 160. 161. Binterim und Mooren IV. 33.) genanntwird, ein Diethrich v. Moers nur als nobils vir oder dominus de Morse, ohneGrafentitel 1241, 1242, 1255, 1259 (Lacombl. II. 135. 139. 227. 264) er-scheint, könnte zu der Annahme führen, dass hier zwei verschiedene Per-sonen, Vater und Sohn zu verstehen seien, würde nicht durch die Identitätihrer Siegel bewiesen, dass wir es mit der nämlichen Person zu thun haben.