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Heinrich Graf von Sayn nnil Dietz.
Wenn somit für die Herren von Schoeppingk der frühereBesitz des höheren deutschen Adels ausser Zweifel gestellt,d. h. ihre ursprüngliche Gleichstellung mit dem Stande derältesten reichsunmittelbaren Grafen und heutigen regierendenGeschlechter nachgewiesen ist; so dürfte es wohl nur als Mi-nimum der Berücksichtigung dieser älteren historischen Bezie-hungen gelten, wenn denselben die Anerkennung als Grafenzu Theil würde.
VI. Die Grafen von Sayn, DietzischenStammes.
§. 1. Heinrich Graf von Sayn und Dietz.
Durch einen Zeitraum hindurch von mehr als 40 Jahren,die um die Mitte des 12. Jahrhunderts liegen, begegnen wirin Urkunden zweien Brüdern Heinrich und Eberhard Grafenvon Sayn, von denen bis jetzt die Vorfahren nicht ermitteltworden sind*); die wir jedoch gewinnen werden, wenn es ge-lingt, zu erweisen, dass dieser Heinrich ein und dieselbe Per-son ist, mit dem in der Reichsgeschichte, namentlich in denUmgebungen Kaiser Friedrichs I. oft genannten Grafen Hein-rich von Dietz **). Dies darzuthun sei unsere Aufgabe.
*) Tolner (historia Palatinal. 97.) kam der Spur wenigstens nahe, in-dem er den 1246 verstorbenen letzten Grafen Heinrich v. Sayn, des älterenStammes, Nassauschen Ursprungs hält.
**) Zuerst, wo Graf Heinrich v. Dietz nebst dem Pfalzgrafen Hermannvon Stahleck .und andern Grafen auf dem Reichstage zu Worms 1156 zur