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Die Herren von Schoeppingk.
nur mit cler Beschränkung allerdings, dass die in sehr vermin-derter Zahl, jedoch zu erhöhter Macht angewachsenen Ge-schlechter, die ihre alte Mobilität gewahrt hatten, eine höhereRangstufe als hoher Adel, gegenüber dieser gewissermaasenerneueten Freiherrenschaft behaupteten.
Leider fehlt es uns seitdem an Urkunden, die uns denNamen von Schöppingen nennen. Der Grund, dass wir fortandiesen Namen verschwinden sehen, beruht wohl vornehmlichdarin, dass dieselbe Familie sich hinter andere Namen ver-birgt; und da haben wir es zuvörderst mit dem: ,,op demHamme" zu tliun, der demselben, vermuthlich als unterschei-dendes Merkmal von einem andern, dem nämlichen Geschlechteangehörigen Beinamen; hinzugefügt wird, aber auch wohl selbst-ständig erscheint; wie wir denn Thancmarus de Hamme von1229 *) hierher glauben rechnen zu müssen.
Hiermit lieben aber sogleich die oben angedeuteten, beidem blossen Namen von Schöppingen wegfallenden Schwie-rigkeiten an, nämlich dass wir dadurch auf einen Namen ge-führt werden, der sich, so wie in der Topographie, so auchunter den adeligen Geschlechtern Westphalens vielfältig wie-derholt; so dass nur die genaue Beachtung der älteren Siegelhier gegen sonst unvermeidliche Verwechselungen Schutz ge-währen kann.
Vor allen Dingen haben wir hier zu unterscheiden: erstensdiejenigen von Hamm oder von dem Hamme, welche gleichenStammes mit denen von Vittinghof, einen mit drei Kugeln be-legten Schrägbalken, von einem Turnierkragen überdeckt, füh-ren; zweitens die von Hamm oder von dem Hamme, welchegleichen Stammes mit denen von Altenbockum und von derHeyden gen. R.ynsch einen Ring im Wappen führen; beide inder Grafschaft Mark, im Essenschen und Recklinghausenschenbegütert; drittens das Münstersche Stadtgeschlecht V. Hamm,
*) Niesert Münst. Urks. II. 382.