Die Herren von Schoeppingk.
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1335, 1337*) 1355**); Schöpincgen 1337 ***); Scoping-hen 1330, 1350 f); Schöppingen, die heutige Form, findenwir bereits im 15. Jahrhundert 1423 ff); 1489 tft).
Die drei ältesten Urkunden von 838, 995 und 1002 nennenuns zwar nicht einen Ort, sondern einen Gau-Bezirk Scopin-gon; es unterliegt aber keinem Zweifel, dass dieser Gau-Bezirkselbst dem Orte, wo das Haupt-Placitum, die oberste Mal- undDingstätte desselben war, seinen Namen zu verdanken hat.In diesen drei Urkunden wird zweier, in dem gedachten Gaugelegenen, der Abtei zu Herford überwiesenen Kirchen, näm-lich zu Wetteringen und zu Stockum erwähnt*!). Die Kirchedes letzteren Ortes ging bald darauf ein, und wurde nachSchöppingen **f), worüber die Aebtissin zu Herford noch imJahre 1G71 die Collation besass f*), verlegt.
Was nun den für gegenwärtige Untersuchung nicht gleich-gültigen Umfang des Gaues Scopingon betrifft, so sind wir be-rechtigt, ihn für congruent zu erklären mit dem Umfange der
*) Lodtmann acta Osnabrug. II. 220. 215.
**) Niesert Miinst. Urks. V, 206.
***) ibd. IV. 273.f) ibd. IV. 472. V. 107.ff) v. Ledebur Allg. Arch. IV. 245.
+Ü) Niesert Miinst. Urks. VI. III. 112.
*)) In pago qui dieitur Scopingus, in villa nuneupata Uuateringas eecle-siam inibi fundutam ... et in eodem pago, qui dieitur Scopingus, in villa quinppeltatur Stochheim ecclesiam inibi fabricatam. 838 (Erhard reg. hist.Westfaliae I, Urk. S. 10). In den beiden Bestätigungsbriefen von 995 und1002 heisst es: tres ecclesias in pagis Bursibant et Scopingon nominatis invillis quoque Reini, Vuadiringus (Uuadiringas) et Stochheim constructas (ibd.I. Urk. S. 56. 58), wo sich der erste Ort Rheine a. d. Ems auf den zuerstgenannten Gau Bursibant bezieht.
**f) Statt der vorhin erwähnten drei Kirchen: Rheine, Wetteringen undStockum heisst es nämlich 1147: „die drei Kirchen zu Rheine, Wetteringenund Schöppingen" (Lainey Grafen v. Ravensberg c. d. p. 11.). Nach einerUrkunde von 1290 hatte die Aebtissin zu Herford den Pfarrer zu Schöppin-gen einzusetzen und einen Hof daselbst (Falke cod. trad. Corbej. p. 752.),!*) v. Ledebur Allg. Arch. IV. 254,