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Die Herren von Schoeppingk.
auch bei der Familie v. Schöning im Verhältniss zu dem OrteSchöningen sich wiederholt.
Zur Bestätigung des hier Gesagten wird es von Nutzensein, die verschiedenen urkundlichen Formen, unter denen derName des Orts uns entgegentritt, hier zur Anschauung zubringen.
Scopingon 838 nach dem im Provinzial-Archive zuMünster befindlichen Original, nach welchem also der Abdruckbei Schaten annal. Paderb. welcher Schoppingus *) hat, zu be-richtigen ist; richtig findet sich dagegen diese Form in denAbdrücken der Bestätigungs-Urkunden von 995 und 1002 **).Die bis in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts durchweg inder altsächsischen Mundart sich Vorfindende, volltönende End-form on, macht seit der Mitte des 12. Jahrhunderts gänzlichder stummen Endung en Platz***). Daher Scopinge 1147nach dem Originale im Herforder Stifts-Archive, wogegen derAbdruck bei Lamey f) Schopinghe hat; Scopingen 1178 ff),1184 tff), 1333 *f), Schopingen 1151 **f), 1290 f*) Scop-pinghe 1277 ff*); Scoopynghe 1313 §); Schoppingen
*) Auffallender Weise hat der neuere dem Original entnommene Ab-druck in Erhard reg. hist. Westfaliae: I. Urk. S. 10. in pago qui diciturScopingus.
**) Ebendas. I. Urk. S. 50 und 58.
***) Dieser so merkwürdige, fast plötzliche sprachliche Uebergang ist inzahlreichen Beispielen deutlich zu übersehen in meinen Commentaren zu demwichtigen Freckenhorster Ileberegister (Dorow Denkmäler alter Spracheund Kunst T. 2tes und 3tes lieft) und in meinem „das Miinstersche Sachsen-land' - , wo ein Verzeichniss aller bis zum Schlüsse des 12. Jahrhundertsnamhaft gemachten Oerter des Siiehsiseh-Münstersclien Sprengeis gegeben ist.■f) Gesch. d. Grafen v. Ravensberg cod. dipl p. 11.tt) Niesert M linst. Urks. II. 122.ttt) Wilkens Versuch einer Gesch. d. Stadt Münster S. 100.# f) Wilkens Edle von Steinfurt S. 48.
**f) Niesert Münst. Urks. II. 173.
■J-*) Falke cod. trad. Corbej. p. 752.tt*) Niesert Münst. Urks. V. 56.
§) v. Ledebur Allg. Archiv. IV. 236.