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1 (1853)
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Hie Herren von Sehoeppingk.

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Velmede nämlich. welche nach Siegeln des 14. Jahrhundertsgleich denen von der Mark einen geschachten Querbalken; inspäterer Zeit aber einen geschachten Schrägbalken im Wappenführten; und diejenigen v. Velmede, welche abwechselnd mitKornähren, oder mit Getraidekürnern (auch als Rauten gestal-tet) das Wappenschild gefüllt haben. Aber es ist, trotz diesergrossen Wappen-Verschiedenheit eine Stammes-Gemeinschaftbeider Familien nicht unwahrscheinlich; zumal da in der Fa-milie v. Lethmate, die sowohl den Schachbalken, als die Aeh-ren hat, eine Vermittelung beider Bilder sich zeigt; und auchaus andern Gründen eine gemeinsame Sippe dieser Geschlech-ter wahrscheinlich.

Gänzlich verschieden dagegen von dieser Familie vonA elmede in der Gegend von Garnen ist dasjenige Geschlecht,welches sich nach einem gleichnamigen Dorfe unfern Brilonim Herzogthum Westphalen nannte.

Auch die Dorothea v. Heyden, welche in jener Stammtafelals die Gemalin des zweiten Johann v. Sehoeppingk Erbherrnzu Bornsmünde und Planeborn angegeben ist, wird einem inder Gegend von Camen begüterten Geschlechte, nicht aber,wie behauptet wird, dem Anhaltinischen Geschlechte v. Heydenangehörig sein: nämlich denen v. d. Heyden genannt Rynsch,die mit denen von Altenbockum, von Hamm u. a. m. gemein-samen Ursprungs sind, und einen Ring im AVappen führen.Dies geht nicht bloss daraus hervor, dass der Dorothea Mut-ter Eine von Melschede genannt wird, deren Familie ebenfallsder Grafschaft Mark angehört, sondern auch aus dem Vorna-men Jobst, der mehrfach bei den in der Grafschaft Mark undim Cleveschen begüterten Herren v. d. Heyden gen. Rynsch vor-kommt. So wird z.B. im J. 1501 einJobst v.d. Heyden gen. Rynsch,der füglich der Ämter jener Dorothea sein kann, mit Ellerdenim Cleveschen belehnt. Er starb 1547: ein anderer desselbenNamens war 1C29 Richter zu AVesel.

Wir dürfen übrigens die gegen den Schluss des 15. Jahr-

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