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1 (1853)
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Die Grafen von Kessel.

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nommen, einmal für den Grafen Heinrich von Rrikenbach desKlosterrather Annalisten; zweitens für den um eben diese Zeiturkundlich erscheinenden Grafen Heinrich von Kessel *) ;drittens als Stammvater der Edlen Herren, nachmals Grafenvon Berg zu Heerenberg **).

Die dritte Annahme hat bereits ihre Wlderleffune; rrefun-

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den ***); das erste und zweite ist füglich zu vereinigen. Wirvermögen zwar ein urkundliches Zeugniss mit Sicherheit nichtbeizubringen f), dass nach dem im heutigen Kreise Gelderngelegenen Orte Krickenbeck, woselbst Graf Otto von Geldern1251 ein Cistercienserkloster zu gründen beabsichtigte ff),Mitglieder des gräflichen Stammes, der sich nach Kessel ander Maas, und nach Grevenbroich an der Erft zu nennenpflegte f'tt) ? sich geschrieben haben; jedoch als ein unbestreit-bares Zeugniss für die Identität jenes ersten Heinrich Grafenvon Krikenbach und Heinrich Grafen von Kessel, ist geltendzu machen, dass eins der letzten Mitglieder dieses Geschlechtes,wiederum ein Graf Heinrich von Kessel im Jahre 132G so-wohl Kessel als Krieckenbeck an die Grafen von Geldern ver-kauft hat *f).

Es hatten diese Grafen, die im 14. Jahrhundert erloschen

*) Comes 1-Ienricus de Casio zwischen 1082 und 1121 (v. Spaen bist,van Gelderland II. cod. dipl. p. 35.) 1114 (Würdtwein nov. subs. dipl.XIII. 17.)

**) Schlichtenhorst. Geldersehe geschiednisse VI.74. Bintcrim iiiulMooren Erzdiöceso Cüln III. 77.

*"*) v. Spaen II. 127.f) Regencrns de Keiehenbeche nobilis 1140 (Kindlinger Münst. Beitr.III. Urk. S. 42) ist vielleicht ein Edler von Krichenbecli.ff) Lacomblet II. 195.

ttt) Nobilis vir bone memorie dominus Henricus olim comes de Kesseleet dominus de Bruke.. domino Walramo preposito Monasteriensi nunc do-mino de Bruke succedente dicto fratri suo comili 1288. (Lacomblet II.498.). Walramus de Kessel et dominus in Brücke 1304. (Binterim undMooren IV. 68.)

*|) v. Spaen II. 115

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