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1 (1853)
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Die Grafen von Kessel.

gedacht*); derselbe erscheint auch mit dem Beinamen desLangen **). Er musste sich, auf dem Reichsttage zu Wormsvon dem Grafen Hermann von Galvelage angeklagt, in dem-selben Jahre 1129 zu Cüln dem Könige Lothar unterwerfen ***).lieber die Nachkommenschaft, weiche im Jahre 1371 mit denHerzogen Reynold (III) und Eduard von Geldern erlosch,giebt von Spaen in seinem schätzbaren Werke genügendeAuskunft. Nur daran sei liier noch erinnert, dass über diesenStamm hinaus, auf die frühere Erwähnung Gelderns in derPerson des Otto comes de Zutphen et de Gelria f) deshalbnichts zu geben ist, weil die betreffende Urkunde vom 27.September 1074 als unächt dargethan ist ff). Dieser Ottowird übrigens zu dem Salischen Geschlechte gezählt fff).

§. 4. Die Grafen von Kessel.

Dass Gerhard, der sich bald Graf von Wassenberg, baldGraf von Geldern nennt, einen Bruder Namens Heinrichgehabt hat, das bezeugen Urkunden von 109G und 1118. *f).Dieser Heinrich wird verschiedenartig in Anspruch gc-

*) Comes Gerhardus et filiiis ejus Gerhiirdus. 1112. Gerardus comesde Wassenberg et filius ejus Gerardus. 1118. (Lacombl. 1. 178. 189.)

**) Comes Gerhardus longus de Gelerc. 1129. (Lacombl. I. 201.)

**) Ubi (Wormatie) Gerhardus de Gelre absens accusatus ab Ilerimannode Calvelage male in parte regis sensisse, inducias so expurgandi aeeepit..,Xbi (Colonie) predictus Gerhardus absque ulla condicione sc in potestalemregis tradit. (annal. Saxo ap. Pertz VIII. 700.)f) Kremer, akad. Beilr. II. c. d. p. 200.ff) v, Spaen II. 53.fff) Krem er, orig. Nassov. I. 288. 397.

*f) Gerardus comes de Gelre et fratcr ejus Henricus 1096 (Wiirdtweinnob. subs. dipl. X. 7.) comes Gerhardus et frater ejus Heinricus 1118.(Lacomblet I 187.)