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1 (1853)
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Die Grafen von Heinsberg und Falkenberg.

sind, die Schutz- und Schirmvogtei über die Klöster Glad-bach *) und St. Pantaleon in Cöln **;.

In den von Spaen und Fahne ***) mitgetheilten Stamm-tafeln giebt es noch manche Dunkelheiten und Widersprücheaufzuklären.

Wir tragen kein Bedenken, den Edlen Gerhard von Ceslehier einzureihen, und zwar ihn für den Sohn des in derselbenUrkunde f) Von 1118 genannten Grafen Heinrich zu haltenund ferner für den Vater, sowohl des Grafen Heinrich vonKessel, der in Urkunden von 1129 bis 1141 genannt wird ff),als des Grafen Walther von Kessel, Herrn zu Broich (Greven-broich), der 11391144 urkundlich ttt) erscheint.

§, 5. Die Grafen von Heinsberg und Falkenburg.

Ein anderer wichtiger Zweig des Antoingschen Stammessind die älteren Herren Von Heinsberg.

Zwar wird Goswin von Heinsberg, der Vater desjenigen,den der Klosterrather Annalist zu den Urenkeln des erstenGerhard von Wassenberg zählt, als avunculus des 1104lebenden Grafen Gerhard von Geldern und Wassenbergbezeichnet*!), und gewöhnlich unter dieser Bezeichnung

*) Binterim u. Mooren I. 214.

**) Lacomblet I. 233. 296.

***) Cöln-Jülich-Bergsche Geschlechter I. 218.f ) Kremer akad, Beitr. III. Urk. S. 22. v. Spaen II. 114. c. d, p. 39.Lacomblet I. 188.

tt) Lacomblet I. 200. 213. 216. 227. 233. Offenbar ist der Ilenricuscomes de Reste 1135 (Binterim u. Mooren. 111) ebenfalls der comes deKesle.

ttt) Lacomblet I. 226. 238. 242. Kindlinger Mi'mst. Beitr. III. 29.*t) Tinos comites ... Gerhardten scilicet de castello, qitod dicitur Guas-senberg et Goswinum avunculum ejus, de castello quod vocatur Ileinesberge1085. (chronic. S. Trudonis apud d'Achcry II. 667. v. Spaen II. 104.).