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alte Herren der Burschenschaft auch in späteren Jahren viel Anregung undUnterstützung gewährt haben, zumal wenn es galt, gewissenhaft abzuwägenzwischen dem, was wir uns, und dem, was wir der Allgemeinheit derdeutschen Burschenschaft schuldig waren.
Eine besondere Aufmerksamkeit schenkte unsere Burschenschaft denAusschußbestrebungcn der Bonner Studentenschast, bekanntlich ein sehr schwieri-ges Problem, an dessen Lösung wir noch heutigen Tages zu arbeiten haben.Immerhin ist die Entwickelung dieser Frage interessant genug, um sie hierkurz zu besprechen. Der Ausschuß des 8. 8. 1879 löste sich gegen Endedes Semesters auf, da die Korps, welche durch einige Nichtkouleurstudentenschwer beleidigt worden waren, sich zurückzogen, und ihnen bald andereVerbindungen, wie der Wingolf, Bavaria, Juristenverein folgten, währenddie zurückbleibenden nicht farbentragenden Verbindungen, die bisher zu-sammen drei Stimmen gehabt hatten, jetzt je eine Stimme für sich ver-langten.
Im Wintersemester 1879/80 wurde ein neuer Versuch gemacht.Alemannia und Frankonia sollten zusammen drei, Wingolf und Bavariagleichfalls drei, die Fakultäten sechs und die sechs tüchtigsten Vereine je eineStimme haben. Wir verlangten, daß auch Wingolf und Bavaria nur jeeine Stimme erhielten. Das wurde abgelehnt und es kam kein ständigerAusschuß zu Stande.
Die wichtige Frage, ob ein derartiger ständiger Ausschuß bei unseremvielseitigen Studentenleben überhaupt einen Nutzen hat, ist in der Folgezeitnach der negativen Seite hin entschieden worden. Unsere Burschenschafthat es jedoch nicht an erneuten Versuchen fehlen lassen, einen Ausschußinnerhalb der Studentenschaft zu Werke zu bringen. Als im 8. 80/81der große Kommers zur zehnjährigen Stiftungsfeier des deutschen Reichesstattfand, begannen die neuen Verhandlungen. Es sollten drei Gruppengebildet werden, die eine von den Fakultäten, die andere von den siebentüchtigsten Vereinen, die dritte von den Franken und uns. Zwischen diesendrei Gruppen sollte das Präsidium semesterlich abwechseln. Dieser Vorschlagfand allgemeine Zustimmung.
Leider war auch diesem Ausschuß, wie allen früheren, nnr ein kurzesLeben beschicden. Im ^V. 8. 81/82 wurde gegen unseren energischenEinspruch ein Student zum Vertreter der medizinischen Fakultät gewühlt,der sich bei Gelegenheit eines Kommerses beiden Burschenschaften gegen-über höchst flegelhaft benommen hatte, sodaß unser Austritt dienotwendige Folge war. Der betreffende Herr brannte später mit den