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Gott sei Dank verspekulierte sich Minheer, der wohlgenährte Holländer. Ermußte das Haus zunächst zur Miete, dann zum Betriebe einer Wirtschaftausthun und zwar an den ewigen Projektenmacher „Hietz". Der hattesofort auch unser gedacht und schon in den Herbstferien 1877 vorgeschlagen,daß wir zu ihm übersiedeln sollten. Indes die Verhältnisse schienen nichtzuverlässig genug, daß wir unsere Verbindlichkeit bei LöIlgen so ohneweiteres hätten lösen dürfen. Dieser hatte sich stets entgegenkommend undanhänglich gezeigt, erwog auch jetzt den Plan, seine Wirtschaft auf dieSchanze zu verlegen. Mit einem regelmäßigen Exkneipabend setzten wiraber wenigstens einen Fuß auf die ehrwürdige Stätte. Sie war nochunverändert; der schmale Rampenaufftieg mit dem verwitterten Geländer,der verwinkelte Eingang in die Kneipe, vorbei an den üppig gediehenenTaxusbäumen; die Kneipe selbst nieder, dämmerig mit ihren kleinenFenstern und dem vorliegenden Holzbau, der „Veranda". Der Reiz derLage wirkte bald unwiderstehlich, die alten Erinnerungen wurden wiederlebendig und da gar noch Hietz den Frankonen einstweilen die Kneipe iniuAuru vuoui eingeräumt hatte, so stachelte uns das, als ob wir uns ausden Rechten der Erstgeburt um ein Linsengericht hätten setzen lassen. Somußten denn doch Mittel und Wege gefunden werden zum Wiedergewinn;und sie wurden gesunden. Nach Madelungs sachgemäßem Rat regelte einVertrag die Erfüllung der Verpflichtungen gegen Löllgen; sie sind pünktlich er-ledigt worden. Seit dem 4. März 1878 sind wir wieder auf der Schanz. Siewurde in den folgenden Osterferien eingewohnt, die Kneipe hergerichtetund geschmückt von einem Kreis verschworener Freunde, dazu auch unfernJenenser Kneipgüsten Ziese, Hansen und Hermann Hartog.
Freilich war damit nur der erste und leichteste Schritt geschehen. Erforderte in der Folge besondre Maßregeln, eine Neichsfinanzreform, einSystem indirekter Steuern und große Umsicht des Kassenwarts; dies um somehr, da der Wirt nicht seinem Geschäft, sondern allerlei Liebhabereiennachging, bald in der Kegelbahn eine Holzschneiderei, bald eine künstlicheBrütanstalt für alles, was da kreucht und fleucht, einrichtete. So wäreuns z. B. wegen seiner Nachlässigkeit beim Stiftungskommers 1879 bei-nahe das Bier ausgegangen. Der damalige Sprecher Hilburg mußte sichgegen 11 Uhr Abends selbst auf die Beine machen und in verschiedenenBrauereien an den Felsen schlagen, wie Mose, damit den Festgenossen derTrunk nicht versiegte.
Gewiß war der für die Gestaltung des täglichen und innerenLebens wichtigste Schritt die Rückkehr auf die Schanze. Das tritt ausder Geschichte der folgenden Jahre noch mehr heraus. Wir, die wir
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