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Geschichte der Burschenschaft Alemannia zu Bonn : Festgabe z. Feier des 50-jährigen Stiftungsfestes der Burschenschaft Alemannia
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bis auf zwei Westfalen auch H. Blendermann kam vom BielefelderGymnasium eine Schaar mit den mannigfachsten Ergänzungen undGegensätzen, Innerliche, sinnige und herzhaft-keck nach außen gewandteNaturen; ruhige Biederkeit und stille Heiterkeit, wie ausgelassene Fröhlich-keit; fein und gewandt im Verkehr und gesellig einer, selbständig, rundfür sich ein anderer; nicht zu vergessen das Zauns irritndils vntnrn, dreiPoeten! Um die Burschenschaft aber haben sie alle preiswerte Verdienste undihre Wirksamkeit reicht zum Teil bis in den Anfang der 80 er Jahre.Nach der Heimat ordnen sie sich paarweise zu einander, die beidenDortmunder Froning und Niemeyer, die Münsterländer Smend undGraf, die Bielefelder Bansi und Karl Reckmann, die aus dem Bis-tum Minden Meyer und Vogeler. Eine eigene Figur machte PaulWerschberg er aus Danzig, Bruder unseres alten Hauses von 1864,Kommerschberger, wie wir ihn nannten, weil er nie ein Spielverderberwar, wenn es etwas zu unternehmen galt. Der einzige Rheinländer warBalg. Er mußte leider nach zwei Semestern seine Studien unterbrechen,ebnete sich aber selbst den Weg zu ihrer Vollendung und kehrte dann imWinter 1881 zurück.

Und nun müssen wir der beiden Teuren, die nicht mehr mit uns denTag sich röten, die Nacht schimmern sehen, gedenken, und ihre frühen Gräber mitdem Kranze schmücken. Am 2. April 1886 starb K arl Bertelsmann, ein treuesHerz und eine Seele wie ein Kind. Er hatte, was der Jugend so wohl an-steht, weil es keinen Schein von blasiertem Wesen aufkommen läßt,er war leicht zu entzünden für das, was ihm als groß und schön entgegentrat. Und ein Gesicht, freundlich wie ein Kind, bis ihn eine schälendeQuart über den Mund entstellte; auch Langenbecks plastische Kunst konntedas nicht wieder gut machen. Hochgewachsen, war er doch nicht rechtkräftig und trug den Keim des Siechtums schon lange in sich. Er hattenoch inuAnn. onin luuäs promoviert; dann nahm ihn der Tod hinweg.Am 27. Juli 1884 war ihm Hermann Blendermann voraus-gegangen; er verunglückte bei einem Bade im Rhein. Es war ein erschütternderVerlust für alle, die ihn kannten; denn solche Naturen begegnen einem selten imLeben. Nicht leicht vergißt sich der Eindruck seiner äußeren Persönlichkeit;die kleine, etwas ungelenke Gestalt, der trippelnde Gang, die aus derkräftig hervortretenden Stirn noch mächtiger vortretende Nase, diecharakteristisch unter der Mütze sich hcrvorringelnde Stirnlocke, das kleine,in der Unterhaltung, wie er sie geistreich zu führen verstand, schalkhaftblinzelnde kluge Auge, die Art, wie er die Hand zum Gruße reichte, odervielmehr mit einem Ruck entgegen öffnete. Es war schon einer der ihm

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