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Geschichte der Burschenschaft Alemannia zu Bonn : Festgabe z. Feier des 50-jährigen Stiftungsfestes der Burschenschaft Alemannia
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Auch unter ihnen waren liebenswürdige und feine, tüchtige, ja bedeutendeMenschen, Ich erinnere nur an Rudolf Franz, Rehorn, Diez Bar-furth und Tönnies. Und die eigenartige ErscheinungBrüder Kaisers"muß doch mit in die Runde gestellt werden. Sein Antlitz porträtiert unsjener Nabau:Wenn do ne flnache drupp ktttt, plaaz et janze Jemöß up."

Es war ein fröhliches Gedränge, wenn am Mittwoch oder Samstagoder Sonntag mal alles bei einander war. Da saß Westfalens derbeDauerbarkeit, an Mundart und Gebühren unverkennbar; solche Original-ausgaben der roten Erde wie Wißmann und Spickes, der kleine undder große Mötke, dieser manchmal von seinem jüngeren Bruder gemahnt:Mötke, sei doch nich so butt!" Dann die Dortmunder: Fritz Niemeyer,still und fein, derOnkel Heinke" und Alfermann,der Mogul".Auch eine echte Westfalennatur war Hermann Smeud (Lp. 8. 8. 76).Treu, ehrenfest und herzlich: so kenne ich ihn von meinem ersten Abend inBonn; so war er noch der alte, als ich ihn zuletzt sah (im Manöver 1883).Nun ist der Gute schon von uns hinweggenommen (er starb am 13. Sept.l 887). Nnltis ills loonis üstzilis ocwiäit. Den Niederrhein vertrat Gott-fried Averdunk, wegen seines außerordentlichen Interesses für Geschichteund Personen unsrer Burschenschaft derCouleurschrank" genannt. Er warBibliothekar und fertigte für das 30jährige das Album, so lebte und webteer in den Überlieferungen der alten Zeit, der seines Bruders. Man warsicher, ihn in nachtschlafender Stunde noch aus dem Bette auf die Kneipezu bringen, wenn man ihn anrief:Gottfried, eS ist ein altes Haus da."Dann die rheinischen Frohnnturen, stillvergnügte wie Faust, FerdinandFranz, das ungeheuer drall turnende und wie ein Gummiball springendeTesche Rädche, oder solche voll Lust an lautem Fabulieren, wie WillyT h ü m m e l. Und unter diesem Stimmengewirr die herzige Mundart unsrerösterreichischen Brüder Bayer und B ach ose n. Jammerschade, das; dasfröhliche Blut des Südens nicht öfter zu uns kommt! Denn so häufigNorddeutsche auf süddeutsche Hochschulen gehen und hier in Burschenschaftenund KorpS eine Rolle spielen, die Süddeutschen behaupten, sie verdürbenihnen die Gemütlichkeit ein Süddeutscher, der nach dem Norden geht,dort sein Tirocinium zu machen, ist ein weißer Nabe. Der einzige Trans-albingier war Hugo Davidsohn, wort- und skatgewandt, wie denn erund Eschenburg mir als vorzüglicheMeister vom Spiel" in Er-innerung sind.

Und wie ging es auf einer Kneipe von fast vierzig Mann her!Kaum daß am Samstag die Sonne nach alter, nicht nach mittel-europäischer Zeit gesunken war, kaum daß das zweite Lied verklungen,