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Geschichte der Burschenschaft Alemannia zu Bonn : Festgabe z. Feier des 50-jährigen Stiftungsfestes der Burschenschaft Alemannia
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gleichem Sinne hatte sich Müller bei einem Besuch in Erlangen (Sommer-semestcr 1876) dem Sprecher der Bubenreuther gegenüber vernehmenlassein Es erfolgte zum Sommerkommers der Arminen (1876) eineoffizielle Einladung, Wir dankten verbindlich, könnten aber keine Zu-sage machen. Einmal dies und dann drollig genug die etwasfahrige Schrift unseres Schriftwarts man vermutete wohl seine per-sönliche Abneigung darin führte zur Rücksendung unseres Briefes inAbschrift und zu Anfrage», ob wir ihn nicht desavouierten. Das konntenicht sein. Da brachen die Jenenser den Verkehr ab und brachten so dieBubenreuther, die der Sache ruhiger gegenüber standen, in große Ver-legenheit, weil unsere Leute bei ihnen Kneipgäste waren. Als wir nunin Jena um Aufklärung ersuchten, sandten sie unfern Brief (das oorpusckslioti) im Original. Wir erwiderten, daß wir ein mundiertes Äußeregewünscht, aber die Fassung genau so beschlossen hätten, wie sie auf demPapier stünde; die dilatorische Antwort auf die Einladung sei in unserendamaligen Verhältnissen begründet gewesen. Da sah man auf der anderenSeite bald ein, daß zu weit gegangen war und das alte Verhältnis wurdestillschweigend wieder hergestellt. Wenn überhaupt, Hütten aber nur zuden Arminen und Bubenreuthern nähere Beziehungen in Frage kommenkönnen. Wohl haben wir dadurch, daß manche von uns mit Hallensernoder Marburgern befreundet waren, um die Mitte und gegen Ende der70er diese Burschenschaften mehr gekannt als früher. Aber das warenrein persönliche Verhältnisse, wie einzelne Vorgänge in späterer Zeitdarthun.

Es muß hier im Gegensatz zu einer in den 80 er Jahren gewühltenStellung ausdrücklich hervorgehoben werden, daß unser allgemeiner Willewar: Selbständigkeit um jeden Preis und äußerste Zurückhaltung. Un-erhört wäre der Gedanke erschienen, daß einer unsere Burschenschaft ver-lassen und bei einer anderen eintreten könnte. Man wird bei der da-maligen Gährung innerhalb der Burschenschaften, dem Sturz mancher alten,dem Aufkommen mancher unbewährten neuen, unserem Standpunkte seinRecht nicht versagen; hatten wir doch allen Grund, die eigenen Kräfte zu-sammen zu halten.

Hier sei der Besuch der anderen Hochschulen durch unsere Inaktivenerwähnt. Auch in dieser Zeit gingen sie mit Vorliebe nach Verlin,besonders gegen Ende des Lustruins. Eine eigene Kneipe, wie früher,hatten wir dort aber nicht. In Berlin mußten sie, namentlich zur Zeit unseresPaukverhältnisses mit dem 3. (1., auch öfters den Schläger führen. Juristen(Beckhaus, Alfermann, Heinke, Bachosen, Strupp) und Theologen