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Geschichte der Burschenschaft Alemannia zu Bonn : Festgabe z. Feier des 50-jährigen Stiftungsfestes der Burschenschaft Alemannia
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nahmen. Auch gingen mir wohl mit dem Godesberger BnhnhoswirtNiggemeyer und einigen Plittcrsdörfern hinter Godesberg ins Gehegevon Pech und anderer Bierdörfer. Eine müstc Gegend das, deren Mund-art mir trotz meiner Kenntnis rheinischen Dialekts barbarisch fremd klang.

An gesellschaftlichem Verkehr innerhalb der Professoren- oder Bürger-schaft fehlte es im Anfang unsrer Zeit fast ganz. Gewiß mar das einNachteil. Nicht als ob ich meinte, ohne das hätten uns die Schleifsteinefür die Sitten gefehlt, oder als ob ich einer flauen Familiensimpeleinachträglich zufiele. Mangel persönlicher Beziehungen war schuld; denngesellige, besonders musikalische Talente hatten wir unter den Füchsen derSommer 1876 und 77 sehr bedeutende. Doch sei hier einigen dieserSommerfüchse die Erinnerung an die Gesellschaftsabende in einer Poppels-dorfer Familicnpension geweckt, wo Hugo Balg sie eingeführt hatte. Dieböse Bierzeitung hat von ihren romantischen Erlebnissen nicht viel gedichtet,wohl aber den nach Rückkehr auf die Schanze stets herzerquickenden Anblickihrer Stärkung in dem Liede besungen von dertöne-, bier- und rede-vollen Bonner Stiefelfuchsia."

Es sei jetzt, bevor auf die Gestaltung unsres Lebens auf dem im Vor-stehenden gekennzeichneten Boden weiter eingegangen wird, unsrer aus-wärtigen Politik gedacht.

Offizielle Verpflichtungen bestanden bis zum Frühjahr 1876 für unsnur im Verbände der Eisenacher Konvention. Deren Nutzen war schonlängere Zeit fraglich geworden und dies uns unmittelbar zu Gemütegeführt, weil wir seit dein Wintersemester 1873/74 das Präsidiumhatten. Unsre Vorgänger und Nachfolger darin haben es sich leichter ge-macht. Wir aber haben die Geschäfte gewissenhaft wahrgenommen undden besondren Dank dafür auch empfangen. *> Die Füchse vom Sommer-scmestcr 1874 und folgenden Wintersemester erinnern sich noch an dieunendlichen Schreibereien von Protokollen und Korrespondenzen und einenInhalt barer Nichtigkeiten und Formalitäten. Zu einem gemeinsamen

Z Das einzige, was wir von diesem Verhältnis gehabt haben, war der Verkehrmit zahlreichen Kneipgästcn. Es waren ihrer 3. L. 74 nicht weniger als 13; IV. 8.74/75 8; S. L. 75 II; IV. S. 75/76 6; S. S. 76 noch 6. Nach der Auflösung derConvention waren es bedeutend weniger, 25, Jencnscr und Marbnrgcr Arminen,Hallenser Alemannen, Königsberger Goten. Bnbenreuther waren in diesen Jahrennur mehrfach zum Besuch in Bonn, unser Verhältnis zu ihnen war aber ebensoherzlich wie zu den zuletzt genannten Burschenschaften. Ans fremden Hochschulenhielt die Convention wohl von Zeit zu Zeit eine Kneipe; allein cS war in derMitte der 7Ver kein Zug mehr in der Sache.