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Geschichte der Burschenschaft Alemannia zu Bonn : Festgabe z. Feier des 50-jährigen Stiftungsfestes der Burschenschaft Alemannia
Entstehung
Seite
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vater und iuitiuiu üäslitatis, aber wie er zu Ende ging, danach fragtnicht die, welche in fremdes Quartier gedrungen, welche auf demBahn-körper" umhergeirrt sind, nicht die, welche unter freiem Sternenhimmel imFelde ihre Lagerstätte gesucht haben! Das Katerfrühstück vereinigte diemeisten wieder an der fröhlichen Tafel, und der tolle Katerumzug in derfriedlichen Stadt, die alles erlaubte und alles verzieh, weckte mit seinenlaunigen Scherzen auch die letzten der Schläfer. Der Nachmittagsausflugin die frische Luft der Höhen und wieder hinab in das weinberühmteBacharach bildete den schönen Abschluß des Festes wie das Fest selbst denAbschluß eines schönen Sommersemesters.

Einen ganz anderen Anfang nahm das folgende Wintersemester.Von den 15 Aktiven, die von Oberwesel in die Ferien gegangen waren,erschienen zum Antrittskonvent Ende Oktober 1869 in Bonn statt der er-warteten 14 nur 5. Von den 7 Füchsen des Sommers fehlten 3, vonden 7 Jungburschen 5. Ganz unvermutet liefen 5 Austrittserklärungenund 4 Gesuche um Jnaktivität ein. Dieser plötzliche Rückgang nach einemFeste, bei dem alles ein Herz und eine Seele gewesen zu sein schien,konnte nicht anders als niederdrückend wirken, er that es um so mehr,je weniger für ihn ein wirklicher Grund erkennbar war.

Freilich war die Mitgliederzahl der Burschenschaft schon seit Herbst1866 stark zurückgegangen:

Von den 48 Aktiven des Sommers 1866 blieben im Winter 25 aktiv, 3S W. 66/67 S. 20 22 S. 67 W. 14 20 W. 67/68 S. II 14 S. 68 W. 715 W. 68/69 S. 11 19 S. 69 W. 5Diese rasche Abnahme in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre,während in der ganzen ersten Hälfte die Mitgliederzahl sich aus ziemlichgleicher Höhe, zwischen 32 und 43 Aktiven, gehalten hatte, ist zu auf-fällig, als daß sie unerwähnt und unbesprochen bleiben dürfte. Allerdingsist unsere Burschenschaft nicht nur in diesem Jahrzehnt solchen Schwankungenunterworfen gewesen. Das zeigt ein Blick in das Alemannen-Album:Da steigen und sinken die Zahlen, es ist wie ein stetes Auf- und Abwogenbald längerer, bald kürzerer Wellenzüge. Aber die Gegensätze sind, wennZahlen sprechen sollen, niemals so groß gewesen und niemals sich so nahegetreten wie in den sechziger Jahren. Hinter der höchsten Welle, die sichschäumend überstürzt, folgt gähnend der tiefste Abgrund. Jene kam im