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schaft an dem Grundsatz fest, ihre Farben auf der Mensur nicht zu ver-hüllen. Auf der Kneipe oder sonstwo wurde von Paukereien wenig odergar nicht gesprochen, ward sogar nicht gern gesehen. (^.). Die Kneip-abende sollten eben Stunden erhebender und idealer Geselligkeit sein, wiedas altburschenschaftliche Tradition war und geblieben ist. Und sie warenes. In jenem Winter 1846/47 ist auch das Alemannenlied entstanden, alsein Beitrag Brunhoffs zur Bierzeitung. Die Worte „Und als ich kam nachBonn am Rhein" u. s. w. waren ursprünglich auf Mühlinghaus ge-macht, der, ehe er nach Bonn kam, schon mehrere Semester als Kamelstudiert hatte. Alsbald ward es Sitte, auf jeden Alemannen eine vier-zeilige Strophe zu dichten, so hieß es von Brunhoff:
„Als Helfer und als SekundantWar allen Leuten wohlbekanntDer alte braune Bär,
Der lnst'ge Philistecr".
Da von nun an gleich jedem Fuchs ein solcher Vers verliehen wurde,so erhielten sie den Namen „Fuchsverse" bis auf den heutigen Tag.
Im Februar 1847 legte der „Schreiber" Hertz einen neuen Ver-fassungsentwurf vor, der nach mehrfacher Beratung im wesentlichen ange-genommen wurde. Der Wortlaut dieser Konstitution hat sich leider auchnicht erhalten, doch werden im weiteren Verlauf dieser Geschichtserzählungdie Berichte über die Statutenrcvisioncn der folgenden Jahre darthun, daßdas Wesen der Burschenschaft durchaus dasselbe blieb. Die Änderungenbetrafen, wie aus dein Protokollbuch hervorgeht, hauptsächlich geschäftlicheDinge, Abstimmungsmodus u. dergl.
Die Reaktion aber gegen die neuerdings so eifrig betriebenen Mensurenkonnte nicht ausbleiben: als die Triebfeder dieser Bewegung trat immer mehrd'Avis hervor. Er war aus Frankfurt a. M., klein, unansehnlich, vongelber, unreiner Gesichtsfarbe, krausein, schwarzem Haar, dunkeln, kurz-sichtigen Augen — er trug eine Brille - von sehr heftigein Temperamentund ungemein herrschsüchtig. „Da er es des Wortes wenig mächtig war,"sagt Spohr, „sogar stotterte, ist mir sein Einfluß stets rätselhaftgeblieben. Aus die liebenswürdigsten Mitglieder der Alemannia,Mohr, v. Colomb, Gerpott zc. behauptete er, meiner Ansicht nachwesentlich durch Selbstgefühl uud Anmaßung, seinen Einfluß." Ihm gegen-über stand der um drei Semester jüngere Bernhard Abelen, einBraunschweiger. Er hatte ein freundliches, sanftes Wesen und bei helleinVerstände einen fein bescheidenen Anstand. „Es hing damals ein Bildauf der Kneipe, eine Federzeichnung von Bernhard Höfling, das