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1 (1842) A - D
Entstehung
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Czettritz.

5) Peter Gustav Hertmann, geboren den 12. April 1818, kiinigl.preuss. Seconde-Lientenant.

Vaters Scliwester. Louise, geboren den 25. Juni 1791, ver-mählt den 23. April 1816 an den Grafen Joseph Wielolinrsky.

Mutter. Louise Frans., geboren den 23. September 1790, desGrafen Joachim v. Maltzan Tochter, vermählt ain 8- September 1806,Wittwe seit dem 20. Juni 1821; wieder vermählt am 28. Juli 1833 mitdem königl. preuss. Generalmajor in der Garde, Gustav v. Strantz.

Das Wappen des Hauses Biron bat acht Felder; das 1. und 7.mit einem rotlien gekrönten Löwen in Silber, das 2. mit einem schwar-zen Adler, der einen silbernen Mond auf der Brust hat, in Gold; das

3. und 6. mit einem halben goldenen gekrönten Hirsch in blau; das

4. mit einem goldenen Engel in blau; das 5. mit einem schwarzenOchsenkopfe, der einen Ring in der Nase hat, in Gold, und das 8.mit einem rotlien Balken, worüber oben zwei, unten eine rothe Kugelstehen, in Silber. Das Mittelschild ist der Länge nach herab gespal-ten, und dessen rechte Seite wieder quer getheilt. Die obere Hälftezeigt in Gold den hervorragenden russischen doppelten Adler, die un-tere Hälfte einen verdorrten und abgehauenen Baum mit einem ein-zelnen hervortreibenden Zweige; auf dein Stocke selbst sitzt ein Rabe,der ein Reiss mit drei Eicheln hält, und an dem Stocke lindet manüberquer einen goldenen Schlüssel. Die linke Hälfte zeigt in rothden Buchstaben A. III. Zu Schiklhaltern sind zwei gekrönte Löwengewählt.

Czettritz, die Grafen, Freiherren nnd Herren von.

Sie gehören in die Reihe der alleriiltesten und angesehenstenFamilien Schlesiens, deren Abkunft von den Vandalen und Slavoniernhergeleitet wird. In alten Zeiten werden sie auch öfter Zettritz ge-schrieben, während die mit ihnen von gleichem Alter und muthmass-lich auch von ähnlicher Abstammung seienden Zedlitze in frühem Zei-ten Czedlitze geschrieben wurden. Die Stammreihe der Csettritsc inSchlesien beginnt mit Diets v. Zettritz, der um das Jahr 1230 lebte,und von Heinrich dem Frommen mit Gütern belehnt wurde. SeineSöhne, Johann und Conrad, fochten als herzogliche Hauptleute gegendie Tartaren. Conrad starb kinderlos als Landeshauptmann des Für-stenthums Glogau. Er hatte die heilig gesprochene Herzogin Hedwigvor der Tartarenschlacht zu ihrer persönlichen Sicherheit nach Cros-sen geleitet. Johann hatte mehrere Kinder, und deren Nachkommensind <lie heute noch vorhandenen Cz. Eins der ältesten Besitzthüincrdieses Geschlechtes war der Zeiskenberg, über welchen gegenwärtigdie Kunststrasse von Schweidnitz nach Landshut läuft. Der erwähnteJohann soll ihn als Lohn für die tapfere Vertheidigung des SchlossesLiegnitz, indem er die Angriffe der Tartaren abschlug, erhalten halien,obgleich ein Nostitz den Oberbefehl in jenem Schlosse führte. Bolken-hain, Königsberg (Kingsberg), Seichau, Lotzendorf, Neuhaus, kamennach und nach an die Familie, später wurde auch Adelsbach, Schwarz-waldau, Seitendorf, Bankwitz, Neudorf, Niedergrätz, Reussendorf, Zob-ten und viele andere Güter ein Eigenthum der Familie v. Cz. Unterden berühmten Vorfahren dieses Geschlechtes sind ausser den beidengenannten Stammvätern noch zu bemerken: Siegmunds Georgs v. Cz.Sohn auf Bolkenhain, Georg, der 1396 vor Nikopolis gegen die Türkenblieb; Georg Ulrich, Herr auf Lotzendorf, der im Jahre 1414 auf demConcilium zu Costnitz zum Erbvoigt von Schlesien ernannt wurde. Seinmit einer Burggräfin v. Dohna erzeugter Sohn Georg, wurde Statthai-