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1 (1842) A - D
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Catt Cavc.

1795. Ein dritter von Castillon war Major im Ingenieurcorps.Heinrich de Chastillon, eigentlich Castillone, stammte ans einer adeligenFamilie in Languedoc, war Professor an der Ritterakademie zu Berlin,und einer der vorzüglichsten Mitarbeiter an dem im Jahre 1773 inBerlin begonnenen Journal literaire, auch der Uebersetzer des Euklids.Sein Vater Johann v. Castillon, war Mitglied der Akademie und standin dem Rufe eines grossen Gelehrten. Er hat sich durch mehreremathematische Schriften und durch eine französische Uebersetzung derWerke Philostrats bekannt gemacht. M. s. Erman Reclam, Meinoiresdes Refugies francois. T. II. p. 247 und T. IX. p. 60 -Gl. Endlichwar Peter, Edler von Castillon, ebenfalls aus Languedoc, früher Kriegs-commissair des Königs von Frankreich, von Paris nach Berlin geflüchtet^wo er im Jahre 1697 mit Tode abging. Ein vor uns liegender Ab-druck des Wappens dieser Familie zeigt ein in 4 Quartieren abge-theiltes Schild, mit einem Ilerzschildlein, In dem letztern steht einGreif. Im 1. und 4. Quartier stehen 2 Widder über einander; im2. 2 Kaninchen und im 3. 2 Vasen. Das Schild ist mit einem ein-fachen Helme bedeckt, und um das Schild läuft auf einem Bande einelateinische Inschrift.

Catt, die Herren von.

Heinrich v. Catt, aus dem Canton Bern in der Schweiz, reiste zuderselben Zeit durch Holland, als Friedrich II. eine Reise incognitodurch dasselbe Land machte. Kr hatte bei dieser Gelegenheit in einemGasthofe das Glück, dem grossen Monarchen bekannt, und von diesemnach einigen Jahren als Vorleser engagirt zu werden. Ueber 30 Jahreblieb er in dieser Stellung in der Nähe des Königs zu Potsdam, underfreute sich der vorzüglichsten Werthschätzung seines königlichenBeschützers.

Cavc, de la, die Herren.

Ein Sohn des Pierre de Ia Cave, Herrn auf Cave-haute in derGrafschaft Courtenay, und der Madeion de Vausin, aus einem sehralten und berühmten Geschlechte, Pierre de la Cave, Ritter desMichaelsordens, verliess wie viele andere protestantische Franzosen,um das Jahr 1630 sein Vaterland. Er trat in die Leibgarde des Kur-fürsten Georg Wilhelm als Fähndrich ein, und stieg unter dem grossenKurfürsten bis zum Generalmajor und Commandanten der FestungPillau, wo er am 8, Mai 1679 starb. Bei dem Bombardement, welchesdiese Stadt im Winter 1806 bis 7 erlitt, drang eine französische Kugelauch in die stillen Grüfte der Simultankirche, sie zerschmetterte denSarg eines der frühem Commandanten. An den Insignien des Ordensvom heil. Michael erkannte man, dass die von einer französischenKugel getroffenen modernden Gebeine ei.ist einem Franzosen, demGeneral de la Cave, der noch nach mehr als hundert Jahren im Grabevon seinen Landsleuten beunruhigt wurde, angehörten. Dieser Generalbesass die Didlakischen Güter bei Fischhausen in Preussen. Sein mitAlpera Arnolde v. Münster gezeugter Sohn Wilhelm de la Cave gelangteebenfalls zur Würde eines preussischen General-Majors und Chef einesInfanterie-Regiments. Er war mit einer Tochter aus dem vornehmenund reichen Hause der Rauter vermählt und starb, da zwei Söhne ihmins Grab vorangegangen waren , als der Letzte seines Geschlechts inPreussen am 15. Januar 1731 zu Königsberg, M. s. Kongehls Cypres-