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1 (1842) A - D
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Carolath-Beutlicn.

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und Ober-Kriegscommissarius in Hinterpommern, lind besass Gross-Ziipelin. Friedrich Wilhelm v. C. besass die Lehngiiter Carnitz,Gutzelwitz, Neides, Dresow u. s. w. Im Jahre 1740 lielen sämmtlicheCarnitzsclie Güter an Adolph Karl v. C. Derselbe wurde als preussischerLegationsrath am 2. Januar 17(31 Kainmerlierr und in den Grafenstanderhoben. Er lebte zuletzt zu Frankfurt a. d. O. und starb als Kanzlerdes Johanniterordens und Ehrenmitglied der Akademie der Künste,ohne männliche Nachkommen zu hinterlassen, und es erlosch mit ihmder alte Stamm der Carnitze. Seine Erben waren die v. Haxthansen.Das ursprüngliche Wappen der Herren v. Carnitz giebt Siebmacher III.,S. 158. Es ist ein Hirsch, der ins weisse Feld aus einem weiss undblauen Gitterwerke emporspringt. Auf dem Helme stehen drei Strauss-federn, weiss, blau und weiss. Sehr vermehrt ist das gräfliche Wappen.Hier ist im Herzschilde der aus einem blau und weissen Schach insweisse Feld springende Hirsch; das Schild selbst aber ist quadrirt. Im1. und 4. Felde liegen im Andreaskreuze zwei goldene Schlüssel, halbim silbernen, halb im blauen Felde. Die Felder 2 und 3 sind obenvon rother Farbe, unten von Gold; in den ersten Theilen sind Sichelnmit drei Lilien auf der äussern Seite besetzt, im goldenen Felde aberzwei halbe Kammräder dargestellt. Das Schild ist mit einer neunper-ligen Grafenkrone bedeckt, auf der drei gekrönte Helme angebrachtsind. Auf dem rechter Hand steht der preussische Adler, auf demmittelsten die oben näher bezeichneten drei Straussfedern, und auf demdritten links zwei weiss und blaue Büffelhörner ohne Mundstück. DieDecken und das Laubwerk sind in blau und Silber. M. s. ausserden schon angeführten Schriften Brüggemann, I. S. 2. Gauhe, I. S. 259.Ilassens Nachrichten über den Johanniter - Orden. Micrael. Buch VI.

Carolatli-Beutlien, die Fürsten von.

Dieses fürstliche Haus stammt von dem uralten Geschlechte derHerren und Grafen von Schöneich ab (M. s. d. Artik.). Der FreiherrHuns Geori / von Schöneich wurde im Jahre 1(198 Besitzer der 1010zum Familienmajorat gemachten Standesherrschaft Carolath - Beuthen.Kaiser Leopold erhob denselben am 5. Februar 1700 zum Reichsgrafen.SeinSohn Hans Kurl , Ober-Fürstenthums-Raths-Präsident in Breslau,wurde von König Friedrich II. im Jahre 1741 zum wirklichen GeheimenStaats- und Kriegsminister und Ritter des schwarzen Adlerordens er-nannt und am 3t. October jenen Jahres in den Fürstenstand und diebisherige Standesherrschaft in ein Fürstenthum erhoben. Dieser ersteFürst zu Carolath starb am 11. October 1763. Sein mit Amalia, Burg-grälin von Dohna-Schlödien, erzeugter ältester Sohn Kurl Friedricherhielt 17(33 für seine sämmtlichen Nachkommen die preussische Fürsten-würde. Kr war königlich preussischer General der Cavallerie, Am-bassadeur in Polen uud Ritter des schwarzen Adlerordens. Seine Ge-mahlin war Johanne Wilhelmine Auguste Ludovike, Prinzessin vonAnhalt-Cöthen. Ihm folgte 'sein Sohn Heinrich Kurl Erdmann imJahre 1791, und am 1. Februar 1817 wieder dessen ältester SohnHeinrich Kurl Wilhelm Er war in erster Ehe mit einer Prinzessin vonSachsen-Meiningen und nach deren Tode mit einer Freiin von Oertelvermählt. Das Fürstenthum Carolath - Beuthen , welches auf den erst-gebornen Naohfolger im Majorat erblich ist, bestellt aus 1 Stadt,1 Marktflecken und 21 Dörfern, in welchen über 10,000 Einwohnerleben. Auch besitzt der Fürst Heinrich Karl Wilhelm die HerrschaftNiederwartenberg im Grünberger Kreise. Ferner gehören diesemfürstlichen Hause die Herrschaften Sabor, Kölmchen, Liebenzig, und