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1 (1842) A - D
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Bevcnliauscn — Bevern.

nisclite Mann. (M. s. von Meding If. Till. S. 64, ferner von UechtritzI. Till. S. 51. II. Till. S. 19. König 11. Ed. S. 130 u. s. f. GaulieI. Tlil. S. 99 u. s. f. Krön. I. Till. S. 73 u. s. f. Siebenkees I. Bd.S. 254. Peckenstein S. 114. Allgem. genealog. Handbuch I. Till.S. 164 u. s. f.

B Ovenhausen, die Herren von.

Hering erwähnt, dass sicli diese Familie schon um das Jahr 1395in Pommern befand und bereits längst erloschen ist. Das Stamm-schloss Bevenhausen lag in dem Amte Behlitz (Regier. Bez. Cöslin),nahe bei dem heutigen Vorweike Schlosskämpen. M. s. Wutstrack,Beschreibung von Pommern S. 607. Briiggemann zeigt sie an 1. Bd.,9. Hauptstück.

Bcverförde, die Herren von.

Ein westphälisches und burgundisches altadeliges Geschlecht, dasnamentlich im Stifte Münster seit Jahrhunderten und sodann auch inder Grafschaft Mark verschiedene Güter besass. Dasselbe zerfielin zwei Hauptlinien, in die Beverforde-Mensingk und in die Bever-förde-Werries. Von der ersteren wird Hemd von Beverforde, von derletztern Gert von Beverforde als Stifter erwähnt. Die erstere war mitden Aschebergs, Kettlers und Capellen, Smisingk, Heiden, die letzteremit den Hatzfeld, Plettenberg, Fürstenberg u. s. w. versippt. In einemKirchenstuhle der Hauptkirche zu Duisburg befindet sich ein alterStammbaum der Beverforde. Das Wappen geben v. Steinen, Tab. XXX.N. 2., Siebmaclier, I. Th., S. 189. V. Th. Zusatz, v. Meding, 1. B.N. 75. und Fürst, I. Th. S. 187. Gauhe giebt im 1. B. S. 97 und v.Steinen III. B. S. 910. u. f. Nachrichten über dieses Geschlecht. DasWappen erinnert an den Namen Bever-Bieberförde. Ks zeigt im gol-denen Felde einen Bieber, von natürlicher Farbe, der ungekrönteTurnier-Helm ist mit goldenen Adlerfliigeln, in deren Mitte einspringender Bieber steht, bedeckt.

Bevern, die Herren von.

Ein westphälisches, rheinländisches und braunschweigisches Ge-schlecht, von dem nach Letzners Dasselscher Chronik drei verschie-dene Familien vorhanden waren. Eine Linie erlosch mit Jolimin. vonBevern um das Jahr 1590. Das Schloss und die Herrschaft Bevernkam zuerst an die Familie von Münchhausen , und von dieser an dieHerzöge von Braunschweig. Von dieser Besitzung nahm Ernst Ferdi-nand , des regierenden Herzogs Ferdinand Albrechts v. Braunschweigjüngerer Bruder, den Titel eines Herzogs von Braunschweig-Bevernan und wurde dadurch der Stifter einer paragirten Linie, die im Jahre1809 ausgestorben ist. Aus der adeligen Familie v. Bevern wurde Cor-nelius v. Bevern als Commandeur des vom grossen Kurfürsten in Pillauzu einem Zuge gegen die spanische Silberllotte ausgerüsteten Geschwa-ders bestellt. Derselbe gehörte zu einem Aste dieses alten Hauses,der sich in den Rheinlanden verbreitet hatte. — Ein Graf v. Bevernfocht im Jahre 1548 als kais. General gegen die Türken. — HeinrichLorenz Freiherr v. Bevern resignirte 1637 als Abt zu Campen beiCöln. — Sebastian v. Bevern war Geheimerrath und Oberhofinarschall